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Sommerreifen

Sommerreifen: null problemo mit Hitze

Der Sommerreifen heißt nicht zum Spaß so, denn er hat eine härtere Gummimischung als sein Kollege Winterreifen und hält damit wärmere Temperaturen sehr gut aus. Wenn es im Hochsommer 40 Grad in den südlichen Urlaubsländern Europas hat oder selbst in Mitteleuropa eine Hitzewelle um sich schlägt, dann ist der Sommerreifen damit noch immer nicht belastet, denn seine Zusammensetzung zielt darauf ab, diese Belastung auszuhalten.

Der Nachteil dieses Reifentyps besteht darin, dass er bei kalten Temperaturen die Haftung nicht aufbauen kann, die der Winterreifen hat. Denn die Gummimischung des Winterreifens ist für diese schwierigen Fahrbedingungen bei Schnee, Eis und Kälte bestens geeignet, dafür baut der Winterreifen bei großer Hitze schneller ab, als der Sommerreifen.

Sommerreifen und Reifenwechsel

Der Wechsel im Frühjahr und Herbst lässt sich daher kaum vermeiden, weil beide Reifentypen haben ihre Vorteile. Es ist riskant, das ganze Jahr mit den Sommerreifen unterwegs zu sein, denn auch im Flachland und bei wenigen Schneetagen kann es jederzeit in er kalten Jahreszeit zu rutschigen Fahrbedingungen kommen und dann hat man ein echtes Problem, während man mit Winterreifen entspannt fahren kann - Extremsituationen jetzt einmal abgesehen.

Mit den Winterreifen das ganze Jahr fahren ist aber auch keine Lösung, da diese im Sommer sich stark abnützen und zudem viel mehr Treibstoffverbrauch verursachen als die Sommerreifen. Also bleibt wohl nur der Wechsel jedes halbe Jahr, um die Vorteile der jeweiligen Reifentypen sicher zu wissen.

Option Ganzjahresreifen

Der Ganzjahresreifen ist auch keine echte Alternative, da er ein wenig von dem einen und ein wenig von dem anderen mitbringt und in keinem der Extrembereiche (Hitze, Glatteis) es mit den Experten aufnehmen kann.

Der Sommerreifen bietet die Möglichkeit der angenehmen und sicheren Fahrt in den warmen Monaten und hilft beim Treibstoff sparen im Gegensatz zum Winterreifen. Allerdings gilt auch dann, dass man regelmäßig den Reifendruck kontrollieren muss. Neue Fahrzeuge haben ohnehin schon das RDKS-System (Reifendruck-Kontrollsystem) integriert, sodass das Auto automatisch den Reifendruck überprüft.

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