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Straßenverkehr: Parken

Parken: längeres Verlassen des Fahrzeuges

Bleibt man mit seinem Auto bei einer roten Ampel stehen, dann spricht man im Sinne der Straßenverkehrsordnung vom Anhalten. Man möchte eigentlich nicht stehenbleiben, die Verkehrssituation erfordert dies aber. Bleibt man für maximal zehn Minuten mit seinem Fahrzeug stehen, um beispielsweise auszuladen, dann spricht man vom Halten. Hierbei möchte man stehenbleiben, aber das Fahrzeug bald wieder in Betrieb nehmen.

Definition Parken im Straßenverkehr

Alles, was darüber hinausgeht, zählt zum Parken. Ein geparktes Fahrzeug ist eines, das man länger als diese zehn Minuten abstellen möchte - sei es, weil man von der Arbeit nach Hause gekommen ist oder sei es, weil man nun ein Geschäftstreffen beginnt oder einen Besuch bei der Familie abstattet. Das Auto möchte man also nicht gleich wieder nützen, um seine Fahrt fortzusetzen. Gleiches gilt natürlich für jedes andere motorisierte Fahrzeug ebenso.

Der Unterschied zwischen Halten und Parken kann ein wesentlicher sein, denn es gibt Abstellflächen auf den Straßen, besonders innerstädtisch, die ein Halten zwecks Ausladen zulassen, nicht aber das Parken. Wer hier parkt, riskiert eine Strafe und mit etwas Pech wird das Auto gleich abgeschleppt und man hat zusätzliche Mehrkosten und natürlich auch einen größeren Aufwand, um das Auto zurück zu bekommen.

Parken und Verkehrszeichen

Durch die Verkehrszeichen sind die Möglichkeiten und Vorgaben festgelegt. Parken verboten bedeutet, dass ein Halten und Ausladen zulässig ist, Halten und Parken verboten ist hingegen für beide Handlungsweisen ausgeschlossen. Die Anweisungen können auch auf bestimmte Tage oder auch auf eine bestimmte Uhrzeit begrenzt werden.

Parken und Parkkonzepte

Neben den reinen Regeln, wann und wo man parken darf, ist auch die Platzfrage ein Grundproblem geworden. Selbst bei der verpflichtenden Bezahlung von Parkgebühren (Parkschein, mobiles Parken oder langfristige Parkaufkleber im heimischen Bezirk) fehlt es ständig an Platz. Es gibt zum einen die Parkplätze in Fahrtrichtung, zum zweiten die platzsparenden Lösungen mit Schrägparkeinrichtungen. Und schließlich gibt es viele neue Garagen, die vor allem bei neuen Wohnanlagen automatisch integriert werden. Sie schaffen zusätzlichen Platz und man hat sogar ein saubereres Auto, allerdings auch pro Jahr einiges an Mehrgebühren, während die anderen Parkplätze günstiger oder überhaupt gratis sind.

Gerade in den Großstädten ist aber das Parken zu einer teuren Angelegenheit geworden, weil man ein Parkpickerl braucht, will man täglich in Wohnnähe sein Auto abstellen. Diese Maßnahmen sollten die Parksituation verbessern, aber das Ziel wurde selten erreicht.

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