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Unterwäsche in der Modewelt

Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden

Innerhalb der letzten 100 Jahre haben sich die Modegewohnheiten deutlich verändert, was natürlich auch mit den Fertigungsmöglichkeiten in Zusammenhang zu sehen ist. Auch bei der Unterwäsche und hier gerade bei der Damenunterwäsche hat sich viel getan. Der BH, der heute völlig normal ist, war erst Ende des 19. Jahrhunderts erfunden worden und die bunten Varianten gibt es überhaupt erst seit einigen Jahrzehnten.

Modebegriffe zur Unterwäsche

Balconett-BH
Dieser BH nutzt Halbschalen und stellt eine Mittellösung zwischen dem normalen Bügel-BH und dem Push-up-BH dar.

BH oder Büstenhalter
Der heutige Klassiker ist noch gar nicht so lange bekannt. Erst 1889 wurde die Idee entwickelt und seither ist der BH ein fixer Bestandteil der Damenunterwäsche. Der klassische BH mit seinen Trägern ist aber in Wirklichkeit eine große Ausgangsbasis für viele Ideen.

Body
Eine einteilige Unterwäsche, die unterschiedlichst gestaltet sein kann. Es ist dies eine ganz andere Wahl als die Kombination von Unterhose und Unterhemd oder Shirt.

Bügel-BH
In Wirklichkeit ist der Bügel-BH der Klassiker der Damenunterwäsche, weil durch einen Metallbügel, der eingearbeitet ist, wird eine stabile Form erreicht. Damit steigt auch der Tragekomfort und diese Vorteile nutzt man für andere Lösungen, wie zum Beispiel dem Bügel-Bikini in der Bademode.

BH oder BüstenhalterBildquelle: pixabay.com / IvanJohnson

Bustier
Alternative zum BH, denn die Brust ist auch bedeckt, aber darüber hinaus verlängert sich der Bustier bis zum Bauch, lässt aber auf jeden Fall die Taille frei. Es gibt verschiedene Längen, die man auswählen kann.

French Knickers
Dabei handelt es sich um eine Unterhose, die um den Beinansatz verlängert ist.

Minimizer-BH
Der BH ist das genaue Gegenteil vom Push-up-BH. Statt die Kurven zu betonen oder zu verstärken, will man genau das Gegenteil und den Eindruck einer Reduktion erreichen.

Multiway-BH
Ein Büstenhalter, bei dem die Träger auf verschiedenste Art und Weise eingesetzt werden können, womit mehr Varianten beim Tragekomfort möglich werden.

Panty
Eng anliegende Miederhose, die sehr sexy gestaltet ist und ebenso empfunden wird. Vor allem ist der Tragekomfort weit höher als beim String oder Tanga.

Polster-BH
BH-Variante mit gepolsterten Körbchen.

Push-up-BH
Ein BH, der für ein besseres Dekolleté sorgen soll.

Schalen-BH
Dieser BH hat gepolsterte Cups.

Slip
Mit dem Slip ist die klassische Unterhose ersetzt worden, wobei der Slip eine eng anliegende Unterhose ist, die vom Stoff her je nach Machart auch knapper bemessen sein kann.

Sport-BH
Eigene Büstenhalter, die dafür entwickelt wurden, dass man einen sicheren Halt bei der Sportausübung hat, wie etwa beim Laufen oder anderer Aktivitäten.

String
Beim String als Alternative zum Slip wird kaum noch etwas verhüllt. Es gibt vorne ein kleines Stoffdreieck zum Verdecken, aber der Hinterteile bleibt fast frei, nur das schmale Band und ein kleines Dreieck sind vorrätig. Diese Art von Unterhose kennt man schon lange, etwa in Form des Lendenschutzes.

Tanga
Der Tanga ist eine Alternative zum Slip, die als sehr sexy zu umschreiben ist. Es wird mit dem Stoff gespart und es gibt an der Vorderseite und Rückseite nur ein kleines Dreieck zum Verdecken.

Unterhemd
In Österreich auch oft als Unterleiberl bezeichnet, war dieses Kleidungsstück als unterste Schicht die typische Unterwäsche für den Oberkörper. Noch klassischer war die gerippte Oberfläche. Aber heute trägt man stattdessen das T-Shirt, das klassische Unterhemd gibt es aber weiterhin.

Unterwäsche: Grundlage der Kleidung und der Empfindlichkeiten

Der Büstenhalter oder BH ist noch nicht so lange im Einsatz, hat aber schon viele Trends durchlaufen. Auch die Unterstützung durch den Bügel ist nicht so alt, als man vielleicht annehmen würde. Die knappen Varianten bei der Unterwäsche haben sich auch erst in den letzten Jahren und Jahrzehnten durchgesetzt, wobei die Medienwelt sowie Film und Fernsehen seinen Teil dazu beigetragen hat. Gleiches gilt für die Trends, welche Unterwäsche man überhaupt tragen möchte.

Ein zentrales Element der Unterwäsche ist der BH für die Damen, der durch den Bügel-BH einen neuen Standard erhalten hat. Davon abgeleitet gibt es den Sport-BH etwa für das Laufen oder andere Betätigungen und auch in der Bademode gibt es mit dem Bügel-Bikini eine Variante für besseren Halt und damit mehr Wohlgefühl.

Auch für Slip oder jede andere Variante gilt, dass man sich wohlfühlen möchte. So manches Kleidungsstück der Unterwäsche hat natürlich auch den Faktor sexy im Gepäck, aber für den normalen Alltag ist das Wohlfühlen wesentlich. Wenn der BH zwickt, die Unterhose verrutscht oder ähnliche Probleme auftreten, kann man darüber seine liebste Oberbekleidung tragen und sich trotzdem unwohl fühlen.

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Unser Modelexikon beinhaltet über 250 Begriffe, wobei manche selbsterklärend sind.

Überblick: Liste Modebegriffe

Was eine Hose ist, weiß man, was die Jeans ist auch. Aber es gibt viele Begriffe, die nicht so klar sind. Bei der Mode oder generell der Bekleidung betrachten wir vor allem das Offensichtliche. Das ist auf der Straße die Jacke, die ausgewählte Hose, der Rock oder das Kleid und die Schuhe. Je nach Jahreszeit könnte man auch sofort den Anzug beurteilen und die Accessoires spielen auch eine Rolle - ein Schal im Winter, eine Kappe im Sommer.

In den Innenräumen packt man dann die Jacken und/oder Mäntel weg und es kommen andere Details zum Vorschein. Die Shirts sind ein häufiger Vertreter, Hemd, Bluse und Pullover natürlich auch.

Bleiben noch die Unterwäsche und Nachtwäsche, aber auch die Bademode. Und die Modetrends selbst durch die Modestile und Schnittformen.

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