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Tourismus und Gästewirtschaft

Angebote für Ausflüge und Urlaub

Tourismus ist ein Überbegriff, der alle Leistungen und Dienstleistungen zusammenfasst, die mit dem Ausflug und dem Urlaub in Zusammenhang stehen. Bis in die 1980er-Jahre des 20. Jahrhunderts waren diese Leistungen noch mit dem Begriff Fremdenverkehr ausgestattet worden. Doch durch die massive Erweiterung der Europäischen Union war es unpassend geworden, Menschen der gleichen politischen Union als Fremde zu bezeichnen.

Aus dem Fremdenverkehr wurde der Tourismus

Dazu kommt, dass fremd ein negatives Image hat und man möchte die Gäste aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde nicht als fremd, sondern als gern gesehen begrüßen und daher war der Umstieg von Fremdenverkehr auf Tourismus nicht sehr schwer gefallen. Davon leiten sich auch viele Begriffe ab.

Mit dem Tourismus werden unzählige eigenständige Geschäftsfelder zusammengefasst. Zum Tourismus zählen damit alle Angebote der Hotels und Ferienclubs für den Aufenthalt selbst. Bauernhöfe, die als Urlaubsaufenthalt angeboten werden, gehören ebenso zum Tourismus wie auch die Angebote der Fluglinien. Auch die Gastronomie, viele Kulturstätten und zahlreiche andere Einrichtungen, die zum Wohl des Gastes angeboten werden, sind Teilbereiche des Tourismus.

Mit dem Tourismus eng verbunden ist auch der Begriff des Tourismuslandes. Damit sind Länder gemeint, die besonders häufig besucht werden, um dort seinen Urlaub zu verbringen. Manche Länder werden gerne besucht, weil sie geografische Besonderheiten aufweisen, manche, weil sie als Land ein besonders positives Image aufweisen und andere, weil sie über ein angenehmes Klima verfügen.

Frankreich und Spanien zählen zu den beliebtesten Tourismusländern, es folgen die USA und Italien. Österreich weist eine Nächtigungsquote von 20 Millionen Gästen pro Jahr auf und hat damit fast soviele Nächtigungen aufzuweisen wie das viel größere Deutschland mit 23 Millionen, weshalb auch Österreich als Tourismusland gilt.

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In der Wirtschaft spricht man vom Tourismus oder auch von der Urlaubsindustrie, dieser teilt sich aber auf Urlaubsreisen und andere Aktivitäten auf wie etwa den Ausflug. Die Privatpersonen sprechen nicht vom Tourismus, sie wünschen sich einfach die Erholung. Die Schnittmenge war lange der Fremdenverkehr als Angebot von Erholungsmöglichkeiten, aus dem der Tourismus wurde, weil das positiver klingt.

Jedoch haben sich gesellschaftlich viele Trends ergeben. Man ist nicht mehr wochenlang auf Urlaub, sondern oft nur tageweise etwa für eine Stadtbesichtigung und betrachtet eine Sehenswürdigkeit nach der anderen. Das passiert auch bei einer längeren Urlaubsreise im Rahmen vom Landausflug.

Der Tourist als Gast ist das zentrale Element, wird natürlich auch wieder untergliedert. Da gibt es die Landsleute als Gast, so entsteht der Begriff Inlandstourist und es gibt auch denjenigen, der von Ort zu Ort zieht und als Rucksacktourist umschrieben wird. Kritisch ist die Ausrüstung in den Bergen, die oft dürftig ist und zum Ausdruck der Halbschuhtouristen führte.

Rund um den Tourismus gibt es weitere wichtige Begriffe. Das Wetterpanorama bietet eine Live-Ansicht, wie das Wetter vor Ort sich darstellt und kann für einen Tagesausflug oder ein geplantes Ski-Wochenende wichtig sein. Das Gegenteil ist die Urlaubswarnung sein, wenn medizinische Gründe vorliegen oder Krieg ausgebrochen ist. Ein Trend im Tourismus ist der Online-Tourismus, wobei das Reisebüro weiterhin sehr wichtig ist und zum Teil sogar an Bedeutung wieder gewonnen hat. Unklar ist die Lage beim Après-Ski, denn die ausgelassene Party in der Skihütte wird gemocht, bringt viel Geld, wurde aber vielen Einwohnern schon zu viel.

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    letzte Bearbeitung war am: 26. 09. 2020