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Zitate über die Zeit

Die Zeit als Mittelpunkt von Aussagen und Zitate

Die Zeit spielt im Ablauf eines Menschenlebens eine wesentliche Rolle. Manche Handlungen brauchen wenig Zeit, andere Jahre oder Jahrzehnte. Die Zeit ist aber in der Literatur auch ein Begriff, mit dem man seine Lebensziele, sein Streben nach Erfolg und das Ende des Lebens umschrieben wird.

Die Zitate über die Zeit gibt es in großer Stückzahl, denn nahezu jeder Mensch trägt eine Uhr und damit ist schon dokumentiert, wie wichtig die Zeit für den einzelnen Menschen ist. Aber nicht nur die Zeit an sich spielt eine große Rolle. Langfristig kann mit der Zeit auch das Alter oder die Jugend angesprochen werden. Es gibt auch berühmte Zitate wie die Zeit bringt Rat von Friedrich von Schiller aus seinem Stück Wilhelm Tell, das man heute eher als kommt Zeit, kommt Rat ausdrückt.

Gefundene Zitate über die Zeit

  1. Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit und neues Leben blüht aus den Ruinen. (Friedrich Schiller aus: Wilhelm Tell)
  2. Von Zeit zu Zeit seh´ich den Alten gern und hüte mich, mit ihm zu brechen. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Faust)
  3. Die Zeit bringt Rat. Erwartet´s in Geduld. Man muss dem Augenblick auch was vertrauen. (Friedrich Schiller aus: Wilhelm Tell)
  4. Jeder Mensch begegnet einmal dem Menschen seines Lebens, aber nur wenige erkennen ihn rechtzeitig. (Gina Kaus)
  5. Wer vor der Zeit beginnt, der endigt früh. (William Shakespeare aus: Romeo und Julia)
  6. Privatdiebe fesselt man auf Lebenszeit im Kerker, öffentliche Diebe gehen in Gold und Purpur. (Cato der Ältere)
  7. Wünscht bis zum Hochzeitsglücke den Freiern Argusblicke. Doch in der Ehe taugen am besten Maulwurfsaugen. (Friedrich Haug aus: Epigramme)
  8. Des Menschen Engel ist die Zeit. (Friedrich Schiller aus: Wallensteins Lager)
  9. Erfahren muss man stets, Erfahrung wird nie enden. Und endlich fehlt die Zeit, Erfahrnes anzuwenden. (Friedrich Rückert aus: Weisheit des Brahmanen)
  10. Man säe nur, man erntet mit der Zeit. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Faust)

Die Zitate über die Zeit sind auch deshalb so zahlreich, weil man so viele sprachliche Möglichkeiten hat. Mit der Zeit kann man die Geduld ansprechen, die Eile, die Dauer und viele andere Zustände, abhängig von der Situation.

  1. Der ersten Liebe goldne Zeit! (Friedrich Schiller aus: Das Lied der Glocke)
  2. Wo leer zur Essenszeit im Hause sind die Töpfe, die werfen Mann und Frau einander an die Köpfe. (Friedrich Rückert)
  3. Schöne Frauen haben seit undenklichen Zeiten das Vorrecht, dumm sein zu dürfen. (Ida Gräfin zu Hahn-Hahn)
  4. Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit. (August von Kotzebue)
  5. Eine kleine Gabe kann wertvoll sein, wenn sie zur rechten Zeit gegeben wird. (Menander)
  6. Ein ernster Gast stimmt nicht zum Hochzeitshaus. (Friedrich Schiller aus: Wilhelm Tell)
  7. Mit Geduld und Zeit kommt man mählich weit! (Abraham a Santa Clara)
  8. Geschichte und Ortskunde ergänzen sich wie die Begriffe von Zeit und Raum. (Helmuth von Moltke)
  9. Gewalt ist für den Schwachen jederzeit ein Riese. (Friedrich Schiller aus: Don Carlos)
  10. Es ist so viel gleichzeitig Tüchtiges und Treffliches auf der Welt. Aber es berührt sich nicht. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Zudem wird gerne widersprüchlich über die Zeit nachgedacht. Viele haben es immer eilig, um fertig zu werden oder erfolgreich zu sein. Im Zitat wer Großes vorhat, lässt sich gerne Zeit geht Sophokles einen anderen Weg und hat auch bis heute Recht damit.

  1. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb auf Ewigkeit (Paul Gerhardt aus: Geistliche Andachten)
  2. Wer Großes vorhat, lässt sich gerne Zeit. (Sophokles)
  3. Jede Zeit und Nation hat ihren eigenen Kampf. (Johann von Müller)
  4. Kinder rechnen nicht mit der Zeit, daher ihre langen und gründlichen Betrachtungen. (Jakob Bosshart)
  5. Zu allen Zeiten haben die Kleinen für die Dummheiten der Großen büßen müssen. (La Fontaine aus: Fabeln)
  6. Wehe dem Staatsmann, der sich in dieser Zeit nicht nach einem Grunde zum Kriege umsieht, der auch nach dem Kriege noch stichhaltig ist. (Otto von Bismarck)
  7. Wo nicht die Zeit ist, fasse dich in Reden kurz. (Sophokles aus: Elektra)
  8. Doch schmerzlich denkt manch alter Knaster, der von vergangenen Zeiten träumt, an die Gelegenheit zum Laster, die er versäumt. (Wilhelm Busch)
  9. Ein gutes Mittel gegen die Manager-Krankheit: Stecke mehr Zeit in deine Arbeit als Arbeit in deine Zeit. (Friedrich Dürrenmatt)
  10. Ein Mann ist viel wert in so teurer Zeit. (Friedrich Schiller aus: Die Jungfrau von Orleans)

Mit Hilfe der Zeit kann man auch Bereiche abstecken. Nicht selten wird in Zitaten auf das Gestern oder das Morgen Bezug genommen. Ohne der Zeit wären solche Hinweise gar nicht möglich.

  1. Große Männer schaffen ihre Zeiten nicht, aber sie werden auch nicht von ihnen geschaffen. (Leopold von Ranke)
  2. Füge dich der Zeit, erfülle deinen Platz und räum ihn auch getrost, es fehlt nicht an Ersatz. (Friedrich Rückert aus: Weisheit des Brahmanen)
  3. Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken. (Henry Ford)
  4. Die Rebellen von gestern sind allzeit die Despoten von heute. (Johann Scherr aus: Germania)
  5. Wer reden und auch schweigen kann zur Zeit, der ist ein weiser Mann. (Hugo von Trimberg)
  6. Den Redlichen bewährt ja nur die Zeit. (Sophokles aus: König Ödipus)
  7. Es gibt Zeiten, wo man liberal regieren muss und Zeiten, wo man diktatorisch regieren muss. Es wechselt alles, hier gibt es keine Ewigkeit. (Otto von Bismarck)
  8. Regierungen sind Segel, das Volk ist Wind, der Staat ist Schiff, die Zeit die See. (Ludwig Börne)
  9. Ein jedes Ding muss Zeit zum Reifen haben. (William Shakespeare aus: Ein Sommernachtstraum)
  10. Es ist Zeit, zur Ruhe zu gehen. (Jean Paul kurz vor seinem Tode)

Mit der Zeit kann man auch eine Steigerung in der Sprache erreichen. Friedrich Schiller schrieb etwa im Wilhelm Tell: Das war ein Schuss! Davon wird man noch reden in den spätesten Zeiten.

  1. Die Ruinen des einen braucht die allzeit wirksame Natur zu dem Leben des andern. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Fabeln)
  2. Eins-zwei-drei! Im Sauseschritt läuft die Zeit! Wir laufen mit. (Wilhelm Busch aus: Julchen)
  3. Er reitet dem Schicksal entgegen keck, trifft es heute nicht, trifft es doch morgen. So lasset uns heute noch schlürfen die Neige der köstlichen Zeit! (Friedrich Schiller aus: Wallensteins Lager)
  4. Den Redlichen bewährt ja nur die Zeit. Den schlechten Mann enthüllt ein einziger Tag. (Sophokles)
  5. Kein Schmerz erträgt sich schwerer, als sich erinnern an die Zeit des Glückes im Unglück. (Dante Alighieri aus: Inferno)
  6. Es ruht noch manches im Schosse der Zeit, das zur Geburt will. (William Shakespeare aus: Othello)
  7. Wenn deine Schrift dem Kenner nicht gefällt, so ist es schon ein böses Zeichen. Doch wenn sie gar des Narren Lob erhält, so ist es Zeit, sie auszustreichen. (Christian Fürchtegott Gellert)
  8. Das war ein Schuss! Davon wird man noch reden in den spätesten Zeiten. (Friedrich Schiller aus: Wilhelm Tell)
  9. Schweigen können zeugt von Kraft, schweigen wollen von Nachsicht, schweigen müssen vom Geist der Zeit. (Karl Julius Weber aus: Demokritos)
  10. Es gibt keine Seele, die nicht ihr Wattenmeer hätte, in dem zu Zeiten der Ebbe jedermann spazierengehen kann. (Christian Morgenstern)

Viele Auszüge aus Gedichte und Theaterstücke wurden im Zusammenhang mit der Zeit geschaffen, die in den einschlägigen Büchern auch zu finden sind. Sie passen auch zu Ratschläge im Internet oder zum Sammeln schlauer Sprüche für bestimmte Anlässe. Dazu gehören auch die berühmten Versionen wie das Zitat Zeit ist Geld von Benjamin Franklin.

  1. Die Sitten wechseln mit der Zeit. (Christian Martin Wieland)
  2. Die Sorge geziemt dem Alter, damit die Jugend eine Zeitlang sorglos sein könne. (Johann Wolfgang von Goethe)
  3. Die Nation, die die meiste Spannkraft hatte, war auch allezeit die freieste und glücklichste. (Georg Christoph Lichtenberg)
  4. Was ein Streber werdend will, krümmt sich beizeiten. (Peter Hille aus: Aphorismen)
  5. Nicht nur Lob, sondern auch Tadel zur Unzeit bringt Schaden. (Plutarch)
  6. Zeit ist Geld (Time is Money). (Benjamin Franklin)
  7. Der Tod welcher der Hinfälligkeit zuvorkommt, kommt zur besseren Zeit, asl der, welcher ihr ein Ende setzt. (Jean de la Bruyere)
  8. Zusammen Hand in Hand wir gehen, wie lange schon, wie kurz die Zeit! Der Eltern Tod hab ich gesehn, nun bin ich selbst zum Tod bereit. (Paul Ernst)
  9. Wer das Leben liebt und den Tod nicht scheut, geht fröhlich durch die sinkende Zeit. (Theodor Körner)
  10. Zahn der Zeit (Tooth of time) (William Shakespeare aus: Maß für Maß)

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Die fast zahllosen Zitate kann man in einige Kategorien untergliedern wie etwa nach den Dichtern oder nach Philosophen und bekannten Theaterstücken. Es gibt aber auch verschiedene andere Themen aus dem alltäglichen Leben, die eine Gliederung ermöglichen wie etwa Emotionen, Politik oder andere Bereiche, durch die sich Zitate zusammenführen lassen.

Zitate zum Thema Politik

Die Politik ist immer wieder ein Thema im Gedicht und in einem Theaterstück und es gibt Beobachtungen von der Armut bis zum Krieg, vom Streit bis zur Freiheit oder auch Zitate über Regierung und das Volk.

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Zitate Zeit SprücheArtikel-Thema: Zitate über die Zeit

Beschreibung: Auswahl von 😀 Zitate über die Zeit und ihre Bedeutung aus der Literatur wie Theaterstücke oder ✅ Gedichte und anderen Quellen.

letzte Bearbeitung war am: 12. 02. 2022

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