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Schuhmode und Schuhtrends

Ständig wechselnde Trends

Schon seit jeher ist das Schuhwerk ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand der Menschen, der sogar Kriege mitentschieden hat. Vom amerikanischen Bürgerkrieg weiß man, dass die Soldaten der Südstaaten weit mehr Fußverletzungen zu beklagen hatten, als jene der Nordstaaten, weil diese über festeres Schuhwerk verfügt haben. Heute ist die Schuhmode eine wichtige Säule der Modewelt, mit zahllosen Modellen in allen Farben und von ganz flachen Schuhen bis zu gefährlich hohen für die Damen.

Modebegriffe zur Schuhmode

Ballerinas
Ganz flache Damenschuhe, die den Balletttänzerinnen nachempfunden sind. Sie haben überhaupt keinen Absatz.

Crocs
Die Töffler waren am Campingplatz immer schon ein Thema, in die man hineinschlüpfen konnte. Unten aus Holz, oben ein Kunststoff. Die Idee wurde übernommen und die Crocs entstanden. Sie haben den gleichen Aufbau, aber komplett aus Plastik. An sich nichts Besonderes, aber es entstand ein großer Hype und die Crocs wurden überall gesehen, selbst in der Stadt.

Flip-Flops
Schuhe für den Strand, die durch einen Steg zwischen den beiden größten Zehen für Halt sorgen. Sie erinnern an die Sandalen, bieten aber eine noch praktischere Einsatzmöglichkeit für den Badeausflug oder Badeurlaub an. Aber viele Leute haben die beliebt gewordenen Flip-Flops auch tagsüber in der Stadt getragen, was suboptimal war. Denn die Oberfläche ist aus Kunststoff und ein Fußbett gibt es auch nicht. Mittlerweile gibt es Ledervarianten mit leichtem Fußbett.

Freizeitschuhe
Überbegriff für bequeme Schuhe, die man für viele Aktivitäten nutzen kann.

Freizeitstiefel
Bequeme, halbhohe Stiefel für die Freizeitaktivitäten, die über den Knöchel reichen. Man könnte sie auch als Stiefeletten bezeichnen.

Halbschuhe
Der Klassiker in der Schuhmode. Diese Schuhe sind das ganze Jahr ein Thema, wobei es die verschiedensten Varianten gibt. Denn auch ein Laufschuh ist ein Halbschuh, ein Freizeitschuh ebenso, ein Stiefel hingegen nicht aufgrund seines hohen Aufbaus. Der Halbschuh definiert sich über seine Höhe, die bis unter den Knöchel reicht und der Tatsache, dass der Schuh mit Schnüren geschlossen wird.

HalbschuheBildquelle: pixabay.com / tylermike525

High-Heels
Hohe Stöckelschuhe, die zumindest eine Absatzhöhe von 8 cm aufweisen. Ein Stöckelschuh mit 7 cm ist auch ein solcher, aber kein High-Heel.

High-Heels oder hohe StöckelschuheBildquelle: pixabay.com / eloigomez_

Keilballerinas
Untypische Ballerinas, denn diese Schuhe sind normalerweise ganz flach. Aber weil man sie mit einem Keil zu Schuhe mit hohem Absatz umfunktioniert, erzielt man einen besonderen optischen Eindruck.

Keilpumps
Hohe Damenschuhe, aber statt des üblichen Stöckels wird ein Keil für die Absatzhöhe eingesetzt.

Keilsandaletten
Sandaletten, deren Absatz durch einen Keil erfolgt.

Mokassins
Von den Indianern übernommen, handelt es sich um komplett flache Schuhe, in die man hineinschlüpfen kann, die aber kein Fußbett haben. Sie sind optimal für daheim oder auch für den Strand.

Moonboots
Nachdem der Mond betreten worden war, waren in den 1970er-Jahren die Moonboots (die Mondstiefel) beliebt. Sie sind den Astronauten nachempfunden und halten die Füße sehr warm. Man kann darin sogar sehr stark schwitzen, aber in der eisigen Kälte draußen erweisen sie sich als Glücksfall. Allerdings sind sie in der Gegenwart eine Randerscheinung der Schuhmode.

Peep Toe
Das sind Pumps, die eine Besonderheit aufweisen, nämlich eine Öffnung bei der großen Zehe.

Pumps
Sehr hohe Stöckelschuhe in unterschiedlicher Ausführung.

Sandalen
Schon in der Antike verwendete Sommerschuhe, die durch Riemen gehalten werden. Wie viele Riemen man nutzt, ist unterschiedlich, doch die Zehen haben Frischluft, weil diese Schuhe nicht geschlossen und in der warmen Zeit sehr angenehm sind. Aber das sind keine Schuhe, die man am Arbeitsplatz nutzen wird, dort sind auch bei Hitze die Halbschuhe gefragt.

Sandaletten
Ausgehend von den Sandalen haben sich diese Schuhe entwickelt, die wie Sandalen aussehen und durch Riemen gehalten werden, aber einen hohen Absatz aufweisen. Das verändert den ursprünglichen Eindruck der Sandalen erheblich und ist ein weiteres Thema in der Schuhmode für Damen.

Schlüpfer oder Slipper
Ähnliche Schuhe wie die Halbschuhe, jedoch gibt es keine Schnüre zum Schließen. Stattdessen schlüpft man in die Schuhe, was diesem Typ auch den Namen gegeben hab. Schlüpfer gibt es auch in vielen Formen, aber nicht so häufig wie die Halbschuhe. Sportschuhe als Schlüpfer sind zum Beispiel nicht vorgesehen.

Sommerschuhe
Überbegriff für die Schuhmode in der warmen Jahreszeit. Damit unterscheidet man die Schuhe für Sonne und Strand von Stiefeletten und Stiefel, die man als Winterschuhe in der kalten Jahreszeit braucht.

Sportschuhe
Ein Überbegriff für Schuhwerk im Sinne sportlicher Aktivität. Diese Schuhe unterscheiden sich von den Freizeitschuhen insofern, als sie speziell für bestimmte Aktivitäten ausgelegt sind. Sie sind deutlich teurer, aber dafür spezialisiert, zum Beispiel Schuhe für das Radfahren oder Laufschuhe.

SportschuheBildquelle: pixabay.com / matthiasboeckel

Stiefel
Die Stiefel sind hohe Winterschuhe, die deutlich höher angelegt sind als die Halbschuhe. Zumindest bis über den Knöchel reichen die Stiefel, aber manche reichen auch bis zu den Knien. Die Stiefel haben zudem ein besseres Profil und gelten als Klassiker der Winterschuhe. Sie haben aber an Bedeutung verloren, weil es durch den Klimawandel immer wärmere Winter gibt und viele Leute den Winter hindurch mit Halbschuhen das Auslangen finden. Ist es aber einmal kalt und droht Glatteis, dann sind die Stiefel eine gute Wahl.

Stiefeletten
Die Stiefel reichen mindestens bis über die Knöchel, aber auch bis zum Knie. Anders ist es bei den Stiefeletten, die eine kleine Variante der Stiefel darstellen. Sie reichen maximal bis über die Knöchel, haben aber den Charakter der Stiefel mit gutem Profil und halten die Füße im Winter warm.

Textilstiefel
Freizeitstiefel, die über die Knöchel reichen und durch einen Textilaufdruck unterschiedlichster Art auffallen.

Winterschuhe
Kategorie von Schuhen für die kalte Jahreszeit, die wärmer sind, höher (Stiefel) oder ein besseres Profil aufweisen (Stichwort Glatteis).

Viele Modetrends bei den Schuhen

Die Schuhe verändern sich in ihrer Form und die Farben und spielen jedes Jahr eine andere Rolle. In einem Jahr gibt es sehr dezente Farben und im nächsten Jahr sind die Farben knallbunt - warum auch immer. Gerade der Bereich Freizeit, der den Menschen sehr wichtig war und heute vielleicht sogar noch wichtiger ist hat eine Hauptrolle übernommen. Die Freizeitschuhe sind als Thema in den Mittelpunkt gerückt. Man hat es gerne bequem, aber schön sollen die Schuhe dann auch aussehen und daraus ergeben sich verschiedenste Ideen, wobei es auch die Frage ist, welche Farben etwa bei Jeans oder dem T-Shirt sowie anderen Kleidungsstücken gerade gefragt ist.

Interessant ist die Massenwirkung. Ein Beispiel dafür sind die Flip-Flops, die eigentlich als Idee für den Strand vorgesehen waren und plötzlich haben sehr viele Menschen auch am Arbeitsplatz und in der Stadt diese Schuhe getragen, die vom Tragekomfort eher nicht geeignet sind. Die originalen Varianten aus Kunststoff sind zudem gar nicht für den Dauerbetrieb vorgesehen und so haben sich die Modelle mit Leder und leichtem Fußbett entwickelt. Dass so viele sich dafür entscheiden würden, war nicht absehbar.

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Unser Modelexikon beinhaltet über 250 Begriffe, wobei manche selbsterklärend sind.

Überblick: Liste Modebegriffe

Was eine Hose ist, weiß man, was die Jeans ist auch. Aber es gibt viele Begriffe, die nicht so klar sind. Bei der Mode oder generell der Bekleidung betrachten wir vor allem das Offensichtliche. Das ist auf der Straße die Jacke, die ausgewählte Hose, der Rock oder das Kleid und die Schuhe. Je nach Jahreszeit könnte man auch sofort den Anzug beurteilen und die Accessoires spielen auch eine Rolle - ein Schal im Winter, eine Kappe im Sommer.

In den Innenräumen packt man dann die Jacken und/oder Mäntel weg und es kommen andere Details zum Vorschein. Die Shirts sind ein häufiger Vertreter, Hemd, Bluse und Pullover natürlich auch.

Bleiben noch die Unterwäsche und Nachtwäsche, aber auch die Bademode. Und die Modetrends selbst durch die Modestile und Schnittformen.

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