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Hemden vom Holzfällerhemd bis zum Streifenhemd

Klassisches Kleidungsstück mit vielen Ideen

Das Hemd ist ein typisches und auch klassisches Kleidungsstück für die Jungen und Männer, wobei es aber durch das T-Shirt im 20. Jahrhundert starke Konkurrenz erhalten hat. Nach wie vor gilt das Hemd als schönes Teil, das zu verschiedensten Anlässen getragen werden kann, aber wer nur an den Anzug im Büro denkt, hat die vielen Varianten vergessen. Da wäre das Hawaiihemd zum Beispiel eine Variante und auch das Jeanshemd ist eine solche wie auch das Holzfällerhemd.

Modebegriffe zu den Hemden

Flanellhemd
Flanell ist ein gerautes Gewebe, das sehr leicht ist, aber gleichzeitig sehr gut wärmen kann. Ein aus diesem Stoff hergestelltes Kleidungsstück ist damit für den Winter bestens geeignet und das Flanellhemd hat nicht nur diese Eigenschaft, es hat auch einen wunderbaren Tragekomfort. Das Flanellhemd ist aber noch bekannter und dem Namen Holzfällerhemd.

Hawaiihemd
Ein an sich normales Hemd mit den üblichen Merkmalen, aber es unterscheidet sich durch die kurzen Ärmel. Doch der Charakter schlechthin ist das sehr bunte Muster, das auf dem Hawaiihemd zu finden ist. Die Fröhlichkeit von Sommer, Sand und Strand findet sich in den zum Teil schreiend bunten Mustern wieder. Auch durch Film und Fernsehen sind diese Hemden sehr beliebt oder zumindest bekannt geworden, etwa durch Tom Selleck in der Serie "Magnum".

Holzfällerhemd
Ein anderer, aber bekannterer Name für das Flanellhemd. Durch das Flanellgewebe hat man es mit einem sehr leichten, aber auch sehr warmen Hemd zu tun, dessen Material zum Wohlfühlen einlädt. Der Name rührt daher, dass früher viel mehr im Wald gearbeitet wurde und da konnte es sehr kalt sein. Das Holzfällerhemd war daher eine optimale Kleidung unter der Jacke, weil es trotz wärmenden Stoffes viel Bewegungsfreiheit anbietet.

Holzfällerhemd oder FlanellhemdBildquelle: pixabay.com / Darkinkuniverse

Jeanshemd
Das oft gewählte Hemd mit dem berühmten Jeansstoff, wobei das typische Blau gerne und oft als Farbe gewählt wird. Aber es sind theoretisch alle Farben möglich. Ansonsten ist das Hemd eigentlich wie jedes andere, wobei viele Jeanshemden aber nicht die traditionellen Knöpfe zum Öffnen oder Schließen haben, sondern Druckknöpfe.

Seersucker-Hemd
Der Begriff Seersucker umschreibt eine Gewebetechnik, bei der die Fäden unterschiedlich eingesetzt werden. Das Ergebnis ist fast wie bei einer 3D-Landschaft mit Linien, die mal erhabener und mal gesenkter wirken. Auf ein Hemd aufgetragen, entsteht eine besondere Optik.

Seidenhemd
Das Seidenhemd beschreibt im Begriff auch das Material, wie das beim Jeanshemd ebenfalls gegeben ist. Es handelt sich um ein sehr dünnes und feines Hemd, das auch gerne für den Anzug gewählt wird.

Streifen-Hemd
Ein ganz normales Hemd, das aber Streifen als aufgedrucktes Muster aufweist. Die Streifen sind nicht vorgegeben und können ganz feine Linien sein, es können aber auch markant sichtbare und damit dicke Streifen sein. Üblicherweise sind die Streifen in vertikaler Ausrichtung aufgedruckt, aber auch das muss nicht so sein.

Streifenhemd mit feinen LinienBildquelle: pixabay.com / Gadini

Stretch-Hemd
Verschiedene Kleidungsstücke werden längst auch mit einem leicht dehnbaren Material angeboten, sodass Leute mit einer Zwischengröße oder gewissen Problemstellen trotzdem die passenden Stücke finden können. Das Stretch-Hemd ist ein solches Kleidungsstück. Wunder darf man sich keine erwarten, aber wem die Größe 46 zu knapp sitzt und bei der Größe 48 auch nicht glücklich wird, kann mit so einer Lösung Hilfe finden.

Viele Varianten rund um den Stoff

Das Holzfällerhemd ist eines, das tatsächlich beim Arbeiten im Wald häufig getragen wurde und dieses dickere Hemd wird auch gerne in der Stadt gewählt, wenn es draußen kälter wird. Die Leute nehmen dann nicht die Axt in die Hand und fällen den nächsten Baum, aber sie wissen es zu schätzen, wenn das warme Material vor der Kälte schützt und solche Hemden tragen auch Mädchen und Frauen ganz gerne. Sie lassen sich gut mit Jeans und allen anderen Hosen kombinieren und das klassische Muster ist auch beliebt und optisch gefällig.

Ganz anders sieht es mit dem Hawaiihemd aus, das mit knalligen Farben geradezu das Sommergefühl herauszurufen scheint. Es ist viel dünner verarbeitet und schreit geradezu nach der warmen Jahreszeit. Während man das Holzfällerhemd neutraler ansehen kann und in vielen Arbeitsbereichen möglich ist, ist das quietschbunte Hawaiihemd nicht immer passen - man denke nur an Beratungsgespräche in der Bank oder in Behörden, obwohl die Kunden damit wahrscheinlich gar kein Problem hätten.

Das typische Hemd ist auch dünn verarbeitet und ist der Klassiker, wenn man einen Anzug trägt. Es ist sehr oft weiß und bietet eine feine Optik, die durch eine Krawatte noch verstärkt wird. Das Hemd kann aber jede Farbe haben und es gibt auch Muster. Ein Streifen-Hemd ist etwa genauso ein normales Hemd, das eben ein Streifenmuster anzubieten hat und deshalb den Namen erhalten hat.

Eine beliebte Variante ist auch das Kurzarmhemd für den Hochsommer - doch in der Freizeit wird man eher ein T-Shirt wählen, für die Arbeit ist dieses Hemd aber auch ein interessantes Thema.

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Unser Modelexikon beinhaltet über 250 Begriffe, wobei manche selbsterklärend sind.

Überblick: Liste Modebegriffe

Was eine Hose ist, weiß man, was die Jeans ist auch. Aber es gibt viele Begriffe, die nicht so klar sind. Bei der Mode oder generell der Bekleidung betrachten wir vor allem das Offensichtliche. Das ist auf der Straße die Jacke, die ausgewählte Hose, der Rock oder das Kleid und die Schuhe. Je nach Jahreszeit könnte man auch sofort den Anzug beurteilen und die Accessoires spielen auch eine Rolle - ein Schal im Winter, eine Kappe im Sommer.

In den Innenräumen packt man dann die Jacken und/oder Mäntel weg und es kommen andere Details zum Vorschein. Die Shirts sind ein häufiger Vertreter, Hemd, Bluse und Pullover natürlich auch.

Bleiben noch die Unterwäsche und Nachtwäsche, aber auch die Bademode. Und die Modetrends selbst durch die Modestile und Schnittformen.

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