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Jacken von der Lederjacke bis zum Anorak

Warme und/oder leichte Bekleidung

Die Jacke ist ein wichtiger Teil der Oberbekleidung und schützt allgemein vor der Kälte, wobei es die Alternative vom Mantel auch gibt. Doch die Jacke hat viel mehr Anhänger gefunden, zumal sie auch leichter kombiniert werden kann. Die Frage ist auch, wo man die Grenze zieht, denn ein Sakko ist indirekt auch eine Jacke und wird zu den Jacken gezählt, ist aber genauso ein Thema für den Business-Look. Es gibt eine große Bandbreite im Nutzen und Aussehen und auch dahingehend, ob eine Jacke im Frühjahr oder im Winter getragen werden soll.

Modebegriffe zu Jacken

Anorak
Der Anorak entstand im hohen Norden, weil man sich gegen die eisige Kälte schützen muss. Mit dem Anorak hat man eine wirklich warme Winterjacke zur Verfügung, die mit Daunen dick gefüttert ist, weshalb sie sehr warmhält und gut gegen die Kälte schützt. Daunen sind das Unterkleid von Enten und Gänse und werden für die Jacke verwendet. Es dürfen aber keine lebende Tiere gerupft werden, denn das wäre Tierquälerei.

Bikerjacke
Die Bikerjacke ist eine Lederjacke, die für das Motorradfahren vorgesehen ist. Für das Biken wird Leder überhaupt gerne verwendet, alleine schon zum Schutz des Körpers und die Lederjacke ist so beachtet worden, dass sie auch andere Leute tragen, die gar nicht mit dem Motorrad fahren.

Anorak im kalten Winter
Bildquelle: pixabay.com / Alexandra_Koch

Blazer
Der Blazer ist eine sportliche Jacke, die für die Freizeit sehr gut geeignet sein kann, die aber auch sehr elegant sein kann. Damit gibt es ähnliche dem Sakko viele Varianten, was die Kombinationen und die Einsätze betrifft. Entstanden ist der Blazer in den 1920er-Jahren in den Clubs, die sich eine sportlichere Jacke gewünscht hatten. Heute kombiniert man den Blazer mit Jeans und Sneakers oder eleganter mit Hemd und feiner Hose, fast wie beim Anzug.

Bolero-Jacke
Sehr kurze Jacke, die dem Stierkampf nachempfunden ist und zum Teil der Damenmode wurde. Wie beim Stierkämpfer endet die Jacke bereits bei der Taille und ist häufig ein farbenfrohes Kleidungsstück.

Bomberjacke
Eine Lederjacke, deren Vorlage die Piloten der US-Bomber waren. Die Piloten waren cool und ihre Kleidung beachtet, weshalb viele für sich so eine Jacke haben wollten. Daher ist diese Form der Lederjacke auch sehr beliebt geworden.

Daunenjacke
Wie der Anorak ist die Jacke eine sehr warme Winterjacke, die mit Daunen gefüllt ist. Somit ist sichergestellt, dass die Jacke auch bei eisigem Wind warm hält. Im Hinblick auf die Daunen siehe Anorak.

Feldjacke
Warme Jacke, die aber nicht ganz so wärmt wie ein Anorak oder eine Daunenjacke. Man nutzt die Feldjacke für die Gartenarbeit oder auch für Wanderungen, wenn es nicht ganz so kalt ist. Ursächlich hat man sie für die Feldarbeit auch wirklich eingesetzt, was den Namen erklärt. Es gibt aber viele andere Begriffe, wie die NATO-Jacke, die die gleiche Jacke meinen.

Fleecejacke
Mit Fleece wird ein Velourstoff umschrieben, der als Flausch oder Faserpelz eingesetzt wird. Das Ergebnis ist eine Jacke, wie man sie daheim anzuziehen wünscht. Die Fleecejacke ist warm wie ein Pullover, hat aber den Vorteil, dass man sie öffnen kann. Ist es zu warm geworden, kann man so das Temperaturempfinden besser regulieren als beim klassischen, dicken Pullover.

Funktionsjacke
Es handelt sich um eine Jacke, die beim Wandern und anderer Aktivitäten draußen vor Regen, Wind und Wetter schützen sollen. Moderne Jacken werden oft auch als Softshelljacken angeboten, die Funktion ist die Gleiche: Man soll im Regen nicht unter der Jacke nass werden, weshalb die Qualität eine Rolle spielt, etwa die Ausführung der Nähte, um das Eindringen von Wasser zu unterbinden.

Jeansjacke
Nachdem die Blue Jeans als Hose beliebt geworden ist, hat es nicht lange bis zur Jeansjacke gedauert. Die Funktion der Jacke hängt von der Ausführung ab, denn es gibt gefütterte für den Winter, aber die meisten sind für die Übergangszeit einsetzbar und vorgesehen.

Lederjacke
Die Jacke mit Lederoberfläche ist zum Klassiker geworden. Sie schützt bei kühlem Wetter im Frühjahr oder Herbst, kann aber auch mit einem Pelz für den Winter ergänzt werden. Aber die wirklichen Winterjacken halten besser warm. Die Lederjacke sieht toll aus, ist angenehm zu tragen und gibt es mit den verschiedensten Schnittformen und Farben, wobei die schwarze Lederjacke meistens gewählt wird.

die beliebte LederjackeBildquelle: pixabay.com / StockSnap

NATO-Jacke
Eine Jacke wie die Feldjacke, die den Namen erhielt, weil die NATO-Soldaten solche Jacken tragen. Die Jacke schützt vor der Kälte, aber nicht ganz so gut wie die richtigen Winterjacken von Anorak bis Daunenjacke.

Nicki-Jacke
Wie die Fleecejacke eine sehr beliebte Jacke für daheim oder unter der Jacke in der kalten Jahreszeit. Die Nicki-Jacke hält warm und ist sehr flauschig, womit man den Wunsch bekommt, sich in die Jacke einzugraben, weil sie so angenehm zu tragen ist.

Parka
Der Parka ist in Wirklichkeit ein Anorak, der aber verlängert wurde. Denn mit dem Parka hat man ein sehr warmes Kleidungsstück, das bis zum Oberschenkel reicht.

Sakko
Das Sakko ist vielfältig einsetzbar, denn es ist Teil des Anzuges (Herrenanzug für Männer, Hosenanzug für Frauen), kann mit der Jeans zu und einem Shirt zu einer lässig-modischen Kombination gewählt werden und ist an sich eine Jacke. Viele würden nicht an die Kategorie Jacke denken, weil die Jacke häufig wärmt, doch das Sakko ist eine elegante Form dessen, mit vielen Schnittmöglichkeiten und natürlich Farben, wobei das schwarze Sakko zum Klassiker wurde.

Softshelljacke
Die Softshelljacke ist eine Jacke für die Aktivitäten draußen, die wasserabweisend ist. Sie ist bestens geeignet für Wanderungen, Touren in den Bergen oder generell im Freien und verhindert, dass man unter der Jacke komplett durchnässt ist, wenn man in den Regen kommen sollte.

Steppweste
Die Steppweste ist ein ärmelloses, warmes Kleidungsstück, dessen Fütterung in Kammern untergliedert sind, wodurch der typische Look entsteht. Eine Steppweste ist zum Beispiel auch für den Sport draußen interessant, weil man freie Armbewegungen durchführen kann und der Oberkörper trotzdem warm bleibt.

Steppjacke
Mit der Steppjacke hat man eine warme Jacke für den Winter zur Verfügung, die gut gefüttert ist. Sie erhielt ihren Namen, weil die Fütterung in Kammern untergliedert ist. So entsteht das typische Aussehen, wobei die Kammern unterschiedlich angeordnet sein können. Die Jacke hält auch bei kaltem Wind den Körper warm.

Steppjacke für den WinterBildquelle: pixabay.com / StockSnap

Strickjacke
Das ist eine Jacke, die aus Wolle gestrickt ist und warm halten kann, aber nicht so warm, wie ein Anorak. Die Strickjacke wird häufig in Innenräumen getragen, zum Beispiel über einem Hemd. Es gibt aber auch solche für draußen.

Strickweste
Auch die Strickweste ist wie die Strickjacke aus Wolle gestrickt und hält sehr gut warm. Ob nun ein Kleidungsstück eine Strickjacke oder eine Strickweste ist, ist selbst in den Katalogen nicht ganz klar. Häufig trägt man beides daheim, um sich warmzuhalten, aber auch in der Freizeit, bei der Gartenarbeit oder ähnlichen Aktivitäten leistet die Strickweste gute Dienste.

Sweat-Jacke
Sehr warme Jacke, die man unter der Jacke oder daheim als Alternative zum Pullover tragen kann. Der sehr warme Stoff ist sehr angenehm zu tragen und daher ist die Jacke auch beliebt geworden. Alternativ gibt es die Fleecejacke und die Nicki-Jacke, die allesamt die gleichen Funktionen haben. Oft wird das gleiche Kleidungsstück mal so und mal anders bezeichnet.

Jacken in der Modewelt

Das Wetter hat eine wesentliche Rolle inne, denn wenn die Winter immer milder werden, braucht man die Winterjacke vielleicht nicht mehr so oft, dafür hat die Lederjacke im Frühjahr nicht mehr so viel Raum. Und es gibt viele Namen für die Jacken abhängig von ihrem Nutzen, zumal Lifestyle-Begriffe auch eingebaut wurden wie etwa bei der Outdoor-Jacke, die nichts anders ist als eine Jacke, wie man sie schon sehr lange angeboten bekommt.

Der Klassiker unter den Jacken ist die Lederjacke, die man meist schwarz oder braun trägt. Welche Farbe man bevorzugt ist eine individuelle Angelegenheit und lässt sich nicht generell sagen. Die Lederjacke sieht gut aus, schützt bei Regen und Kälte und kann auch sehr warm sein, wenn sie innen gefüttert ist. Bei manchen Jacken kann man das Futter auch per Knopfdruck herausnehmen.

Abseits davon gibt es mit der Jeansjacke eine ähnlich flexible Lösung, die auch sehr warm sein kann, meistens aber eher dünner gehalten ist. Für die Party am kühlen Abend ist eine solche Jacke geradezu ideal. Wenn es ganz warm sein soll, wäre ein Anorak oder eine Steppjacke gefragt, denn diese halten wirklich sehr warm, obwohl sie ganz leicht und sehr angenehm zu tragen sind.

Und dann gibt es jede Menge anderer Ideen wie die Funktionsjacken mit vielen Taschen, in denen man Kleinigkeiten verstauen kann. Die NATO-Jacke ist ein Begriff, der auch zum Thema passt. Solche Jacken werden auch gerne im Garten bei der Arbeit getragen, wenn sich der Winter verzogen hat, aber es noch recht frisch draußen ist.

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Unser Modelexikon beinhaltet über 250 Begriffe, wobei manche selbsterklärend sind.

Überblick: Liste Modebegriffe

Was eine Hose ist, weiß man, was die Jeans ist auch. Aber es gibt viele Begriffe, die nicht so klar sind. Bei der Mode oder generell der Bekleidung betrachten wir vor allem das Offensichtliche. Das ist auf der Straße die Jacke, die ausgewählte Hose, der Rock oder das Kleid und die Schuhe. Je nach Jahreszeit könnte man auch sofort den Anzug beurteilen und die Accessoires spielen auch eine Rolle - ein Schal im Winter, eine Kappe im Sommer.

In den Innenräumen packt man dann die Jacken und/oder Mäntel weg und es kommen andere Details zum Vorschein. Die Shirts sind ein häufiger Vertreter, Hemd, Bluse und Pullover natürlich auch.

Bleiben noch die Unterwäsche und Nachtwäsche, aber auch die Bademode. Und die Modetrends selbst durch die Modestile und Schnittformen.

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