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Am Ast sägen, auf dem man sitzt mit Beispiele

Sich selbst schaden

"Am Ast sägen, auf dem man sitzt" ist eine alte Redewendung, die gerne verwendet wird, wenn man im Begriff ist, sich selbst zu schaden - oder wenn man über Dritte spricht, die dieses vorhaben, auch wenn es nicht bewusst passiert. Es ist eine technische Redewendung, bei der man sich vorstellen muss, dass man auf einem langen Ast eines Baumes sitzt und wenn dieser beim Stamm abgesägt werden würde, würde man samt dem Ast abstürzen. Und genauso ist die Redensart auch zu verstehen.

Beispiele zur Redewendung Am Ast sägen, auf dem man sitzt

Redewendung Am Ast sägen, auf dem man sitztWenn es in einer Bürogemeinschaft Spannungen gibt und der Leiter verscherzt es sich ausgerechnet mit jenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im zur Seite standen, dann "sägt er am eigenen Ast", womit gemeint ist, dass er seine eigenen Unterstützer zu verlieren droht, womit seine Position noch schwieriger wird. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass er die Unterstützer noch enger an sich bindet, um seine Position zu festigen.

"Am Ast sägen, auf dem man sitzt" wird auch gerne in dem Sinne verwendet, wenn man eine finanzielle Abhängigkeit aufweist und diese gefährdet. Wenn man eine Wohngemeinschaft führt und einen Mitbewohner hinauswirft, dann sägt man finanziell gesehen am eigenen Ast, weil das Geld, dass dieser mitbezahlt hat, dann fehlt.

Im wirtschaftlichen Sinne wird die Redensart sehr gerne verwendet. Hier finden sich unzählige Beispiele, bei denen es oft darum geht, dass man einerseits den Kunden am liebsten loswerden würde, aber andererseits braucht man das Geld, das dieser Kunde für die erfüllte Arbeit zahlt. Beendet man die Zusammenarbeit, dann sägt man am eigenen Ast, weil man Einkünfte verliert. Das muss aber nicht immer negativ sein, denn andere Kunden sind in der Zusammenarbeit vielleicht kooperativer - die Frage ist nur, ob man so schnell Ersatz findet.

"Am Ast sägen, auf dem man sitzt" ist daher eine Redewendung, die sehr oft mit finanziellen Abhängigkeiten in Zusammenhang steht. Aber auch bei der Zusammenarbeit, dem Teamwork und der Kommunikation ist sie häufig genutzt. Es ist dies eine Redewendung, die sehr häufig gesprochen wird und die man auch etwa in Zeitungen häufiger liest. Denn sie passt zu sehr vielen Situationen im alltäglichen Leben und auch zu den verschiedensten Abhängigkeiten, mit denen man sich herumschlagen muss.

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