Die Bademode hat eine lange Anlaufzeit hinter sich. Obwohl es bikiniähnliche Kleidungsstücke schon in den Anfängen der Menschheit gab, hat sich der Bikini bei der Damen-Bademode erst nach dem Zweiten Weltkrieg durchgesetzt. Und erst in den letzten Jahren und Jahrzehnten kamen neue Ideen auf den Markt, die das Angebot erweitert haben wie der Bikini und neuere Formen, die sich davon ableiten haben lassen und noch knappere Teile hervorbrachten.
Viele Jahre war der Badeanzug das Um und Auf in der Bademode der Frauen und Mädchen, die Badehose bei den Männern und Jungs war viel weniger ein Thema. Nur zögerlich durfte sich der Bikini auch entwickeln und damit eine sehr sexy Bademode als Alternative bieten. In der Zwischenzeit gibt es für beide Grundarten der Bademode bei den Damen viele weitere Ideen.
Badeanzug
Der klassische Einteiler für Mädchen und Frauen, der mit den unterschiedlichsten Motiven und Farben bedruckt werden kann. Heute ist die Wahl zwischen Badeanzug und Bikini etwas völlig Selbstverständliches, doch der Badeanzug war bis in die 1960er-Jahre die übliche Bademode, um nicht zu viel Haut zeigen zu können.
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Badehose
Die typische Hose für das Baden für Jungen und Männer. Sie bedeckt den Unterleib und ist eher knapp bemessen. Sie ist der Klassiker für die männlichen Badegäste, wobei es sehr variantenreiche Schnittmuster von ganz knapp bis zu leichtem Beinansatz gibt. In den letzten Jahren haben viele die Badeshorts vorgezogen, aber damit begannen Diskussionen wegen des Wassers. Die Badeshorts wird aber von vielen als weit bequemer empfunden.
Badekleid
Es handelt sich dabei um eine Modeidee, bei der der Badeanzug mit dem Look eines Kleides kombiniert wird. Die Eigenschaften des Badeanzugs bleiben erhalten, aber man kann am Strand den Eindruck erwecken, als würde man ein Kleid tragen.
Badeshorts
Die Shorts oder auch kurze Hose ist als Freizeitmode in der warmen Jahreszeit bestens bekannt. Auch die Boxershorts könnte man hier aus dem Bereich der Unterwäsche nennen. Die Beliebtheit dieser Hose führte zur Idee, die Hose auch im Schwimmbad zu nutzen, was für viele Jungen und Männer als angenehmer empfunden wurde, weil sie nicht so knapp geschnitten ist. Doch die Hose saugt sich mit Wasser voll, weshalb man beim Verlassen des Beckens viel Wasser mit sich führt. Deshalb haben viele Badeanstalten das Tragen der Badeshorts verboten.
Bandeau-Badeanzug
Variante des klassischen Badeanzugs, die durch die Bandeau-Form ergänzt wurde. Die Bandeau-Form zeichnet sich durch den geraden Schnitt aus, weshalb es zum ebenfalls geraden Dekolleté kommt. Damit bekommt der Badeanzug einen anderen optischen Eindruck, der als sehr sexy wahrgenommen werden kann.
Bikini
Erst mit den 1960er-Jahren war der Bikini akzeptiert worden und ist heute der zweite Klassiker neben dem Badeanzug. Statt dem Einteiler trägt Mädchen oder Frau ein Höschen und ein Brustband, wobei der Bikini mit der Bügelvariante ein deutliches Plus beim Tragekomfort erfahren hat. Es gibt die unterschiedlichsten Schnittformen und Varianten. Natürlich kann man den Bikini mit vielen Farben, Mustern und anderen optischen Details bedrucken.
Bügelbikini
Weiterhin ein Bikini im klassischen Sinne, aber ein viel besserer Tragekomfort durch den Bügel, wie man ihn vom Bügel-BH kennt. Der Bügelbikini hat damit den normalen Bikini zum Großteil ersetzt. Der Bügel ist ein Metallbügel oder auch eine Drahtkonstruktion. Farben, Muster und Formen sind wie gehabt einsetzbar, womit es viele Varianten gibt.
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Formbadeanzug
Es handelt sich dabei um einen Badeanzug, dessen Material die Kurven betont und so manche Schwachstelle zu überspielen hilft. Der Badeanzug wird damit figurumspielend und körperbetont.
Push-up Bikini
Bikinivariante, die sich am Push-up BH orientiert, um mittels Polster ein attraktives Dekolleté zeigen zu können.
Tankini-Top
Verlängertes Oberteil statt dem üblichen Bikini-Oberteil, um weniger Haut zu zeigen. Zwischen Oberteil und Höschen ist aber der Bauch noch zu sehen, sodass es zwei Teile wie beim Bikini gibt, trotzdem wirkt das Top fast wie ein Badeanzug. Man kann also von einer Kombination der Klassiker Badeanzug und Bikini sprechen.
In der Mode, also auch in den Katalogen und auf Online-Shops, gibt es die Bademode jedes Jahr mit neuen Ideen oder neuen Namen. Es stellt sich dabei aber oft heraus, dass es sich um Begriffe handelt, die das gleiche Modeteil meinen. Natürlich kann man mit einem anderen Schnitt einen neuen Begriff einführen, wie in der Liste der Bandeau-Badeanzug. Man könnte aber auch einfach das Teil als Badeanzug präsentieren und in der Beschreibung den Schnitt anführen.
Gleich ist es jeder Art von Bademode, dass man mit vielen Farben und Mustern arbeiten kann. Das macht auch Sinn, weil die warme Jahreszeit eine fröhliche sein soll und der Spaß im Wasser findet sich damit auch auf der Kleidung. Ob Frau nun einen Bikini wählt oder den Badeanzug, ob eine der anderen Varianten - es gibt viele Optionen, um die Lebensfreude zu zeigen. Das gilt für die Badehose ebenso.
Ebenfalls gleich ist, dass man die verschiedensten Schnitte auswählen kann, die von eher freizügig bis zu deutlich mehr Stoff reichen können. Nicht nur für Frauen und Mädchen ist das ein Thema, denn die Badeshorts ist für die männlichen Badegäste deshalb auch ein Thema geworden, weil man sich darin wohler fühlt als in der Badehose.
Unser Modelexikon beinhaltet über 250 Begriffe, wobei manche selbsterklärend sind.
Überblick: Liste Modebegriffe
Was eine Hose ist, weiß man, was die Jeans ist auch. Aber es gibt viele Begriffe, die nicht so klar sind. Bei der Mode oder generell der Bekleidung betrachten wir vor allem das Offensichtliche. Das ist auf der Straße die Jacke, die ausgewählte Hose, der Rock oder das Kleid und die Schuhe. Je nach Jahreszeit könnte man auch sofort den Anzug beurteilen und die Accessoires spielen auch eine Rolle - ein Schal im Winter, eine Kappe im Sommer.
In den Innenräumen packt man dann die Jacken und/oder Mäntel weg und es kommen andere Details zum Vorschein. Die Shirts sind ein häufiger Vertreter, Hemd, Bluse und Pullover natürlich auch.
Bleiben noch die Unterwäsche und Nachtwäsche, aber auch die Bademode. Und die Modetrends selbst durch die Modestile und Schnittformen.
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