Das Kleid ist ein klassisches Kleidungsstück der Damen, das aus einem Oberteil und einem Rock besteht, die aber nicht extra getragen werden, sondern eine Einheit bilden. So wie bei den Röcken und Blusen besteht aber auch beim Kleid eine Vielzahl an Möglichkeiten und es haben sich deshalb auch viele verschiedene Arten und Bezeichnungen herausgebildet. Das Shirtkleid ist so ein Begriff, aber manche Kleider sind einfach nach dem verwendeten Material benannt wie das Stretchkleid.
Abendkleid
Umschreibung für ein schönes Kleid, das man bei Abendveranstaltungen trägt. Das können offizielle Events sein oder auch Feierlichkeiten. Bei einem Treffen mit Freunden wird man eine andere Kleidung wählen. Das Abendkleid kann ein feines Minikleid aber genauso sein, wie ein bodenlanges Kleid mit unterschiedlichem Schnitt. Es wird also der Nutzen, nicht die Gestaltung umschrieben.
Ballkleid
Edles Kleid für die nächste Ballveranstaltung. Das klassische Ballkleid wird auch oft als Voraussetzung für den Ballbesuch eingefordert und ist besonders in der Faschingszeit gefragt, wenn ein Ball nach dem anderen stattfindet. Der Begriff umschreibt aber nur das Kleid an sich, die Gestaltung kann ganz verschieden aussehen. Typisch ist das weiße Kleid, das auch bodenlang ist. Doch ansonsten gibt es viele Freiheiten.
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Bandeaukleid
Ein Kleid mit der Bandeau-Form, durch die ein gerades Dekolleté erreicht wird. Somit provoziert man einen neuen und sexy wirkenden Eindruck, während der Rest des Kleides beliebig gestaltet sein kann.
Chiffonkleid
Basis dieses Kleides ist der namensgebende Chiffonstoff, der aus Naturseide gewonnen wird. Damit entsteht ein sehr weiches und leichtes Kleid, das aber wieder in jeder Form geschnitten sein kann. Das Chiffonkleid kann knielang genauso gefertigt sein, wie es auch das Kleid als Minikleid gibt.
Etuikleid
Ein knielanges Kleid, bei dem auf die übliche Taillennaht verzichtet wird, wodurch die erwartbare Form eines Kleides nicht erfüllt wird. So entsteht eine ganz andere Optik, für die das Etuikleid berühmt wurde. Berühmt sind auch Trägerinnen, die es gerne ausgewählt haben, wie zum Beispiel Édith Piaf oder Jacky Kennedy.
Jeanskleid
Nach dem Siegeszug der Blue Jeans haben viele Kleidungsstücke ebenfalls Angebote aus diesem Stoff und Material erhalten. Das Jeanskleid ist seltener anzutreffen als ein Jeanshemd, aber es gibt solche Kleider ebenfalls.
Maxikleid
Das Maxikleid ist das Gegenteil vom Minikleid. Während das Minikleid durch Kürze glänzt, ist das Maxikleid so lang, dass es bis zum Knöchel reicht und damit die Trägerin in einem ganz anderen Bild zeigt. Der Begriff umschreibt nur die Länge, die Gestaltung ist völlig frei.
Minikleid
Die Minikleider waren in den 1960er-Jahren und in den 1970er-Jahren besonders beliebt, hatten dann aber eine Pause und sind jetzt ein oft anzutreffender Teil der Damenmode. Ein Minikleid reicht bis über das Knie, sodass die Knie bereits sichtbar sind. Wie kurz das Kleid ist, ist aber nicht definiert.
Neckholder-Kleid
Ein Kleid, das im Nacken durch die Neckholder-Form gehalten wird, wodurch die übliche Kleiderform nicht nötig ist. Da der Halt auf diese Art und Weise gewählt wird, ist ein schulterfreies Kleid eine oft gewählte Option für die Trägerin.
One-Shoulder-Kleid
Die Idee mit dem asynchronen Schnitt, bei dem nur eine Schulter bedeckt ist, ist bei einigen Kleidungsstücken in der Damenmode vorzufinden. Im Falle vom One-Shoulder-Kleid ist die eine Schulter bedeckt, die andere hingegen frei, sodass es zu diesem Look kommt, der auf jeden Fall auffällt.
Pünktchenkleid
Das Pünktchenkleid ist ein ganz normales Kleid, das verschieden geschnitten sein kann, das aber ein Muster mit Punkten aufgedruckt hat. Der Begriff bezieht sich damit auf den Aufdruck, definiert aber nicht, wie das Kleid sonst beschaffen sein könnte. Die Punkte können richtig große Punkte sein, es kann aber auch ein dezentes Muster gegeben sein. Oft wird mit Kontrast gearbeitet, wie zum Beispiel mit großen weißen Punkten auf dunklem Hintergrund.

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Shirtkleid
Kombination aus einem Shirt und einem Kleid, wobei das Shirtkleid als Shirt beginnt und nach unten verlängert wird, wie das beim Kleid üblich ist. Die meisten Shirtkleider könnte man auch als Minikleider umschreiben und lassen sich unterschiedlich gestalten. Beliebt ist etwa auch das Tragen eines Gürtels für einen zusätzlichen optischen Eindruck.
Spitzenkleid
Ähnlich dem Jeanskleid und andere Kleider umschreibt der Begriff nur, dass Spitze im Kleid eingearbeitet ist. Das Spitzenkleid kann ein normales Kleid sein, das aber Spitzeneinsätze auf den Ärmeln vorzuweisen hat. Es kann auch der Großteil des Kleides mit Spitze verfeinert sein oder einfach kleine Einsätze zwecks eleganter Optik eingearbeitet sein.
Strandkleid
Ein leichtes und luftiges Kleid für den Hochsommer und/oder Sommerurlaub, um sich am Strand aufzuhalten oder auch am Abend zusammenzusitzen.
Stretchkleid
Mit dem leicht dehnbaren Material wurde die Stretch-Mode eingeführt, um Lösungen für Zwischengrößen bieten zu können. Die Stretch-Hose ist oft ein Thema, aber auch beim Kleid kann das Material hilfreich sein, wenn die eine Größe zu knapp, die andere aber zu weit ist. Es kann aber auch sein, dass man das leichte Dehnen des Materials beim Tragen bevorzugt.
Volantkleid
Mit Volant umschreibt man verschiedene Stoffbahnen, die übereinander angeordnet sind. Dadurch erreicht man eine besondere Optik, die sich von anderen Kleidungsstücken abhebt. Das Volantkleid hat mehrere solcher Stoffbahnen und fällt auf jeden Fall auf.
Wickelkleid
Ein besonders Kleid, das in den 1970er-Jahren von Diane von Fürstenberg entwickelt wurde. Es besteht aus angenehmen Jerseystoff und hat 3/4-lange Ärmel sowie einen leicht ausgestellten Rock. Das Kleid ist für die Arbeit genauso wählbar wie auch für Abendveranstaltungen.
Das Kleid ist ein Kleidungsstück, das aus unterschiedlichsten Motivationen gewählt wird. Ein Abendkleid oder noch stärker ein Ballkleid wird aus Gründen eines Anlasses getragen, wobei das Ballkleid meist reinweiß gefertigt ist und sehr edel geschnitten ist. Das Abendkleid versprüht Eleganz und ist für die Veranstaltung ein großes Thema, wobei es aber die Varianten von bodenlang bis sehr kurz reichen kann, je nach Trägerin, Anlass und Situation. Während das Ballkleid wirklich nur für den Ball ein Thema ist, hat man beim Abendkleid mehr Varianten und betrifft nicht nur Schnitt und Länge, sondern auch die Farbe. Ein Klassiker ist dabei das auffällig rote Abendkleid, das die Trägerin in den Mittelpunkt bringt.
Dazu gibt es aber viele Kleider für den Alltag, die verschieden geschnitten sind und auch in der Optik unterschiedlich ausgeführt sein können, inklusive Material und Optik. Gerade die Materialien und die Muster geben den Kleidern häufig die Namen, vom Pünktchenkleid mit dem typisch gepunkteten Muster bis zum bereits erwähnten Kleid mit dem Stretch-Anteil, der auch in anderen Kleidungsstücken bereits erfolgreich integriert wurde. Bei den Kleidern ist ein großes Thema auch die Länge von Mini bis zu bodenlang. Die verschiedenen Schnittformen wie etwa die A-Linie spielen bei manchen Kleidern auch eine wesentliche Rolle für den Gesamteindruck.
Auch der obere Abschluss ist ein Thema, denn vom hochgeschlossenen Halsausschnitt bis zum V-Ausschnitt, der tiefe Einblicke gewährt, kann man verschiedene Optiken erzielen, abhängig auch davon, wo man das Kleid tragen möchte - auf einer Party, im Berufsleben oder bei Veranstaltungen.
Unser Modelexikon beinhaltet über 250 Begriffe, wobei manche selbsterklärend sind.
Überblick: Liste Modebegriffe
Was eine Hose ist, weiß man, was die Jeans ist auch. Aber es gibt viele Begriffe, die nicht so klar sind. Bei der Mode oder generell der Bekleidung betrachten wir vor allem das Offensichtliche. Das ist auf der Straße die Jacke, die ausgewählte Hose, der Rock oder das Kleid und die Schuhe. Je nach Jahreszeit könnte man auch sofort den Anzug beurteilen und die Accessoires spielen auch eine Rolle - ein Schal im Winter, eine Kappe im Sommer.
In den Innenräumen packt man dann die Jacken und/oder Mäntel weg und es kommen andere Details zum Vorschein. Die Shirts sind ein häufiger Vertreter, Hemd, Bluse und Pullover natürlich auch.
Bleiben noch die Unterwäsche und Nachtwäsche, aber auch die Bademode. Und die Modetrends selbst durch die Modestile und Schnittformen.
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