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Aquaplaning und Verkehrsrisiko

Aquaplaning: Folge von starkem Regen

Aquaplaning zählt zu den gefährlichsten Situationen beim Autofahren. Die Grundvoraussetzung für Aquaplaning ist ein starker Regen, wodurch viel Wasser auf die Straßen gerät. Die zweite Voraussetzung ist der Straßenbelag. Je glatter dieser beschaffen ist, umso leichter kann Aquaplaning entstehen. Und letztlich die dritte Voraussetzung ist zu hohe Geschwindigkeit des Autos.

Aquaplaning durch starken Regen

Bei Aquaplaning ist die große Gefahr für die Verkehrssicherheit deshalb gegeben, weil der direkte Kontakt des Autoreifens mit der Straße unterbrochen wird. Dieser direkte Kontakt ist aber für das sichere Autofahren absolut notwendig und verliert man den Kontakt, dann verliert man die Kontrolle über das Fahrzeug und es kommt zu sehr gefährlichen Situationen.

Deshalb muss bei starkem Regen die Geschwindigkeit angepasst werden. Aquaplaning entsteht nämlich dadurch, dass sich ein Wasserfilm zwischen Autoreifen und Straße bildet, der den Kontakt zur Straße unterbricht. Je höher die Fahrgeschwindigkeit ist, umso größer ist das Risiko, dass es zu Aquaplaning kommt.

Aquaplaning und durchdrehende Räder

Aquaplaning erkennt man vor allem daran, dass beim Vorderradantrieb die Räder durchdrehen und beim Hinterradantrieb die Lenkung plötzlich viel leichter zu bedinen ist. Man erkennt den Effekt auch am vorderen Fahrzeug, das keine Fahrspuren im Regen hinterlässt. Aquaplaning liegt auch nahe, wenn der Scheibenwischer kaum mehr die Wassermassen bewältigen kann oder wenn man das auf die Bodenplatte gedrückte Wasser gut hören kann.

Die beste Möglichkeit, um Aquaplaning zu vermeiden ist daher die Reduktion der Fahrgeschwindigkeit. Andere, beispielsweise technische, Möglichkeiten gibt es nicht, um diesen Effekt zu unterbinden. Deshalb wird ständig davor gewarnt, zu schnell bei starkem Regen zu fahren. Auch die Wetterwarnungen vor intensivem Regen haben ihren Hintergrund darin, die Autofahrerinnen und Autofahrer darauf vorzubereiten, dass gefährliche Fahrverhältnisse entstehen könnten.

Letztlich liegt es im eigenen Fahrverhalten, wie gefährlich die Situation werden kann. Erkennt man, dass die Bedingungen schwierig sind und muss man nicht die Fahrt unbedingt durchführen, dann ist es auch eine gute Idee, damit zu warten, bis sich die Wetterlage gebessert hat. Das reduziert die Anzahl der Fahrzeuge und damit die Gefahr für alle. Wenn man aber nach Hause fahren muss, ist dies natürlich keine Option. Ein langsameres Fahren und größere Sicherheitsabstände sind schon einmal gute Ideen, um die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen.

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