Beim Auto denkt man vor allem an die nächste Fahrt, an Freiheit und Flexibilität. Leider gibt es auch negative Themen wie Unfälle und Ärgernisse. Das größte Ärgernis ist gegeben, wenn das Auto nicht mehr dort ist, wo man es abgestellt hat, weil es gestohlen wurde. Gut, es kann auch abgeschleppt worden sein, weil man falsch geparkt hatte, aber das kann man regeln. Wenn das Auto hingegen gestohlen wurde, ist es weg. Manchmal ist es noch da, aber die Fenster sind eingeschlagen und mögliche Gegenstände entwendet.
Weder der Diebstahl noch das gestohlene Fahrzeug ist lustig und haben bei manchem Menschen schon dafür gesorgt, dass man das Autofahren komplett hat lassen. Ein anderer Ansatz besteht darin, dass man für mehr Schutz sorgt, wobei das nur bedingt die Lösung ist, wie die Praxis zeigt. Ein Möchtegern-Dieb lässt sich von einer Alarmanlage abschrecken, einen Profi lässt das kalt und er macht weiter als gehabt. Aber schon alleine psychologisch ist es interessant, eine Verbesserung hergestellt zu haben.
Eine andere Lösung ist die Zentralverriegelung, die man aber auch aus Bequemlichkeit nutzen kann. Hier ist eher das Gegenteil anzutreffen, denn während die Alarmanlage die Sicherheit am Auto verbessert, wird durch die per Funk ausgelöste Zentralverriegelung den Dieben geholfen, die die Funksignale auffangen können. Die eigentliche Zentralverriegelung ist hingegen kein Problem.
Und dann wäre da noch die Wegfahrsperre, die es auf verschiedenste Art und Weise gibt und verhindern soll, dass jemand mit dem Fahrzeug sich auf und davon machen kann. Es gibt mechanische Ideen und auch elektrische, wobei es immer wieder neue Varianten und Modelle gibt, um für mehr Sicherheit sorgen zu können.
Die Sicherheit betrifft in Bezug auf die Autos nicht nur die Verhinderung eines Diebstahls, es ist auch bei der Autoherstellung vielleicht präziser geworden als in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Crashtest ist so ein Verfahren, um die Sicherheit eines neuen Automodells zu überprüfen.
Alarmanlage
System, das Alarm schlägt, wenn man sich zu Unrecht am Auto zu schaffen macht. Die Alarmanlage schreckt Anfänger ab, Gelegenheitsdiebe suchen das Weite, aber Profis lässt der Alarm kalt und machen weiter, zumal sie sehr schnell agieren können.
Autodiebstahl
Das Auto wird gestohlen und ist nicht mehr dort vorzufinden, wo man es abgestellt hatte. Somit bleibt nur die Anzeige bei der Polizei mit der Hoffnung, dass das Auto schnell gefunden werden kann. Manchmal passiert auch die seltsame Situation, dass man mit einem neuen Auto oder einem aktuell geliehenen auf der Autobahn fährt und vor einem fährt sein altes und gestohlenes Auto ...
Autoeinbruch
Wenn in ein Auto eingebrochen wird und zum Beispiel Gegenstände entwendet werden, ist dies ein Diebstahl, wie er in anderen Lebenssituationen auch passieren kann. Das Auto bleibt, wo es ist, denn die Gegenstände sind interessanter. Gefördert kann der Autoeinbruch werden, weil man seinen Notebook-PC offen im Auto liegen lässt oder andere Wertgegenstände zur Versuchung werden. Umgekehrt kann man durch das Wegräumen solcher Wertgegenstände die Versuchung stark reduzieren.
Wegfahrsperre
Die Wegfahrsperre ist ein System, das kontrolliert, ob man berechtigt ist, das Auto zu bewegen. Ist die Berechtigung nicht gegeben, dann ist die Fahrt nicht möglich. Diebe können das System zwar überbrücken, aber sie brauchen viel Wissen und Zeit, wobei die Zeit genau das Gut ist, das sie nicht zur Verfügung haben. Ein Auto mit Wegfahrsperre ist daher nicht interessant und man sucht sich ein anderes Opfer.
Die elektronische Wegfahrsperre wurde durch einen Chip am Schlüssel umgesetzt, war aber leichter zu überbrücken. Heute hat der Bordcomputer die Kontrolle übernommen und ist nicht so einfach auszutricksen. Die elektronische Wegfahrsperre muss fix im Automodell vorgesehen sein. Nachgebaut können die elektrisch-elektronische und elektrisch-mechanische Wegfahrsperre werden, wobei das erste System automatisch scharf gestellt ist, wenn man den Schlüssel abzieht, beim mechanischen System muss man das System selbst aktivieren.
Zentralverriegelung
Für junge Menschen ist es kaum vorstellbar, dass jede Tür des Autos eigens verschlossen werden muss. Die Zentralverriegelung sorgt mit einer Schlüsseldrehung dafür, dass alle Türen verschlossen sind. Das ist sehr praktisch, aber es geht noch angenehmer. Denn per Funksignal kann man das Auto entsperren oder verriegeln. Die Praxis hat gezeigt, dass das nicht ungefährlich ist, weil dieses Funksignal kann von Räubern abgefangen werden und dann haben sie freien Zutritt. Die Automobilklubs und die zuständigen Behörden warnen daher regelmäßig, per Funk das Auto zu verschließen.
Crashtest
Zur Erhöhung der Zuverlässigkeit wurde der Crashtest eingeführt. Dabei wird ein Auto per technischem Verfahren gegen eine Wand oder ein anderes Hindernis gesteuert und durch die Folgen dieses künstlichen Unfalls kann man ermessen, wie sicher die Personen im Auto tatsächlich sind. Statt einfach ein Auto zu konstruieren und herzustellen, ist ein Härtetest hinzugefügt worden, um die Sicherheit zu erhöhen. Autos, die beim Crashtest durchfallen, kommen daher auch nicht auf den Markt, sondern müssen zuerst verbessert werden. Erste Tests mit dem Crashtest gab es bei Mercedes-Benz im Jahr 1954, heute ist dieser Test ein gängiges Verfahren.
Knautschzone
Einher mit dem Crashtest ging auch die Frage, wie es den Menschen im Auto geht, wenn es zum Zusammenprall mit Mauer oder anderen Autos kommt. Die Knautschzone gab es als Patent schon 1952, aber erst mit dem Crashtest konnte erhoben werden, ob der Widerstand des Fahrzeugteils bis zur Fahrgastzelle ausreicht, damit die Insassen überleben können.
Airbag
Eine Weiterentwicklung auf Basis der Testergebnisse ist der Airbag, der bei einem Frontalzusammenstoß dahingehend abgefedert werden soll, dass über dem Lenkrad rasch ein Luftkissen entsteht. Man knallt dann mit dem Kopf nicht gegen das Lenkrad oder darüber hinaus auf die Windschutzscheibe, sondern wird durch das Luftkissen abgebremst.
Sicherheitsgurt und Gurtstraffer
Neben den Tests und Einrichtungen wie dem Airbag gibt es weitere wichtige Funktionen im Auto, um die Sicherheit zu erhöhen. Der Gurt oder Sicherheitsgurt ist so eine Funktion, wobei der nicht von Anfang an verpflichtend zu verwenden war. Erst in den 1980er-Jahren wurde es Pflicht, dass der Gurt angelegt wird und da gab es genug Leute, die das nicht lustig fanden. Manche hatten dann sogar ein T-Shirt angezogen, das aussah, als ob man angeschnallt wäre, war es aber nicht. Doch heute ist das Anlegen des Sicherheitsgurtes ganz normal und auch auf der zweiten Sitzreihe ist der Gurt ein ständiger Begleiter.
Verstärkt wird er durch den Gurtstraffer. Der Sicherheitsgurt besteht aus einem Beckengurt und einem Schultergurt, wobei beide Einheiten durch den Gurtstraffer fest, aber trotzdem ausreichend bequem sitzen. Damit ist bei einem unerwarteten Unfall die Verletzungsgefahr deutlich reduziert.
Elchtest
Eine besondere Form des Sicherheitstests ist auch der Elchtest, den kaum jemand kannte, bis Mercedes-Benz ein ungewöhnliches Modell mit der A-Klasse auf den Markt brachte. Die A-Klasse war viel kleiner als die anderen Modellreihen und wurde ironischerweise dadurch berühmt, dass die A-Klasse beim Elchtest auf die Seite umgekippt war. Eigentlich ist Elchtest kein offizieller Verfahrensname, aber es wird ausprobiert, wie ein Fahrzeug reagiert, wenn man nach einer geraden Fahrt rasch einem Hindernis ausweichen muss, was durchaus auch ein Elch sein könnte. Dass gerade ein Mercedes umkippt, fanden natürlich viele lustig, aber die Automechaniker erzählten, dass sie, wenn sie es darauf anlegen würden, viele Automodell zum Umkippen bringen könnten.
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Artikel-Thema:
Sicherheit beim Auto
Beschreibung: Die 🚙 Sicherheit beim Auto betrifft die unangenehmen Themen ✅ Einbruch und Diebstahl sowie Gegenmaßnahmen von der Alarmanlage bis zur Wegfahrsperre.