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Redewendungen aus der Gesellschaft

Arbeit, Alltag und andere Situationen

Redewendungen über die GesellschaftIm Alltag treffen die Menschen immer wieder aufeinander, zum Teil sogar in großer Zahl und die Gesamtheit der Menschen ist als Gesellschaft zu verstehen - sei es in einer kleinen Gruppe oder als nationale Gesellschaft. Daraus entstanden viele Situationen, die auch zu Redewendungen geführt haben. Sie sind zum Teil lustig, zum Teil sarkastisch und zum Teil auch das Ergebnis negativer Beobachtungen, wenn sich jemand nicht richtig verhalten hat. Dabei kann es auch solche Redensarten geben, die heute anders verstanden werden, als sie ursprünglich gemeint waren.

Die Redewendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenleben und Zusammenarbeiten sind sehr vielfältige und reichen von einem Mitarbeiter, der sich ein wenig zuviel auf sich einbildet bis zu den typischen Erkenntnissen, die sich in Beziehungen geben. "Es regnet ihm in die Nase" wäre für die Arbeit ein typischer Vertreter aus dieser Gruppe der Redensarten, "Seinen Mann stehen" wäre für die zweite Überlegung ein gutes Beispiel.

So gibt es unterschiedliche Beobachtungen, die zu bekannten Redewendungen geführt haben und die man auch lange nach ihrer Entstehung noch kennt. Nicht immer ist der Ursprung klar, manchmal ist die Bedeutung eine andere geworden, doch erstaunlich oft gilt sie heute wie noch vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten - trotz Computer, Handy und anderer Neuerungen im alltäglichen Leben.

Redewendungen und Gesellschaft

Auf dem Teppich bleiben
"Auf dem Teppich bleiben" ist eine beliebte Redewendung, bei der der Teppich nur ein Symbol dafür ist, dass man es nicht übertreiben sollte.

Und damit basta!
Die Redewendung "Und damit basta!" ist eine öfter gesprochene Redensart, mit der das Ende einer Aktion kommentiert wird.

Einen Schmarren verstehen
Die Redewendung "Einen Schmarren davon verstehen" umschreibt die Ahnungslosigkeit von Mitmenschen in den verschiedensten Situationen.

Durch Abwesenheit glänzen
Redewendung "Durch Abwesenheit glänzen" als sehr alte Redewendung noch aus der Römerzeit, die heute noch Gültigkeit hat.

Die Tafel aufheben
Die Redewendung "die Tafel aufheben" ist seine sehr alte Redensart, die noch auf die Germanen und ihren Essensbrauch zurückgeht.

In seinem Element sein
Die Redewendung "in seinem Element sein", mit der ausgedrückt wird, dass man sich in der aktuellen Situation sehr wohl fühlt.

Du bist schief gewickelt
Redewendung "Du bist schief gewickelt" als eine der lustigen Phrasen mit Beispielen, wann sie geschrieben oder ausgesprochen wird.

Einem in den Ohren liegen
"Einem in den Ohren liegen" ist eine immer wieder anzutreffende Redewendung, bei der A B dauerhaft nervt.

Es regnet buchstäblich in die Nase
"Es regnet (dem) buchstäblich in die Nase" ist eine der vielen Redensarten mit der Nase im Mittelpunkt, diesmal als negatives Urteil eines Menschen.

Mir geht ein Licht auf
"Mir geht ein Licht auf" ist eine Redensart aus dem Volksmund, die es schon lange gibt und sich auf das menschliche Denken bezieht.

Das geht dich einen Dreck an
"Das geht dich einen Dreck an" oder "das geht dich einen Staub an" ist eine weitere Redewendung, bei der der Staub und seine Zusammensetzung Grundlage des Volksmundes ist.

Seinen Senf dazugeben
"Seinen Senf dazugeben" ist eine beliebte Redewendung rund um das bekannte Gewürz, das als Beilage auch oft im Einsatz ist und so Grundlage für Sprüche wurde.

Ich bin bedient
"Ich bin bedient" ist eine jener Redewendungen, die verschiedene Herleitungen und Ursprünge auf sich vereinen kann.

Mätzchen machen
"Mätzchen machen" ist eine bekannte Redensart, deren Ursprung weniger bekannt ist, die aber gerne und häufiger ausgesprochen wird.

Seinen Mann stehen
"Seinen Mann stehen" ist eine Redewendung über die Pflicht des Mannes, die zum Teil aber überholt ist und auch bei Frauen angewandt wird.

Jemand Paroli bieten
"Jemand Paroli bieten" oder auch "jemand ein Paroli bieten" ist eine bekannte Redewendung, bei deren Ursprung ein Kartenspiel die Hauptrolle spielte.

Das Glas ist halb voll
Redewendung "Das Glas ist halb voll" bzw. "Das Glas ist halb leer" und die entsprechenden Interpretationen der Phrase.

sich ins Fäustchen lachen
Die Redewendung "sich ins Fäustchen lachen" ist eine bekannte Redensart aus dem Volksmund, womit Schadenfreude, aber auch heimliche Freude gemeint ist.

Sein Gewissen erleichtern
Eingeständnis: die Redewendung "Sein Gewissen erleichtern" ist eine solche, mit der umschrieben wird, dass man einen Fehler eingestanden hat.

Wie man sich bettet so liegt man
Die Redewendung "Wie man sich bettet, so liegt man", eine bekannte Redensart und ein Beispiel für die Überschneidung von Redewendung und Sprichwort.

Den Ball flach halten
Redewendung "Den Ball flach halten" mit ihrer Bedeutung und mit Beispielen, wann sie und warum sie eingesetzt wird.

Gegen Windmühlen kämpfen
Die Redewendung "Gegen Windmühlen kämpfen" basiert auf der berühmten Erzählung von Don Quijote und findet im Alltag Eingang.

Nicht lange fackeln
Die Redewendung "nicht lange fackeln" ist eine Redensart, womit eine schnelle Entscheidung welcher Art auch immer beschrieben wird.

Hier werde ich nicht alt
Die Redewendung "hier werde ich nicht alt" ist eine augenzwinkernde Umschreibung dafür, dass man sich aktuell nicht wohl fühlt.

Jemanden einseifen
Die Redewendung "Jemanden einseifen" meint, dass eine andere Person zum eigenen Vorteil in die entsprechende Richtung manipuliert wird.

Bis bald
Die Redewendung "bis bald" ist für viele gar nicht als Redewendung eingestuft und wird sehr häufig verwendet, auch in verschiedenen Alltagssituationen.

Unter die Leute kommen
Die Redewendung "Unter die Leute kommen" ist eine Redensart, womit gemeint ist, dass man neue oder bekannte Leute trifft und Kontakte knüpft.

Für nix und wieder nix
Die Redewendung "für nix und wieder nix", auch als "für nichts und wieder nichts" bekannt, ist eine beliebte Phrase für sinnfreies Bemühen.

Nichts für ungut
Die Redewendung "nichts für ungut" ist eine häufiger verwendete Redensart, mit der man sich auf einfache Weise entschuldigen kann.

Nicht um die Burg
Woher kommt die Redewendung "nicht um die Burg", die eine Verneinung noch deutlich verstärkt und wann wird sie besonders gerne gesprochen.

Das ist dein Bier
Redewendung "Das ist dein Bier" und die Herkunft der Phrase mit Beispielen, wann man sie gerne zum Ausdruck bringt.

Auf die Schaufel nehmen
Die Redensart "auf die Schaufel nehmen" verwenden viele Leute im Alltag vor allem in Österreich, in Deutschland kennt man eher "auf die Schippe nehmen" mit gleicher Bedeutung.

sich nichts schenken
Die Redewendung "sich nichts schenken" umschreibt ein Verhalten, bei dem man sich besonders intensiv bemüht und alle Energie aufbringt.

Da komme, was wolle
Bedeutung der Redewendung "Da komme, was wolle", die suggeriert, dass man sich durch nichts und niemanden aufhalten lassen wird.

Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das Ziel ist eine bekannte Redewendung, die aber erst im 20. Jahrhundert entstanden ist und sehr oft eingesetzt wird.

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