Das große Angebot an PKWs verlangt geradezu nach einer Untergliederung, um sich als Interessent zurechtfinden zu können. Die Autoklassen sind schon eine Möglichkeit, damit man nach Fahrzeugen der Oberklasse oder unteren Mittelklasse suchen kann, die einen bestimmten Standard umfassen. Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit mit den Autotypen, denn ein SUV unterscheidet sich von einem Van und noch mehr von einem Geländewagen. Der Kombi ist ein Autotyp, der besonders oft gesucht wird und ein anschauliches Beispiel für diese Untergliederung.
Der große Unterschied zwischen dem klassischen Oldtimer und einem durchschnittlichen PKW der Gegenwart zeigt schon die Entwicklung der Fahrzeuge. Beim Oldtimer war der Luftwiderstand völlig egal, beim modernen Fahrzeug ist die Aerodynamik hingegen Pflicht, um Treibstoff und damit Kosten zu sparen.
Aber auch beim Platzbedarf gibt es große Veränderungen, ebenso wie bei der Bequemlichkeit. Die alte Limousine mit dem Kofferraum wurde durch das Schrägheck und den Kombi ersetzt, weil man mehr Platz benötigt hat und weil man mehr auf Reisen war. Das gilt für die Sportausrüstung ebenso. Dann kam der Van mit sieben Sitzen für große Gruppen und/oder Familien und ein Gegentrend mit dem Minivan oder gar mit kleineren Fahrzeugen.
Limousine
Die klassische Limousine ist ein Fahrzeug, das als Viertürer entstanden war, aber alternativ auch als Zweitürer möglich wurde. Typisch ist der normale Kofferraum, wie er noch in den 1970er-Jahren oft anzutreffen war. Er war wohl geräumig, aber nicht so einfach zu erreichen, vor allem für kleinere Personen. Jedoch versteht unter der Limousine jeder etwas anderes, denn die große Variante ist die bekannte Stretch-Limousine, wie sie für Stars und in der Politik gerne verwendet wird.
Schrägheck
Weil man öfter mit dem PKW unterwegs war und immer mehr Gepäck mit sich zu führen begann, war der PKW mit dem Schrägheck beliebter geworden als die Limousine. Durch das Schrägheck konnte man einfacher den Kofferraum erreichen und es war auch mehr Platz vorrätig. So ganz nebenbei wurde die Aerodynamik gesteigert, sodass der Verbrauch vom Treibstoff geringer wurde, ergo gab es weniger Kosten an der Tankstelle.
Kombi
Eine Familie mit zwei Kindern und vielleicht sogar noch einem Haustier brauchte mehr Platz. Der PKW mit dem Schrägheck war schon eine gute Lösung, der Kombi mit dem verlängerten Dach und somit geraden Abschluss auf der Rückseite bot aber noch mehr Raum für Koffer, Taschen, den Hund oder die Sportutensilien, wenn es zum Tenniscamp ging. Der Platzbedarf wurde damit zu einem großen Argument für oder gegen ein bestimmtes Fahrzeug und die Entwicklung von der Limousine zum Kombi war schon beeindruckend.
Van (auch Minivan)
Wer noch mehr Leute transportieren wollte, hat sich den Van angesehen, ein Fahrzeug mit bis zu sieben Sitzplätze oder entsprechend mehr Platz für den Transfer. Das war auch für Unternehmen sehr spannend, wobei es Fahrzeuge gab und gibt, die wahlweise die Sitze auch leicht ersetzen konnten. Mit dem gleichen Van waren damit zwei, vier oder sieben Sitze möglich, abhängig vom Bedarf. Damit wurde der Van aber auch zur Großraumlimousine.
Hier setzte der Gegentrend aber bald ein, weil das flexible System war spannend, aber nicht jeder hat sieben Leute. Also entstand der Minivan als kleinere Alternative und sogar der Microvan für zwei Leute. Außerdem nutzten viele den Van am Land und im Gelände, andere nur in der Stadt. Der Kombi wurde vernachlässigt und die Vielzahl an Varianten beim Van bekam den Vorzug.
Geländewagen
Eine besondere Herausforderung hat der Jäger und Förster zu absolvieren, denn im richtigen Gelände kann es erhebliche Steigungen geben. Diese werden mit einem Geländewagen mit großer Motorleistung überwunden, was auch beim Militär gefragt ist. Der Jeep fällt dann schnell als Begriff ein. Solche Fahrzeuge sind im Gelände dem geländetauglichen Van weit überlegen, aber doch eher die Ausnahme, haben aber auch das Image von Abenteuer und technische Lösungen wie den Allradantrieb.
SUV
Das Abenteuer, der Allradantrieb, aber auch das Fahren in der Stadt ist beim Van schon Trend geworden, wurde mit dem SUV (steht für Sport Utility Vehicle) erst richtig eine Erfolgsschiene. Der Van wurde in allen Formen abgelöst und das SUV besonders oft nachgefragt, obwohl der Verbrauch deutlich höher ist als beim klassischen PKW. Die Kritik war daher immer lauter geworden, je öfter so ein Auto verkauft wurde, weil viele nur in der Stadt damit herumfahren. Ein SUV ist oft höher gesetzt, man hat damit einen besseren Überblick, aber man braucht keinen Allradantrieb, wenn man nur 10 Kilometer in einen anderen Bezirk fährt. Zudem sind die Fahrzeuge sehr schwer, was den Bodenbelag ebenfalls stärker strapaziert als ein üblicher PKW.
Trotzdem gibt es eine große Nachfrage, weil man einen erheblichen Kofferraum hat, gemütlichen Platz im Auto und das volle Ausstattungsprogramm. Der Verbrauch und damit die Treibstoffkosten ist ein negatives Thema, es gibt auch SUVs ohne Allradantrieb und solche, die besonders im Gelände geeignet sind. Dem Argument der Klimaschädlichkeit geht man entgegen, indem es immer öfter Hybrid-Varianten gibt.
Oldtimer
Abseits vom Alltag gibt es aber Autos, die besonders beliebt sind. Das sind vor allem die Oldtimer, denn die alte Bauweise führte dazu, dass jedes Auto, jedes Modell, einen ganz eigenen Charakter hat. Wie viel Treibstoff man verbraucht, spielte in den 1950er-Jahren oder den folgenden Jahrzehnten keine Rolle, die Autos sind cool, schön und individuell. Dass bei den Oldtimer-Rallyes enorm viele Leute zuschauen oder dass die Oldtimer-Messen gesteckt voll sind, zeigt das große Interesse, selbst wenn man nie so ein Fahrzeug selbst bewegen wird.
Cabriolet
Ein Oldtimer wäre schon ein tolles Fahrzeug, aber auch das Cabriolet (oft Cabrio bezeichnet) ist sehr begehrt. Es handelt sich dabei um ein Fahrzeug, das über ein abnehmbares Dach verfügt, womit man in den warmen Monaten mit offenem Dach seine Fahrt anstreben kann. Früher war das Faltdach üblich, heute gibt es Varianten mit Stahldach, das einen massiveren Aufbau des Dachs gewährleistet. Das Cabriolet muss keine sportliche Leistung aufweisen, ist aber häufig mit einem stärkeren Motor und einem sportlichen Image ausgestattet.
Sportwagen
Reicht der übliche PKW nicht aus, dann träumt man oft vom Sportwagen, der aber kein wirklicher Autotyp ist. Es gibt Sportwägen mit einer Leistung von 170 PS, es gibt aber auch die Definition von mindestens 300 PS, um als Sportwagen zu gelten. Letztlich handelt es sich um Fahrzeuge, die ein sehr sportliches Image aufweisen, entsprechend aufgebaut sind und häufig eine hohe Motorleistung bieten. Wer sich solche Autos leisten kann, interessiert sind nicht für den Verbrauch und die laufenden Kosten. Das ist dann auch kein Auto für die Fahrt ins Büro, sondern für die Garage, um am Wochenende eine Spritztour anzustreben.
Coupé
Ein Coupé ist ein sportliches Fahrzeug, das in der Originalform als Zweisitzer angeboten wurde. Es gibt aber auch Fahrzeuge für vier Personen, wobei jedes Coupé ein Dach aufweist, das zum Heck abfließt und so die typische Form zeigt.
Roadster
Wer sich für Sportwagen interessiert, könnte beim Roadster fündig werden. Es handelt sich um einen sehr sportlichen Wagen mit starker Motorleistung, der für zwei Personen vorgesehen ist. Im Original gab es kein Dach, doch das ist mittlerweile nicht immer so, denn es gibt auch Modelle mit Dach. Eigentlich ist der Begriff des Roadsters als Autotyp genauer als jener des Sportwagens, weil es eine Trennung zum Coupé gibt.
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Artikel-Thema:
Autotypen - Varianten von PKW´s
Beschreibung: Überblick über die 🚙 Autotypen nach Art des Fahrzeugs vom Geländewagen über den ✅ SUV bis zum Hybrid-PKW und dem Van.