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Zitate aus Wilhelm Tell von Friedrich Schiller

Weisheiten und Sprüche aus dem bekannten Stück

Wilhelm Tell war das letzte Theaterstück und Drama, das Friedrich Schiller fertigstellen konnte und wurde 1804 geschrieben. Es basiert auf den Schweizer Nationalhelden gleichen Namens und ist Ursprung für eine ganze Reihe von Zitate, die viele vielleicht sogar verwenden, ohne die Quelle bzw. das Stück zu kennen.

Die Zitate aus Wilhelm Tell sind in großer Zahl in den Büchern rund um Zitate und Lebensweisheiten zu finden - wohl auch deshalb, weil das Drama weiterhin gerne in Theatern angeboten wird. Dabei gibt es auffällig viele kurze Zitate und viele, die man als Zitate aus einem Stück kaum vermuten würde, wie der berühmte Ausspruch "der kluge Mann baut vor", den schon viele im Alltag gesagt haben.

Auf Wunsch vieler Leserinnen und Leser haben wir die genauen Stellen der Zitate herausgesucht, wobei als Grundlage die Ausgabe von 1804 verwendet wurde.

Gefundene Zitate aus Wilhelm Tell

  1. Wir lassen uns abtrotzen durch Gewalt, was wir der Güte weigerten!
    (2. Aufzug, 2. Szene, Seite 91)
  2. Der Starke ist am mächtigsten allein.
    (1. Aufzug, 3. Szene, Seite 34)
  3. Allzustraff gespannt, zerspringt der Bogen.
    (3. Aufzug, 3. Szene, Seite 143)
  4. Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit und neues Leben blüht aus den Ruinen.
    (4. Aufzug, 2. Szene, Seite 175)
  5. Die Zeit bringt Rat. Erwartet´s in Geduld. Man muss dem Augenblick auch was vertrauen.
    (2. Aufzug, 2. Szene, Seite 100)
  6. Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.
    (3. Aufzug, 1. Szene, Seite 106)
  7. Auf dieser Bank von Stein will ich mich setzen.
    (4. Aufzug, 3. Szene, 187)
  8. Der kluge Mann baut vor.
    (1. Aufzug, 2. Szene, Seite 22)
  9. Den schreckt der Berg nicht, der darauf geboren.
    (3. Aufzug, 1. Szene, Seite 106)
  10. Ich war nicht dabei - doch werde ich mich dem Lande nicht entziehen, wenn es ruft.
    (3. Aufzug, 1. Szene, Seite 107)

Die Zitate aus Wilhelm Tell bieten viele bekannte Aussprüche, die man in der Gegenwart wohl eher als Redewendungen interpretieren würde, so sehr sind sie in den Sprachschatz aufgenommen worden. Das Zitat "früh übt sich, was ein Meister werden will" ist ein gutes Beispiel dafür und stammt natürlich auch aus dem Stück.

  1. Der Eifer, auch der gute, kann verraten.
    (2. Aufzug, 2. Szene, Seite 97)
  2. Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern. In keiner Not uns trennen und Gefahr.
    (2. Aufzug, 2. Szene, Seite 101)
  3. Jede Straße führt ans Ende der Welt.
    (4. Aufzug, 3. Szene, Seite 187)
  4. Mach´ deine Rechnung mit dem Himmel Vogt, fort musst du, deine Uhr ist abgelaufen.
    (4. Aufzug, 3. Szene, Seite 185)
  5. Es hebt die Freiheit siegend ihre Fahne.
    (4. Aufzug, 2. Szene, Seite 176)
  6. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
    (4. Aufzug, 3. Szene, Seite 192)
  7. Früh übt sich, was ein Meister werden will.
    (3. Aufzug, 1. Szene, Seite 104)
  8. Ein ernster Gast stimmt nicht zum Hochzeitshaus.
    (4. Aufzug, 3. Szene, Seite 190)
  9. Gott hilft nur dann, wenn Menschen nicht mehr helfen.
    (2. Aufzug, 2. Szene, Seite 93)
  10. Was Hände bauten, können Hände stürzen.
    (1. Aufzug, 3. Szene, Seite 30)

Viele der Auszüge aus dem Drama von Friedrich Schiller kennt man sehr gut, ohne das Stück je gesehen oder den Text je gelesen zu haben. Oft hat man schon mit Pfeil und Bogen gesagt, original heißt das Zitat "mit dem Pfeil, dem Bogen" - es ist einfach nur leicht verändert worden, wie das mit Zitate öfter passiert.

  1. Wir stehn für unser Land, wir stehn für unsre Weiber, unsre Kinder!
    (2. Aufzug, 2. Szene, Seite 90)
  2. Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten!
    (3. Aufzug, 1. Szene, Seite 108)
  3. Milch der frommen Denkungsart.
    (4. Aufzug, 3. Szene, Seite 185)
  4. Was sein muss, das geschehe, doch nicht darüber!
    (2. Aufzug, 2. Szene, Seite 96)
  5. Mit dem Pfeil, dem Bogen.
    (3. Aufzug, 1. Szene, Seite 103)
  6. Ich fürchte nicht die Schrecken der Natur, wenn ich des Herzens wilde Qualen zähme.
    (5. Aufzug, 2. Szene, Seite 237)
  7. Wann wird der Retter kommen diesem Lande?
    (1. Aufzug, 1. Szene, Seite 16)
  8. Bereitet oder nicht, zu gehen, er muss vor seinem Richter stehen!
    (4. Aufzug, 3. Szene, Seite 205)
  9. Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
    (4. Aufzug, 2. Szene, Seite 175)
  10. Säumt man so lang, so wird der Feind gewarnt.
    (1. Aufzug, 2. Szene, Seite 97)

Natürlich spielen Pfeil und Bogen eine Hauptrolle, denn dafür ist die Figur des Wilhelm Tell auch bekannt geworden. Aber auch das Alltägliche kommt nicht zu kurz. Themen wie Pflicht, Tod oder das Leben generell sind so wie viele andere enthalten.

  1. Die Schlange sticht nicht ungereizt.
    (1. Aufzug, 3. Szene, Seite 34)
  2. Das war ein Schuss! Davon wird man noch reden in den spätesten Zeiten.
    (3. Aufzug, 3. Szene, Seite 147)
  3. Hier gilt es, Schütze, deine Kunst zu zeigen: Das Ziel ist würdig und der Preis ist groß.
    (3. Aufzug, 3. Szene, Seite 138)
  4. Da rast der See und will sein Opfer haben.
    (1. Aufzug, 1. Szene, Seite 13)
  5. Es lächelt der See, er ladet zum Bade.
    (1. Aufzug, 1. Szene, Seite 1)
  6. Ein jeder zählt nur sicher auf sich selbst.
    (1. Aufzug, 3. Szene, Seite 34)
  7. Allzu straff gespannt, zerspringt der Bogen.
    (3. Aufzug, 3. Szene, Seite 143)
  8. Das ist Tells Geschoß!
    (4. Aufzug, 3. Szene, Seite 201)
  9. Der Tod entbindet von erzwungenen Pflichten.
    (5. Aufzug, 1. Szene, Seite 223)
  10. Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben.
    (4. Aufzug, 3. Szene, Seite 205)

Zahlreiche Zitate wurden dem Drama rund um Wilhelm Tell entnommen und können für lustige Sprüche im Internet genutzt werden oder man sucht eine Aussage aus, um damit einen Glückwunsch auszudrücken.

  1. Wer Tränen ernten will, muss Liebe säen.
    (5. Aufzug, 1. Szene, Seite 223)
  2. Eine Grenze hat Tyrannenrecht!
    (2. Aufzug, 3. Szene, Seite 90)
  3. Die Schlange sticht nicht ungerecht.
    (1. Aufzug, 3. Szene, Seite 34)
  4. Die Unschuld hat im Himmel einen Freund.
    (1. Aufzug, 2. Szene, Seite 25)
  5. Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen. Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft.
    (2. Aufzug, 1. Szene, Seite 66)
  6. Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.
    (1. Aufzug, 3. Szene, Seite 34)
  7. Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.
    (3. Aufzug, 1. Szene, Seite 108)
  8. Wir sind ein Volk, und einig wollen wir handeln.
    (2. Aufzug, 3. Szene, Seite 86)
  9. Die Zeit bringt Rat. Erwartet es in Geduld! Man muss dem Augenblick auch was vertrauen.
    (2. Aufzug, 3. Szene, Seite 100)
  10. Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt, Vertrau auf Gott und rette den Bedrängten.
    (1. Aufzug, 1. Szene, Seite 12)

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Zitate sind Auszüge aus Gedichte, Theaterstücken, aber auch Vorträgen und Reden. Sie können als Lebensweisheiten genutzt werden, sie werden gerne auch für Glückwunschkarten zu verschiedenen Anlässen genutzt. Beispiele dafür sind Glückwünsche zu Hochzeit, Geburt oder ähnlichem.

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Zitate aus Wilhelm Tell von SchillerArtikel-Thema:
Zitate aus Wilhelm Tell von Friedrich Schiller
Beschreibung: Bekannte 😀 Zitate aus Wilhelm Tell, dem sehr bekannten und oft gespielten Drama von ✅ Friedrich von Schiller, 1804 geschrieben.