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Redewendung fuchsteufelswild sein

Im Volksmund für sehr wütend sein

Auch der Fuchs ist mit einer ganzen Reihe von Redewendungen vertreten und zu diesen Redensarten, die von der Tierwelt abgeleitet wurden, gehört auch "fuchsteufelswild sein". Der Ursprung war der Fuchs als Tier, soweit ist die Bedeutung klar, die genaue Überleitung war sein Verhalten, wenn er entweder in eine Falle getappt war und wie wild versucht hat, sich zu befreien oder wenn er an Tollwut litt. Gerade die tollwütigen Tiere hatten den Menschen viel Sorge bereitet, doch diese Erkrankung ist mittlerweile so gut wie ausgerottet. Übertragen auf das menschliche Verhalten ist jemand dann fuchsteufelswild, wenn er besonders zornig ist.

Beispiele für die Redewendung "fuchsteufelswild sein"

Es gibt viele Situationen, in denen die Umschreibung gut passt. Ein kleines Kind, das Hunger hat und wie wild um sich strampelt und auf sich aufmerksam macht, ist auch fuchsteufelswild und kann nur beruhigt werden, wenn es etwas zu essen bekommt. Das Verhalten ist dem wilden Fuchs gegenüber durchaus ähnlich.

Wer schon einmal Leuten beim Computerspielen zugeschaut hat, bei deren Partie es gerade nicht so läuft wie gewünscht, kann auch dieses Verhalten feststellen. Manche Spieler werden richtig "fuchsteufelswild", wenn der Computergegner oder der Mitspieler per Internet erfolgreicher agiert oder an einer Stelle angreift, an der es der Spieler am wenigsten erwartet hatte. Zuerst zeigt man sich überrascht, aber dann kommt der Wutanfall - häufig einfach auch deshalb, weil man selbst mit der Aktion nicht gerechnet hatte und nicht gut genug war.

Die Redewendung fuchsteufelswild sein ist in vielen menschlichen Verhaltensweisen eine gute Umschreibung, vor allem dann, wenn man sich nicht kurz ärgert, sondern richtig wütend agiert, um sich herumschreit, wild mit den Armen gestikuliert oder in ähnlicher Form auf sich aufmerksam macht - meist, ohne dies zu wollen oder gar ohne es zu merken. Beim Ärger im Büro kann dies genauso passieren wie beim Tennisspiel, bei dem einfach nichts klappen will.

Ob man dabei unter Druck steht und einfach einmal "Dampf ablasen" muss, um eine weitere Redewendung zu nutzen oder ob es einfach die Situation ist, die so ärgerlich ist, spielt eigentlich im Ausdruck des Verhaltens keine Rolle. Die Redensart kommt aus der Tierwelt, aber so wütend wie manche Menschen in speziellen Situationen ist nicht einmal der Fuchs - selbst dann nicht, wenn er tatsächlich an Tollwut leidet.

Das Beispiel erinnert an den Elefanten, der laut Redewendung herumwütet, obwohl das Tier ein ganz ruhiges ist. In beiden Fällen sind die Reaktionen der Menschen weit umfassender als die aus der Tierwelt entnommene Vorlage.

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Die Tierwelt musste sehr oft herhalten, wenn es darum ging, Redensarten zu schaffen. Dabei wurde die Beobachtung der Tierwelt mit der Beobachtung der menschlichen Reaktionen verknüpft, wobei man den Tieren zum Teil überhaupt nicht gerecht wurde wie beim Affentheater. Andererseits gibt es auch anerkennende Redensarten wie vom Adlerauge als Überleitung der gut sehenden Greifvögel.

Redewendungen auf Basis von Vögel

Die größte Gruppe der Redensarten auf Basis von Tieren ist bei den Vögeln zu finden. Man beobachtet die Greifvögel und isst viele andere Vögel von Huhn bis Gans. Man nutzt die Federn und beobachtet das Verhalten der Raben. Es gibt viele Vorlagen für Redewendungen, die eigentlich menschliche Züge umschreiben, aber das Tierverhalten als Platzhalter einsetzen.

Redewendungen auf Basis der Wildtiere (Elefant, Wildkatzen)

Auch die Wildtiere stehen Pate für durchaus zahlreiche Redensarten. Der Elefant hat eine dicke Haut und gilt als Umschreibung für ungeschickte Menschen, die Wildkatzen sind am Sprung und auch Bären, Krokodile und andere Tiere werden eingesetzt.

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Redewendung fuchtsteufelswild seinArtikel-Thema: Redewendung fuchsteufelswild sein

Beschreibung: Die 🤩 Redewendung fuchsteufelswild sein ist eine weitere Redensart, die aus der ✅ Tierwelt übertragen worden ist und eine Wut umschreibt.

letzte Bearbeitung war am: 28. 06. 2021

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