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Straßenverkehr: Blitzeis

Blitzeis: sehr gefährliches Glatteis

Immer wieder kommt es zu schwerwiegenden Unfällen im Winter, weil sich Blitzeis gebildet hat. Dabei handelt es sich um eine ganz feine Eisschicht, die sich an der Oberfläche der Straße bildet und durch die die Fahrzeuge zu rutschen beginnen. Je höher die gewählte Fahrgeschwindigkeit ist, desto schlimmer können die Konsequenzen sein.

Blitzeis oder gefrierender Regen

Früher hat man öfter vom gefrierenden Regen gesprochen, aber in den letzten Jahren hat sich der Begriff des Blitzeises durchgesetzt. Der Hintergrund ist der, dass sich dieses Glatteis auf den Straßen, aber natürlich auch auf den Gehwegen, sehr schnell bilden kann und oft überraschend anzutreffen ist. Damit ist ein Verhalten umschrieben, das man vom Blitz auch kennt, der plötzlich auftritt und ein Gewitter ankündigt - und aus dieser Überlegung heraus entstand der Begriff vom Blitzeis.

Das Gefährliche am Blitzeis ist nicht nur die Straßenglätte selbst und dass man darauf schnell ins Schleudern (Auto, Motorrad) oder Rutschen (Fußgänger) kommen kann, sondern gerade beim Autofahren auch die Tatsache, dass man das Blitzeis kaum erkennen kann. Der Asphalt wirkt wie eh und je, besteht aber an seiner Oberfläche aus ganz dünnem Eis. Weil man das Glatteis nicht erkennen kann, unterschätzt man die Gefahr und es kommt zu schlimmen Unfällen.

Warnung vor Blitzeis

Auf wichtigen Durchzugsstraßen, beispielsweise auch auf Autobahnen, ist man dazu übergegangen, auf die Straßenglätte hinzuweisen, damit die Autofahrerinnen und Autofahrer gewarnt sind und ihre gewählte Geschwindigkeit reduzieren können. Auch in den Verkehrsdiensten der Radiostationen wird auf die Gefahr der Straßenglätte hingewiesen.

Blitzeis ist deshalb so gefährlich, weil man es kaum erkennen kann, daher sollte man für die Warnungen dankbar sein und sein Verhalten entsprechend anpassen. Es entsteht häufig dadurch, dass die Straßen im Winter vom Schnee und Schneematsch feucht sind und die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegt. Dadurch gefriert sehr schnell die Oberfläche der Fahrbahn. Ein weiteres Szenario ist Regen, der bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vom Himmel fällt und sofort am Boden gefriert.

Blitzeis und Fußgänger

Die Gefahr dieser Glätte kann man auch auf zwei Beinen schnell erfassen. Es ist tatsächlich so, dass ein zentimeterdickes Glatteis weniger gefährlich ist als das Blitzeis. Das liegt daran, dass eine dicke Eisschicht zum Beispiel auf einem Weg durch einen nicht geräumten Park Strukturen hat. Es gibt Löcher und Erhebungen und so kann man sich durch die Struktur besser vorwärts bewegen, obwohl man trotzdem ein wenig rutscht.

Wenn aber am glatten Gehsteig eine dünne Eisschicht liegt, dann ist dies auch so glatt und es gibt keine Struktur. Sehr viele Unfälle mit vor allem alten Personen und schmerzhaften Knochenbrüchen sind häufig die Folge, wenn eine solche Wettererscheinung auftritt. Sie ist auch insofern gefährlich, als man direkt beim Überqueren einer Straße hinfallen kann und das nächste Auto kann nicht mehr rechtzeitig bremsen, weil es ebenfalls rutscht.

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