Sie sind hier: Startseite -> Hobbys -> Redewendungen -> Redewendungen: Natur -> Jemanden wie Luft behandeln

Jemanden wie Luft behandeln

Jemanden ignorieren

Die Luft ist immer da, aber sie ist unsichtbar. Man braucht sie zum Atmen, sie ist für das Leben notwendig, man sieht sie aber nicht. Und darauf basiert die Redewendung "jemanden wie Luft behandeln", womit gemeint ist, dass man jemanden ignoriert und so tut, als wäre die Person genauso unsichtbar wie die Luft.

Beispiele für die Redewendung "jemanden wie Luft behandeln"

Redewendung jemanden wie Luft behandelnDie Situationen, in denen man jemanden "wie Luft behandelt" sind vielfältig. Das kann in der Schule ein Kind sein, das von den anderen Kindern aus welchem Grund immer ignoriert wird. Vielleicht hat es sich besonders streberhaft in der letzten Stunde hervor getan und die anderen sind sauer und ignorieren die Mitschülerin jetzt.

Ein Arbeitskollege wird "wie Luft behandelt", wenn man ihn nicht ausstehen kann oder wenn er sich eine Handlung erlaubt hat, die gar nicht in Ordnung ist. Jener Kollege darf auch einen ruhig ansprechen, man wird nicht reagieren, denn immerhin ist er für einen selbst unsichtbar wie die Luft und das Konzept wird verraten, wenn man nun doch ein Gespräch führt. Dabei lässt man aber auch keine Gelegenheit aus, um ihn spüren zu lassen, was man empfindet.

Seltener wird der Ausdruck im Sport verwendet. Wenn in einer Mannschaftssportart ein bestimmter Spieler selten bis nie angespielt wird, obwohl er seine Bereitschaft mehr als deutlich kundtut, gibt es in den Reportagen manchmal die Redewendung, ist aber sinngemäß nicht ganz korrekt. Obwohl es natürlich auch vorkommen kann, dass ein Spieler nicht gemocht wird oder die anderen neidisch sind, weil der immer so erfolgreich ist oder im Profissport viel mehr Geld verdient und dann kann es schon vorkommen, dass man ihn wie Luft behandelt.

"Jemanden wie Luft behandeln" kommt zum Einsatz, wenn man jemanden spüren lassen will, dass man ihn ignoriert. Es ist keine heimliche Aktion, sondern das "Opfer" soll merken, dass es unerwünscht ist. Daher ist diese Redewendung auch der Gruppe der negativen Redensarten zuzuschreiben, denn die Aktion ist nicht erfreulich. Auch unter Freunden passiert es, dass aufgrund eines Streits A B vorsätzlich ignoriert und man nicht miteinander sprechen möchte.

    Ebenfalls interessant:

    Weitere Redewendungen über die Natur

    • aller Tage Abend
      Beispiele zur Redewendung aller Tage Abend mit ihrer Bedeutung und wann sie besonders gerne gesprochen oder auch manchmal geschrieben wird.
    • Aus der Luft gegriffen
      Die Redensart "aus der Luft gegriffen" ist eine sehr bekannte und eine jener, in der die Luft ergo auch die Natur eine wesentliche Rolle spielt.
    • Das Blaue vom Himmel lügen
      Beispiele zur Redewendung "Das Blaue vom Himmel herunterlügen" und die Bedeutung der Redensart aus dem Volksmund.
    • Frischen Wind bringen
      Die Redewendung "Frischen Wind bringen" ist eine solche, womit neue Ideen in bestehenden Situationen gemeint ist.
    • Ich könnte Bäume ausreißen
      Die Redewendung "Ich könnte Bäume ausreißen" ist eine bekannte Redensart, mit der man ausdrückt, dass man sich gut und stark fühlt.
    • Jemanden wie Luft behandeln
      Die Redewendung "Jemanden wie Luft behandeln" umschreibt, dass man einen Mitmenschen aus welchem Grund auch immer ignoriert.
    • Löcher in die Luft starren
      Die Redewendung "Löcher in die Luft starren" ist eine beliebte Redensart für die ironische Umschreibung, wenn jemand sich gedanklich abgeschaltet hatte.
    • Luftikus
      Die Redewendung "Luftikus" umschreibt oberflächliche oder leichtsinnige Menschen ebenso wie Fluggeräte und hat die Luft als Element der Natur zum Thema.
    • Luftschlösser bauen
      Die Redewendung "Luftschlösser bauen" umschreibt ironisch nicht erreichbare Ziele und Fantasiewünsche also schlichtweg auch Lebensträume.
    • Ruhe vor dem Sturm
      "Ruhe vor dem Sturm" ist eine bekannte Redewendung basierend auf einer Wetterbeobachtung, aber auch häufig anders eingesetzt.
    • Sich in Luft auflösen
      Die Redewendung "sich in Luft auflösen" ist eine witzige Redensart über plötzlich verschwundene Kollegen oder Gegenstände.
    • Wie eine Fahne im Wind
      Die Redewendung "wie eine Fahne im Wind" ist eine Redensart aus dem Volksmund, womit ein schneller Meinungswechsel umschrieben wird.
    • Wind machen
      Die Redewendung "Wind machen" ist eine solche, womit die Übertreibung in bestimmten Situationen gemeint ist.

    Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

    Zurück zum Hauptthema

    Übersicht Redewendungen: Natur

    Startseite Hobbys