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für nix und wieder nix

Umschreibung für umsonst bemüht

"Für nix und wieder nix" ist eine Redewendung, die so in der österreichischen Version gesprochen wird, "Für nichts und wieder nichts" ist die deutsche Variante. In beiden Fällen ist der Inhalt der gleiche, nämlich, dass man sich umsonst bemüht hat und trotzdem nicht das Ziel erreicht wurde und man mit leeren Händen dasteht.

Beispiele für die Redewendung "Für nix und wieder nix"

Redewendung für nix und wieder nix"Für nix und wieder nix" war es, wenn man sich als Unternehmen große Mühe gegeben hat, einen Auftrag an Land zu holen, neue Ideen entwickelt hat, viele Wochen am Angebot gearbeitet hat, aber schließlich in der Ausschreibung doch unterlegen ist. Dann war all die Arbeit umsonst und man hätte sie sich sparen können. Das weiß man natürlich auch erst im Nachhinein.

Gleiches gilt, wenn man tagelang für eine Schularbeit lernt und sich wirklich Mühe gibt, eine gute Arbeit zu schreiben, aber doch ein negatives Ergebnis erhält. Dann war es wohl nicht umsonst, gelernt zu haben, aber das Ziel wurde beiweiten nicht erreicht - nämlich eine gute Note auszufassen. Es war somit in diesem Augenblick für "nichts und wieder nichts".

Es können noch sehr viele weitere Beispiele angeführt werden, die allesamt die gleiche Basis haben. In allen Fällen bemüht man sich um einen Erfolg und scheitert dann doch, unabhängig davon, ob man selbst schuld daran ist oder ob externe Gründe dafür sprechen. Die Redewendung wird sowohl im familiären Rahmen verwendet als auch in der Politik oder der Wirtschaft und natürlich auch in der Welt des Sports, wenn man verliert, obwohl man sich so gut vorbereitet hatte. Es ist also eine Phrase, die gerne und häufig verwendet wird.

Die einfachsten Situationen werden damit umschrieben. Wenn man quer durch die Stadt fährt, um ein Produkt zu kaufen und das ist dann vor Ort nicht lagernd, war man umsonst dorthin gefahren. Aber mit "für nix und wieder nix" lässt es sich sarkastischer umschreiben und so wurde der Spruch auch entsprechend beliebter. Außerdem klingt er ein Stück weit steigender als "es war umsonst", was man auch sagen könnte, um seinen Misserfolg zu erwähnen.

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