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Unter die Leute kommen

Umschreibung für soziale Kontakte knüpfen

Daheim ist es bequem und schön, man hat vielleicht Familie oder Freunde um sich, aber meist gibt es wenige Personen, die einen umgeben. Auf der Straße und bei Veranstaltungen ist dies ganz anders. Die Redewendung "unter die Leute kommen" bezieht sich genau auf diese Situation, bei der man neue Kontakte knüpfen kann oder bestehende erneuert.

Beispiele für die Redewendung "unter die Leute kommen"

Redewendung unter die Leute kommenBesonders dann, wenn man wenig soziale Kontakte hat, ist die Phrase gerne im Einsatz. Ein praktisches und oft verwendetes Beispiel gilt für Leute, die durch ein Baby wenig weggehen können. Wenn sie dann doch die Möglichkeit gefunden haben und jemand aufpasst oder einer der beiden Partner einmal einen Abend auswärts mit Freunden oder auf einer Party verbringen kann, dann spricht man davon, dass man "unter die Leute kommt" und meint damit, dass man abseits der eigenen vier Wände fremde und/oder bekannte Menschen trifft, um sich mit ihnen zu unterhalten.

Arbeitet jemand alleine von zu Hause aus, dann hat er nicht die Gesprächsmöglichkeiten wie Leute in einem Großraumbüro und wenn man in dieser Situation eine Party mit vielen Menschen aufsucht, kommt man ebenfalls im Sinne der Redewendung unter die Leute, was für Abwechslung sorgt und wobei man auch neue soziale Kontakte knüpfen kann. Gerade bei Leuten, die selten dieses tun, wird die Redewendung gerne gesprochen, weil es etwas Besonderes ist, wenn diese an sozialen Kontakten arme Person sich unters Volk mischt - womit eine weitere und ähnliche Redewendung.

Auch bei älteren Personen, die häufig isoliert zu Hause sitzen, spricht man gerne davon, dass sie unter die Leute kommen, wenn sie an einem Pensionistentreffen oder an anderen gesellschaftlichen Veranstaltungen teilnehmen, womit sie das gewohnte Umfeld für ein Zeit verlassen und vielleicht auch neue Freunde finden können.

"Unter die Leute kommen" bedeutet daher sehr häufig, dass Menschen, die sonst nicht allzu viele soziale Kontakte pflegen - oft, weil sie gar nicht können - unter eine größere Gruppe kommen und damit Teil dieser Gesellschaft werden. Sie erleben mehr Abwechslung und Beobachter freuen sich, wenn diese Personen sich etwas öffnen und aktiver am Leben teilnehmen.

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