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zu Boden gehen

Umschreibung für das Hinfallen oder Stürzen

Gerade in der Welt des Sports entstehen sehr viele Redewendungen, die aus Reportagen heraus ein großes Publikum und damit eine schnelle Verbreitung finden. "Zu Boden gehen" ist ein Beispiel für die lange Liste an Redensarten aus der Berichterstattung, die man vom Boxen her kennt, aber auch in anderen Situationen gewählt wird.

Beispiele für die Redewendung "zu Boden gehen"

Redewendung zu Boden gehen"Zu Boden gehen" findet man oft in Kommentaren zu Boxkämpfen. Wenn ein Boxer seinen Kontrahenten so gut getroffen hatte, dass er wie ein Baum umfällt und spektakulär am Boden aufschlägt, denn geht er zu Boden. Der Bezug bei der Redewendung ist dahingehend hergestellt, dass das Letzte, das der Boxer erreichen will, ein Fall auf den Boden und damit das Risiko einer Niederlage ist.

Im gleichen Kontext gibt es bei diversen Kampfsportarten solche Kommentare und die Anwendung der Redensart. Beim Wrestling zum Beispiel geht der Ringer auch zu Boden, wenn er von seinem Gegner eben dorthin befördert wurde. Auch hier war sein Ansinnen, genau das Gegenteil zu erreichen und seinen Gegner zu besiegen, wobei beim Ringen der Kontakt mit dem Boden durchaus öfter ausfällt und nicht bedeutet, dass man wirklich geschlagen ist. Fällt man hingegen beim Boxen auf den Boden und ist benommen, ist der Kampf meist vorbei und man hat verloren.

Aus dem Kampfsport heraus entwickelte sich die Redewendung weiter und wird bei Polizeiberichten öfters angetroffen. Dort wird von Schlägereien berichtet, bei denen oftmals ein wehrloses Opfer zu Boden geht. Seltener wird die Redewendung im privaten Umfeld genutzt. Dass man einen Sturz über den Türstaffel mit dieser Phrase dokumentiert ist möglich und passend, aber eher selten der Fall. Es ist dies ein Spruch, der hauptsächlich beim Sport verblieben ist und in der Allgemeinheit weniger angewandt wird.

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