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Redewendungen aus der Gesellschaft

Arbeit, Alltag und andere Situationen

Im Alltag treffen die Menschen immer wieder aufeinander, zum Teil sogar in großer Zahl und die Gesamtheit der Menschen ist als Gesellschaft zu verstehen - sei es in einer kleinen Gruppe oder als nationale Gesellschaft. Daraus entstanden viele Situationen, die auch zu Redewendungen geführt haben. Sie sind zum Teil lustig, zum Teil sarkastisch und zum Teil auch das Ergebnis negativer Beobachtungen, wenn sich jemand nicht richtig verhalten hat. Dabei kann es auch solche Redensarten geben, die heute anders verstanden werden, als sie ursprünglich gemeint waren.

Redewendungen über Gesellschaft und Zusammenleben

Redewendungen über die GesellschaftDie Redewendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenleben und Zusammenarbeiten sind sehr vielfältige und reichen von einem Mitarbeiter, der sich ein wenig zuviel auf sich einbildet bis zu den typischen Erkenntnissen, die sich in Beziehungen geben. "Es regnet ihm in die Nase" wäre für die Arbeit ein typischer Vertreter aus dieser Gruppe der Redensarten, "Seinen Mann stehen" wäre für die zweite Überlegung ein gutes Beispiel.

So gibt es unterschiedliche Beobachtungen, die zu bekannten Redewendungen geführt haben und die man auch lange nach ihrer Entstehung noch kennt. Nicht immer ist der Ursprung klar, manchmal ist die Bedeutung eine andere geworden, doch erstaunlich oft gilt sie heute wie noch vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten - trotz Computer, Handy und anderer Neuerungen im alltäglichen Leben.

Wenn jemand kundtut, dass er "hier nicht alt" wird, weiß man einfach, was gemeint ist - auch wenn man nicht weiß, wo die Redewendung eigentlich herkommt. Diese Gruppe der Redewendungen ist umfangreich und zwar auch deshalb, weil es verschiedene Sichtweisen gibt. Man kann über Dritte sich austauschen, man kann aber auch den Standpunkt von sich aus wählen. Spricht jemand darüber, dass er bedient ist, ist das ein Beispiel für eine Redensart aus der eigenen Sichtweise heraus.

Dabei gibt es auch verschiedene Anwendungen, weil Mätzchen machen auch Sportler und nicht um die Burg sagen Leute, die noch nie eine Burg besessen haben - vielleicht sogar noch nie in einer waren.

Übersicht der Unterseiten

Auf dem Teppich bleiben

"Auf dem Teppich bleiben" ist eine beliebte Redewendung, bei der der Teppich nur ein Symbol dafür ist, dass man es nicht übertreiben sollte.

Auf die Schaufel nehmen

Die Redensart "auf die Schaufel nehmen" verwenden viele Leute im Alltag vor allem in Österreich, in Deutschland kennt man eher "auf die Schippe nehmen" mit gleicher Bedeutung.

Bis bald

Die Redewendung "bis bald" ist für viele gar nicht als Redewendung eingestuft und wird sehr häufig verwendet, auch in verschiedenen Alltagssituationen.

Da komme, was wolle

Bedeutung der Redewendung "Da komme, was wolle", die suggeriert, dass man sich durch nichts und niemanden aufhalten lassen wird.

Das geht dich einen Dreck an

"Das geht dich einen Dreck an" oder "das geht dich einen Staub an" ist eine weitere Redewendung, bei der der Staub und seine Zusammensetzung Grundlage des Volksmundes ist.

Das Glas ist halb voll

Redewendung "Das Glas ist halb voll" bzw. "Das Glas ist halb leer" und die entsprechenden Interpretationen der Phrase.

Den Ball flach halten

Redewendung "Den Ball flach halten" mit ihrer Bedeutung und mit Beispielen, wann sie und warum sie eingesetzt wird.

Das ist dein Bier

Redewendung "Das ist dein Bier" und die Herkunft der Phrase mit Beispielen, wann man sie gerne zum Ausdruck bringt.

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel ist eine bekannte Redewendung, die aber erst im 20. Jahrhundert entstanden ist und sehr oft eingesetzt wird.

Die Tafel aufheben

Die Redewendung "die Tafel aufheben" ist seine sehr alte Redensart, die noch auf die Germanen und ihren Essensbrauch zurückgeht.

Du bist schief gewickelt

Redewendung "Du bist schief gewickelt" als eine der lustigen Phrasen mit Beispielen, wann sie geschrieben oder ausgesprochen wird.

Durch Abwesenheit glänzen

Redewendung "Durch Abwesenheit glänzen" als sehr alte Redewendung noch aus der Römerzeit, die heute noch Gültigkeit hat.

Einem in den Ohren liegen

"Einem in den Ohren liegen" ist eine immer wieder anzutreffende Redewendung, bei der A B dauerhaft nervt.

Einen Schmarren verstehen

Die Redewendung "Einen Schmarren davon verstehen" umschreibt die Ahnungslosigkeit von Mitmenschen in den verschiedensten Situationen.

Es regnet buchstäblich in die Nase

"Es regnet (dem) buchstäblich in die Nase" ist eine der vielen Redensarten mit der Nase im Mittelpunkt, diesmal als negatives Urteil eines Menschen.

Für nix und wieder nix

Die Redewendung "für nix und wieder nix", auch als "für nichts und wieder nichts" bekannt, ist eine beliebte Phrase für sinnfreies Bemühen.

Gegen Windmühlen kämpfen

Die Redewendung "Gegen Windmühlen kämpfen" basiert auf der berühmten Erzählung von Don Quijote und findet im Alltag Eingang.

Hier werde ich nicht alt

Die Redewendung "hier werde ich nicht alt" ist eine augenzwinkernde Umschreibung dafür, dass man sich aktuell nicht wohl fühlt.

Ich bin bedient

"Ich bin bedient" ist eine jener Redewendungen, die verschiedene Herleitungen und Ursprünge auf sich vereinen kann.

In seinem Element sein

Die Redewendung "in seinem Element sein", mit der ausgedrückt wird, dass man sich in der aktuellen Situation sehr wohl fühlt.

Jemand Paroli bieten

"Jemand Paroli bieten" oder auch "jemand ein Paroli bieten" ist eine bekannte Redewendung, bei deren Ursprung ein Kartenspiel die Hauptrolle spielte.

Jemanden einseifen

Die Redewendung "Jemanden einseifen" meint, dass eine andere Person zum eigenen Vorteil in die entsprechende Richtung manipuliert wird.

Mätzchen machen

"Mätzchen machen" ist eine bekannte Redensart, deren Ursprung weniger bekannt ist, die aber gerne und häufiger ausgesprochen wird.

Mir geht ein Licht auf

"Mir geht ein Licht auf" ist eine Redensart aus dem Volksmund, die es schon lange gibt und sich auf das menschliche Denken bezieht.

Nicht lange fackeln

Die Redewendung "nicht lange fackeln" ist eine Redensart, womit eine schnelle Entscheidung welcher Art auch immer beschrieben wird.

Nicht um die Burg

Woher kommt die Redewendung "nicht um die Burg", die eine Verneinung noch deutlich verstärkt und wann wird sie besonders gerne gesprochen.

Nichts für ungut

Die Redewendung "nichts für ungut" ist eine häufiger verwendete Redensart, mit der man sich auf einfache Weise entschuldigen kann.

Sein Gewissen erleichtern

Eingeständnis: die Redewendung "Sein Gewissen erleichtern" ist eine solche, mit der umschrieben wird, dass man einen Fehler eingestanden hat.

Seinen Mann stehen

"Seinen Mann stehen" ist eine Redewendung über die Pflicht des Mannes, die zum Teil aber überholt ist und auch bei Frauen angewandt wird.

Seinen Senf dazugeben

"Seinen Senf dazugeben" ist eine beliebte Redewendung rund um das bekannte Gewürz, das als Beilage auch oft im Einsatz ist und so Grundlage für Sprüche wurde.

sich ins Fäustchen lachen

Die Redewendung "sich ins Fäustchen lachen" ist eine bekannte Redensart aus dem Volksmund, womit Schadenfreude, aber auch heimliche Freude gemeint ist.

sich nichts schenken

Die Redewendung "sich nichts schenken" umschreibt ein Verhalten, bei dem man sich besonders intensiv bemüht und alle Energie aufbringt.

Und damit basta!

Die Redewendung "Und damit basta!" ist eine öfter gesprochene Redensart, mit der das Ende einer Aktion kommentiert wird.

Unter die Leute kommen

Die Redewendung "Unter die Leute kommen" ist eine Redensart, womit gemeint ist, dass man neue oder bekannte Leute trifft und Kontakte knüpft.

Wie man sich bettet so liegt man

Die Redewendung "Wie man sich bettet, so liegt man", eine bekannte Redensart und ein Beispiel für die Überschneidung von Redewendung und Sprichwort.

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