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Assistent beim Autofahren

Unterstützende Systeme für Sicherheit und Komfort

Heute fährt man mit dem Auto noch genauso seine Strecke ab wie vor 40 Jahren. Außen ist der Unterschied jedoch, dass die Autos durch viel bessere Aerodynamik sparsamer sind, innen hat sich die Technik komplett verändert. Ein Ausdruck dieser Veränderung ist neben dem Bordcomputer und vielen Speichermöglichkeiten die Assistenten und Sensoren.

Assistenten und Sensoren

Was ist ein Assistent beim Autofahren?

Als Assistent bezeichnet man Systeme und Programme, die eine Unterstützung darstellen und das betrifft vor allem das Fahren selbst mit seinen speziellen Situationen. Parken war seit jeher für viele Menschen ein Problem, die auf der Straße sicher unterwegs waren, aber das Einparken und Ausparken wurde zur Herausforderung. Mit Parkassistenten wird die Lenkbewegung vom Auto per System selbst gesteuert, nur Gas und Bremse bleibt dann dem Nutzer überlassen. Auch der Park Pilot könnte hier genannt werden, der per Signal anzeigt, wie viel Platz noch hinter dem Auto zur Verfügung steht.

Eine andere Lösung ist beim Fahren selbst mit verschiedenen Systemen erreicht worden. So wird automatisch die Distanz zum vorderen Wagen gemessen, die richtige Orientierung in der Fahrspur erkannt oder auch per Tempomat die Geschwindigkeit gehalten. Der Tempomat ist dabei ein System, das es schon länger gibt und von vielen Lenkerinnen und Lenker gerne genutzt wird. Aber es gibt auch Erweiterungen zu bekannten Systemen.

Ein Beispiel dafür ist der Abstandstempomat. Er agiert wie der bekannte Geschwindigkeitsregler, reagiert aber auch auf die Fahrsituation, was bedeuten kann, dass er bei freier Straße auf die eingestellte Geschwindigkeit beschleunigt. Das kann in einer langen Kurve aber auch zum Problem werden.

Hilfestellung gibt es auch in Form von Sensoren, die unterschiedliche Aktionen von selbst steuern können.

ASSYST
Diese Abkürzung steht für Aktives Service-System und überprüft automatisch, was es mit dem Öldruck auf sich hat. Gibt es einen bedenklichen Mangel an Motoröl, kann der Motor selbst schwer zu Schaden kommen. Tatsächlich ist die Kontrolle abseits vom Service in der Werkstätte nicht so konsequent durchgeführt worden, wie das bei vielen Fahrten nötig wäre und ASSYST nimmt die Kontrolle ab und meldet, wenn es an Motoröl fehlt.

Einparkhilfe
Für viele Autofahrerinnen und Autofahrer gilt, dass sie gute Fahrer unterwegs sind, aber beim Einparken merkt man schon eher Unsicherheiten. Mit der passiven Einparkhilfe konnten optische Hilfestellungen schon angeboten werden, die aktive Einparkhilfe ist aber meistens in den Fahrzeugen angeboten und signalisiert die Entfernung zu Gehsteig, andere Autos oder ähnlicher Hindernisse. So fällt die Unsicherheit weg, wie viel Platz man noch hat, denn ab dem Unterschreiten einer bestimmten Entfernung gibt es die akustische Warnung und das Raten hat ein Ende, ob man noch Platz hat oder nicht.

Lichtsensor
Zu den technischen Erneuerungen im Auto zählt auch der Lichtsensor, der erkennen kann, wenn die Dämmerung einsetzt. Während man selbst vielleicht noch gedacht hat, dass es hell genug ist, um ohne Licht zu fahren, ist der Sensor genauer und schaltet von sich aus das Licht ein. Angebracht ist er am oberen Rand der Windschutzscheibe und erkennt, wenn das Maß an Licht nicht mehr ausreicht.

Regensensor
Mittels Infrarotstrahl auf die Windschutzscheibe erkennt der Regensensor, ob es regnet und auch, wie stark es regnet. Es wird nicht nur der Scheibenwischer aktiviert, sondern auch die geeignete und korrekte Betriebsgeschwindigkeit eingestellt. Der Sensor ist zwar hilfreich, aber eigentlich sollte man auch selbst auf die Idee kommen und die Scheibenwischer aktivieren, wenn man in eine Regenzone fährt.

Spurhalte-Assistent
Eine Kamera am Rückspiegel kontrolliert, ob man sich mitten auf der Spur befindet oder Gefahr läuft, diese zu verlassen. Ist das der Fall, dann steuert der Spurhalte-Assistent mit leichten Bewegungen dagegen, sodass man weiterhin zentral in der gewählten Spur bleibt. Der Spurhalte-Assistent versteht aber auch den Blinker und reagiert dann natürlich nicht. Zudem kann man mit leichtem Druck die Gegenbewegung "überstimmen", sodass der Assistent erkennt, dass es gewollt ist, seitlicher in der Spur zu fahren, vielleicht als Vorbereitung für einen Spurwechsel.

Tempomat
Das System vom Tempomat ist wohl der älteste Assistent, als man von Assistenten beim Autofahren noch gar nicht gesprochen hatte. Seine Funktion ermöglicht es, stabil die gleiche Geschwindigkeit zu fahren, zum Beispiel 100 Kilometer lang auf einer Autobahn. Der Vorteil ist, dass man seine Geschwindigkeit nicht ständig überprüfen muss, der Nachteil kann aber sein, dass man ein wenig die Konzentration verliert. Doch der Tempomat ist schon lange und erfolgreich im Einsatz.

Eine Erweiterung ist mit dem Abstandstempomat gelungen, der nicht nur die Geschwindigkeit regelt, sondern auch auf die aktive Verkehrssituation Rücksicht nimmt. So erkennt er, wenn der Abstand zu dem nächsten Fahrzeug geringer wird und passt die Geschwindigkeit entsprechend an.

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Assistenten beim AutofahrenArtikel-Thema:
Assistent beim Autofahren
Beschreibung: Das Autofahren wird immer öfter durch 🚙 Assistenten oder auch Fahrassistenzsysteme unterstützt und die ✅ Systeme werden immer häufiger angeboten.