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Gegen Windmühlen kämpfen

Sinnloser Kampf basierend auf Don Quijote

"Gegen Windmühlen kämpfen" ist eine bekannte Redewendung, die sich auf die Erzählung von Don Quijote bezieht, der seine Lanze gegen die Windmühlen erhoben hatte im Glauben, Riesen vor sich zu wissen. Die Redewendung bezieht sich dabei auf Situationen, in denen ein Kampf von Anfang an als sinnlos eingestuft wird.

Beispiele für die Redewendung "gegen Windmühlen kämpfen"

Redewendung gegen Windmühlen kämpfen"Gegen Windmühlen kämpfen" erfordert keine Kämpfer mit der Lanze in der Hand und man muss sich auch nicht auf die Suche nach Windmühlen machen. Vielmehr bezieht sich die Redensart auf den sinnlosen Kampf, denn der edle Ritter gefochten hatte. Erschöpft musste er seinen Kampf einstellen, denn die Windmühlen waren stärker.

So versteht sich auch die Redewendung, die zum Einsatz kommt, wenn man gegen Behörden eine Diskussion führen will, die sich aber auf gesetzliche Vorgaben beziehen. Auch wenn die zuständigen Beamten willens sind, zu helfen - sie können nur im Rahmen ihrer eigenen Spielregeln agieren und ein Kampf gegen diese gesetzlichen Regeln ist für den Einzelnen sinnlos. Gerade in solchen Situationen hört man oft "gegen Windmühlen kämpfen", weil eine Aussicht auf Erfolg nicht möglich scheint. Zwar gibt es über die juristischen Instanzen durchaus manchmal Wege, doch recht zu bekommen, aber es wirkt wie ein Kampf von David gegen Goliath und mit der Redewendung wird die eigene Position auch näher umschrieben.

Eine ähnliche Situation wird mit dieser Redensart bestückt, wenn ein kleines Unternehmen, zum Beispiel ein Einzelunternehmen, gegen eine große Handelskette ankämpft. Dieser Kampf ist entschieden, bevor er überhaupt begonnen hat. Das stimmt natürlich nicht zu hundert Prozent, denn manchmal gewinnt auch der kleine Unternehmer, aber meist ist es eine Auseinandersetzung mit so unterschiedlichen Mitteln, dass die Redensart ihre Berechtigung hat.

Mit "gegen Windmühlen kämpfen" wird oft zum Ausdruck gebracht, dass man eine gewisse Ohnmacht empfindet. Entweder ist es die Situation selbst, die den Erfolg unmöglich macht oder der Gegner ist zu groß, als dass ein Erfolg denkbar wäre. Mit der Redewendung wird auch die eigene Einschätzung kundgetan, ob man an einen Erfolg glaubt und wie man seine eigene Position einschätzt.

Die Redewendung wird auch abseits von Duellen und Auseinandersetzungen ausgesprochen. Wenn man eine Aufgabe erhalten hat, die immer größer wird und man das Gefühl hat, dass man nie das Ziel erreichen wird, dann kämpft man sinngemäß auch gegen Windmühlen, weil es einfach kein Ende nehmen will.

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