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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Langer Weg zu gehen

"Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" ist eine sehr bekannte Redewendung, die sich auch der Tierwelt angenommen hat. In diesem Fall wird nicht ein Tier für negative oder positive Emotionen der Menschen missbraucht, sondern es wird tatsächlich von natürlichen Gegebenheiten auf die Redewendung übergeleitet. Das Eichhörnchen ist den ganzen Herbst damit beschäftigt, Nahrung für die kalten Wintermonate zu sammeln. Es ist ein mühsamer und zeitaufwendiger Auftrag der Natur und mühsam und zeitaufwendig ist es auch, wenn die Redewendung zutrifft.

Beispiele für die Redewendung "mühsam ernährt sich das Eichhörnchen"

Redewendung mühsam ernährt sich das EichhörnchenWenn eine Fußballmannschaft in der Meisterschaft am Tabellenende zu finden ist und sich nach vorne arbeiten muss, dann kann es sein, dass sie sich "mühsam ernährt wie das Eichhörnchen". Gemeint ist damit, dass auch zwei Siege in den nächsten Spielen nicht ausreichen, um gleich im Mittelfeld der Tabelle zu landen. Man weiß schon jetzt, dass es viele Siege brauchen wird, um erfolgreich abschließen zu können. Wäre mit zwei Siegen alles erledigt, dann würde die Redewendung nicht zutreffen.

Wird ein Projekt bearbeitet, dass monatelang betreut werden muss, dann ist jeder Schritt - so aufwendig er auch sein mag - ein ganz kleiner auf dem Weg zum Ziel. "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" ist auch dann mehr als zutreffend, weil egal wie sehr man sich auch bemüht, es geht nicht schneller voran. Die Redensart ist hier nicht negativ zu verstehen, es ist einfach eine Umschreibung für die notwendige Geduld, um das Ziel erreichen zu können.

Viele Situationen vom Abnehmen über das Fertigstellen eines Auftrages bis zur Schulausbildung kennen die Menschen, bei denen nichts auf Knopfdruck gelingen kann und mag. Das langsame Zusammentragen der Winternahrung durch das Eichhörnchen passt als Redewendung zu den Situationen ausgezeichnet und wird dementsprechend oft auch eingesetzt. Es ist dies auch ein gutes Beispiel, wie alltägliche Situationen durch die Beobachtungen der Tierwelt auf zum Teil ironische, zum Teil witzige Art und Weise umschrieben werden. Diese Redewendung ist ein typisches Beispiel für die Umschreibungen.

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