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Redewendungen: Tierwelt

Redewendungen mit Basis der Tiere

Die Beobachtung der Tiere war seit jeher ein Thema der Menschen und so ist es kein Zufall, dass viele Verhaltensweisen des Menschen mit Redewendungen umschrieben werden, die aus der Tierwelt stammen. Und die große Zahl an Phrasen, die die Tiere als Grundlage wissen, zeigt auch die Bedeutung, die heute noch gilt - auch wenn man nicht immer sehr freundlich mit den Tieren umgeht, denn so manches Tier kommt nicht gut weg.

Redewendungen und Tierwelt

Redewendungen aus der TierweltDenn das Affentheater ist so ein Begriff als Redewendung, der von dem wilden Herumschwingen in den Bäumen berichtet. So hat man die Affen wahrgenommen und wenn sich die Leute im Büro ebenfalls chaotisch aufführen, dann erlebt man ein Affentheater, was nicht unbedingt sehr freundlich den Affen gegenüber ist.

Es gibt aber viele andere Überleitungen auch, die natürlich in der Quantität schnell erklärt sind. Mensch und Tier haben eine enge Beziehung und gerade der Hund als beliebter Begleiter ist öfter anzutreffen, aber in zum Teil völlig unterschiedlicher Form. Viele menschliche Reaktionen werden auf den Hund übertragen und sehr bekannt ist etwa der Ausspruch vom Schwanz, der mit dem Hund wedelt. Und es ist erstaunlich, wie oft man diese Redensart einsetzen kann - etwa bei einer Regierung, bei der der kleine Partner den großen vor sich hertreibt.

Das Vogelvieh darf auch nicht fehlen und die Gänsehaut kennen alle Menschen. Als Redewendung würden manche dies nicht empfinden, aber es ist durchaus eine, die in den Sprachgebrauch Eingang gefunden hat. Fische jeglicher Form sind auch ein Thema bei den verschiedenen zum Teil ironischen Redensarten, wobei das Tier mit der menschlichen Reaktion meist nicht viel gemein hat. Man beobachtet das Tier und überträgt die Optik auf einen Menschen, der dem Bild entspricht, das man vor seinem eigenen geistigen Auge aufgebaut hatte.

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    Redewendung "Eine Gänsehaut bekommen", womit die Veränderung der menschlichen Haut bei Angst oder Kälteempfinden gemeint ist.
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    Die Redewendung "Grünschnabel sein", mit der ein junges Alter ebenso umschrieben wird wie auch Unerfahrenheit.
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    Die Redewendung "gut beschlagen sein", die ausdrückt, dass man sich in einer Sache sehr sicher fühlt und über das nötige Wissen verfügt.
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    Der Hund ist ein beliebter Begleiter, aber in den Redewendungen wird er oft als negatives Argument eingebaut und es gibt viele Sprüche zum Thema.
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    Die Redewendung "Jemanden einen Bären aufbinden" umschreibt, dass man die Unwahrheit erzählt hat.
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    "Jemanden im Stich lassen" ist eine bekannt Redewendung, deren Ursprung einmal mehr in der Tierwelt zu finden ist und von dort abgeleitet wurde.
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  • Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
    Die Redewendung "mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" drückt aus, dass es nur in kleinen Schritten vorwärts geht.
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    Die Redewendung "mir schwant nichts Gutes" ist eine Redensart, womit man eine negative Vorahnung umschreibt.
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    Die Redewendung "nicht aus den Federn kommen" meint, dass man nicht aufstehen will oder kann oder dass man noch müde ist.
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    Die Redewendung "nicht viel Federlesens machen" meint, dass man gleich zur Sache kommt und auch keine Rücksicht nimmt.
  • Seine Schäfchen ins Trockene bringen
    "Seine Schäfchen ins Trockene bringen" ist eine häufig gesprochene Redewendung, deren Ursprung aber auf den ersten Blick ein Widerspruch in sich ist.
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    Die Redewendung "sich aalen" ist eine weitere Redensart aus der Tierwelt, womit das genußvolle Strecken und Dehnen und Wohlfühlen gemeint ist.
  • Sich mit fremden Federn schmücken
    Die Redewendung "sich mit fremden Federn schmücken" ist eine Redensart über einen Menschen, der den Erfolg anderer für sich zunutze macht.
  • Stehlen wie die Raben
    "Stehlen wie die Raben" ist eine Redewendung, die sich auch wirklich auf die Raben und ihr Verhalten bezieht und zwar aufgrund einer besonderen Eigenschaft.
  • Stumm wie ein Fisch sein
    Die Redewendung "stumm wie ein Fisch sein" ist eine Redensart über Menschen, die wenig sprechen und sich nicht zu jedem und allem äußern.
  • Um Nasenlänge voraus
    Die Redewendung "um Nasenlänge voraus" ist eine jener Redensarten, die bei einem Wettstreit ausgesprochen werden können.
  • Wie ein Elefant im Porzellanladen
    Die Redewendung "wie ein Elefant im Porzellanladen" umschreibt rücksichtslose oder ungeschickte Menschen und deren Verhalten.
  • Zur Feder greifen
    Die Redewendung "zur Feder greifen", womit das Niederschreiben gemeint ist, entstanden durch die früher verwendete Vogelfeder.

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