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Hier werde ich nicht alt

Man fühlt sich unwohl

"Hier werde ich nicht alt" bezieht sich auf die Tatsache, dass Menschen einen Ort schätzen, an dem sie sich wohl fühlen und wo sie sich vorstellen können, einen langen Zeitraum ihres Lebens zu verbringen. Das Gegenteil ist ein Ort, an dem sie sich überhaupt nicht wohl fühlen. Diesen würden sie schnell wieder verlassen wollen. Und genau darauf spielt die Redensart auch an, die man im Alltag immer wieder zu hören bekommt.

Beispiele für die Redewendung "hier werde ich nicht alt"

In diesem Kontext ist die Redewendung zu verstehen, die dann zum Einsatz kommt, wenn man einen unbekannten Ort aufsucht und diesen als unwohl empfindet. So gilt "hier werde ich nicht alt" für ein Lokal, das man mit Freunden das erste Mal besucht und es aber nicht gemütlich empfindet. Das kann an der Einrichtung liegen, an zu lauter Musik oder auch an einer Speisekarte, mit der man nicht zurecht kommt.

"Hier werde ich nicht alt" ist aber auch eine Redensart, die zum Ausdruck gebracht wird, wenn man auf einer Party ist, die man als langweilig einstuft. Man findet keine Ansprechpartner oder niemand sorgt für Stimmung und man hat das Gefühl, seine Zeit unnütz zu verbrauchen. Mit der Redensart dokumentiert man daher sein Unwohlbefinden, das aber auch aufgrund der eigenen Verfassung entstehen könnte und nicht immer mit dem Ort des Geschehens zu tun haben muss.

Auch im wirtschaftlichen Leben gibt es die Redewendung, wenn man einen neuen Arbeitsplatz angetreten hat, aber schon bald merkt, dass das Arbeitsklima nicht so ist, wie man sich das vorgestellt hatte. "Hier werde ich nicht alt" umschreibt damit das Gefühl, dass man schon bald einen neuen Job suchen wird müssen, weil man sich hier nicht wohl fühlt.

Während viele Redewendungen sehr witzige Umschreibungen sind und statt einer einfachen Sprache mit Humor Situationen bekunden, ist diese Redensart von der negativen Sorte, dass etwas nicht passt. Da muss jetzt niemand etwas gesondert dafür können - vielleicht fühlt man sich den ganzen Tag schon nicht wohl. Es gibt auch verschiedene Szenarien, weil durchaus auch ein beliebtes Lokal die Grundlage sein kann, da an diesem Tag Themen besprochen werden, zu denen man nichts beitragen kann und so sitzt man seine Zeit ab und wartet auf einen guten Moment, das Lokal verlassen zu können, ohne dass jemand enttäuscht ist.

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Die zwischenmenschlichen Situationen sind häufig im Volksmund ein Thema. Auf die Schaufel nehmen ist so ein Beispiel oder auch jemanden einseifen und natürlich auch jemand Paroli bietenDas ist dein Bier ist eine Redewendung als Signal für Desinteresse an einer Sache, das umgekehrte ist die Redensart das geht dich einen Dreck an.

Die persönlichen Empfindungen haben auch zu vielen solcher Sprüche geführt wie etwa hier werde ich nicht alt, wenn man sich nicht wohl fühlt oder ich bin bedient, wenn gar nichts gelingen mag. Mir geht ein Licht auf ist eine positive Aussage, unter die Leute kommen ebenso. Sein Gewissen erleichtern ist auch ein Sprüch, den man schon lange kennt und nutzt wie auch Bezüge zu Burg und Licht. Dazu gehört nicht lange fackeln ebenso wie nicht um die Burg oder ähnliche. Die Burg ist dabei ein Statussymbol, das heute gar nicht mehr gültig ist, die Redewendung wird aber weiter genutzt und verstanden.

Durch Abwesenheit glänzen ist unter Freunden oft zu hören oder bei einem Geschäftstreffen. Es regnet buchstäblich in die Nase ist eine böse Umschreibung für Überheblichkeit und dazu passt auch Mätzchen machenSeinen Senf dazugeben umschreibt verschiedene Situationen wie auch das entschuldigende Nichts für ungutEinem in den Ohren liegen ist schon klarer, das Gegenteil ist eher einen Schmarren verstehen und einen Spruch, den man seit jeher kennt und der immer noch aktuell ist: seinen Mann stehen.

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Redewendung hier werde ich nicht altArtikel-Thema: Hier werde ich nicht alt

Beschreibung: Die Redewendung "hier werde ich nicht alt" ist eine augenzwinkernde Umschreibung dafür, dass man sich aktuell nicht wohl fühlt.

letzte Bearbeitung war am: 11. 09. 2020

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