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Jemandem Druck machen

Druck auf eine Person ausüben

Bei Maschinen ist es oft nötig, dass ein hoher Druck entsteht, um die Produktivität sicherzustellen. Diese technische Erfordernis wurde umgangssprachlich in die Redewendung "jemandem Druck machen" eingebaut. Damit wird ausgedrückt, dass jemand zu schnellerer Leistung angespornt wird, damit er macht, was von ihm erwartet wird.

Beispiele für die Redewendung "jemandem Druck machen"

Redewendung jemandem Druck machen"Jemandem Druck machen" findet sich oft in der Arbeitswelt, wenn ein Mitarbeiter dazu künstlich angehalten wird, schneller zu arbeiten, damit eine Aufgabe zeitgerecht abgeschlossen werden kann. Gemeint sein kann damit aber auch, dass ein Mitarbeiter knapp davor steht, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, weil er weit weniger Leistung bringt als die anderen und sich steigern muss, will er diesen Arbeitsplatz behalten.

Aber auch extern kann man "jemandem Druck machen", beispielsweise einer Partnerfirma, der man einen Auftrag erteilt hat, den sie aber offenbar nicht zeitgerecht abschließen kann oder will. Man kann dann mit finanziellen Abschlägen drohen oder einen Firmenwechsel in Aussicht stellen und setzt das Unternehmen unter Druck, sodass es entweder aufgeben muss oder - was meistens der Fall ist - noch schneller an der Aufgabe arbeitet, um den Kunden nicht zu verlieren.

Die Redensart wird auch in dem Kontext verwendet, dass man jemanden nervös machen will. Das ist im Sport oft der Fall. Ein Formel 1-Fahrer macht seinem Kontrahenten Druck, indem er immer wieder andeutet, überholen zu wollen und zu können und so den Vordermann dazu zwingt, entweder schneller zu fahren als er kann oder das Auto ermöglicht oder ihn zu Fehlern zwingt, wodurch das Überholen erleichtert wird.

Somit steht der Druck für eine negative Situation, in der man die schwierigere Position einnimmt, wobei dies aber nur deshalb passiert, weil der andere die Situation erzeugt hat. Es ist dies eine Redensart, die im Volksmund häufiger verwendet wird und zur Gruppe der technischen Redewendungen zählt. Statt der Natur und der Tierwelt werden Beobachtungen im technischen Umfeld auf menschliches Verhalten übertragen. Dabei kann die Drucksituation komplett unterschiedlich ausschauen und auch verschiedene Gründe haben. Gleich ist, dass die Situation durchwegs negativ empfunden wird, sei es bei Druck in der Schule, weil man unbedingt eine positive Note braucht oder in der Arbeit, um den Anforderungen zu entsprechen.

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