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Das Wetter beeinflusst die Menschen nachhaltig und sei es nur, weil man wissen muss, welche Kleidung am nächsten Tag geeignet wäre. Wünschenswert wäre, wenn man das präzise Wetter kennen würde, aber das ist nicht möglich, denn die Natur hält sich nicht an die Mathematik. Zwar werden die Prognosen genauer, aber sie liegen manchmal trotz Unmengen von Daten völlig daneben und manchmal ist es leicht, weil sich das Wetter eine Woche lang nicht ändert.
Mit viel Technik wird versucht, dem Wetter auf die Spur zu kommen und präzisere Modelle zu entwickeln. Dabei werden auch einfache Hilfsmittel benutzt, wie auch mobile Einheiten zur Datenerhebung für eine noch genauere Wettervorschau.
Aber die Natur gewinnt trotzdem, und zwar speziell dann, wenn es um eine langfristige Berechnung des Wetters geht. Es gibt Wettersituationen im Winter wie im Hochsommer, in denen sich wochenlang wenig tut, weil eine flache Druckverteilung stattfindet. Das bedeutet, dass der Druckunterschied zwischen Hochdruckgebiet und Tiefdruckgebiet so gering ist, dass sich kaum ein Wind bilden kann und daher kommt es auch zu keinen wesentlichen Änderungen. Eine ganz extreme Wettersituation ist mit der Omega-Wetterlage erreicht, bei der ein massives Hochdruckgebiet von verschiedenen Tiefdruckgebieten eingesperrt wird. Das hat Mitteleuropa 2003 erlebt, als ein Jahrhundertsommer die Folge war.
Langfristprognose
Die internationalen Wetterinstitute berechnet jeden Tag viermal (0, 6, 12 und 18 Uhr) für neun Monate das Wetter. Das bedeutet, dass man im Jänner bereits bis Oktober eine Berechnung pro Tag beziehen kann, wie sich das Wetter gestalten wird. Das ist aber kein Wetterbericht wie im Fernsehen, weil es sich um Wahrscheinlichkeiten handelt. Die Langfristprognose ist berühmt für ihre Fehler, aber auch sehr beliebt, weil man gerne im April wissen will, wie das Wetter im Hochsommer sein wird oder im Oktober, ob es viel Schnee im Winter gibt.
Die Praxis zeigt aber, dass trotz immer wärmerer Jahreszeiten der Fehlerbalken sehr hoch ist. So mancher Sommer, der glühend heiß sein sollte, hat sich als unbeständig herausgestellt und ein schneeloser und warmer Winter brachte viele Eistage und meterhohen Schnee auf den Bergen.
Mittelfristprognose
Der normale Wetterbericht bezieht sich auf die nächsten Tage und ist eher genau, obwohl sich das Wetter auch binnen 24 Stunden anders darstellen könnte, als vorherberechnet. Bei der Mittelfrist geht man von mindestens 10 Tagen aus, oft ist es eine Vorschau für zwei Wochen, manchmal für einen Monat. Entsprechend unsicher ist die Mittelfrist, sie bietet aber einen Überblick beim Wettertrend. Doch die Modelle können für die nächsten zwei Wochen viel Sonnenschein berechnen und einen Tag später gehen sie von viel Regen aus ...
Pollenflugwarnung
Sehr viele Menschen leiden an Allergien und eine Dienstleistung der Wetterdienste ist es daher, vor dem Pollenflug zu warnen. Wenn die ersten warmen Tage anstehen, beginnt auch die Belastung mit Pollen und auf diese Gefahr und Belastung wird eigens hingewiesen.
Prognose
Berechnete Vorschau, wie das Wetter in den nächsten Stunden und Tagen verlaufen könnte. Es gibt aber verschiedene Varianten von der Kurzfristprognose für die nächsten zwei bis vier Tage bis zur Langfristprognose, die von Wettermodellen für neun Monate angeboten werden.
Wetterlage und Großwetterlage
Zusammenfassung der aktuellen Rahmenbedingungen, die das Wetter beeinflussen. Das betrifft die Drucksysteme wie Hochdruck und Tiefdruck ebenso wie auch die daraus abgeleiteten Strömungsverhältnisse.
Wettervorhersage
Präsentation der berechneten Prognose für einen bestimmten Zeitraum, wobei die Wettervorhersage im Radio genauso erfolgt wie im Fernsehen und auf diversen Webseiten. Auch auf YouTube gibt es viele Wetterkanäle, die das Wetter der nächsten Tage oder der nächsten Zeit ankündigen.
Varianten der Wettervorhersage:
Haupttermin für Wetterdaten
International gibt es vier Termine für die Wetterdaten, wobei diese Termine auch ident sind mit neuen Berechnungen der großen Anbieter. Viermal am Tag werden die Berechnungen veröffentlicht, aber auch intern wird viermal am Tag erhoben, welche Wetterdaten gemessen wurden, das sind:
Auf YouTube gibt es etwa Wetterkanäle, die sich auf den 0er-Lauf oder den 6er-Lauf beziehen, also die Berechnungen, die zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht wurden.
Mobile Messeinheit
Nicht jede Region ist mit Wetterhütten oder anderen Einrichtungen ausgestattet, weshalb auch auf besondere Messeinheiten zurückgegriffen wird. Eine mobile Messeinheit ist ein Fahrzeug, das die Wetterdaten an einem bestimmten Ort erheben kann, der nicht vernetzt ist. Das kann zum Beispiel ein Ort in einem tiefen Tal sein, häufig ist es eine hügelige Gegend oder das Bergland.
Radiosonde
Ebenfalls interessant sind die Wetterdaten, die man durch einen Wetterballon gewinnen kann. Man lässt einen Ballon mit entsprechenden Instrumenten aufsteigen, sodass man Informationen aus großer Höhe gewinnen kann.
Satellitenbilder
Selbst Laien können auf dem Satellitenbild ermitteln, ob es viele Wolken oder weniger Wolken über Europa oder über anderen Kontinenten gibt. Die Profis können aber vom Satellitenbild viele weitere Details entnehmen, sodass man nicht nur eine rechnerische Lösung aus dem Computer hat, sondern auch Realbilder, die für die Wetterprognose relevant sind.
Wetterhütte
Die Wetterhütte ist eine Einrichtung der professionellen Wetterdienste, um die Daten zu erheben und weiterzumelden. Eine Wetterhütte ist eine Konstruktion, die sich zwei Meter über dem Boden befindet, sodass die Bodentemperatur die Messung nicht beeinflussen kann. Wetterrekorde sind nur zulässig, wenn die entsprechenden Daten richtig ermittelt wurden. Es gab schon gemeldete Temperaturrekorde, die aber zurückgenommen wurden, weil sich neben der Messstation eine Baustelle mit sehr warmen Baumaschinen befunden hatten ...
Wetterradar
Beim Wetterradar wird die Technologie des Radars genutzt, um die Wolken besser erkennen zu können. Da so auch die Zugrichtung der Wolken deutlicher zu sehen sind, lässt sich über ein animiertes Wetterradar auch für die Zuschauer leichter transportieren, wie die Wolken ziehen und welche Regionen sie erreichen werden.
Badewetter
Als Badewetter wird ein schönes und warmes Wetter interpretiert, wenn es 25 Grad im Schatten hat und kein Regen in Sicht ist. Mit diesem einfachen Wort ist im Wetterbericht leicht zu transportieren, dass man sich auf ein feines Sommerwetter freuen darf.
Diesig
Ein diesiges Wetter bedeutet, dass es eine hohe Luftfeuchtigkeit gibt. Daher ist die Fernsicht sehr eingeschränkt und man hat auch auf den Bergen keine solche Fernsicht, wie man dies erwarten würde.
Normalwert
Der Normalwert ist ein typischer Temperaturwert an einem bestimmten Ort. Die aktuelle Temperatur kann mit diesem Normalwert verglichen werden, sodass man weiß, ob es eher zu kalt oder zu warm für den Ort und die Jahreszeit ist.
Polarluft
Kündigt der Wetterbericht an, dass die Polarluft nach Mitteleuropa kommt, dann weiß man, dass es sehr kalt werden wird. Das Transportmittel ist der Wind aus Nord, der die kalte Luft auch bis nach Italien bringen kann, abhängig von den aktuellen Drucksystemen.
Schneebericht
Zusammenfassung der Schneesituation auf den Bergen. Wie viel Schnee liegt, wobei der Unterschied zwischen der Lage im Tal und bei den Bergstationen angegeben ist. Da immer mehr den Langlauf entdeckt haben, gibt es je nach Quelle auch Informationen über die Loipen.
Ungewöhnliche Fernsicht
Beim Wandern auf den Bergen hat man oft Glück mit der Fernsicht, aber wenn die Luft sehr trocken ist, kann man 100 Kilometer oder weiter blicken. Auch im Flachland ist die Fernsicht wahrzunehmen, wenn man den Eindruck gewinnt, dass man beim nächsten Hügel jeden Ast der Bäume erkennen kann.
Rund um das Wetter gibt es eine Unzahl an Begriffen und in unserem Wetterlexikon haben wir viele davon beschrieben. Zur Orientierung sind sie in Kapitel untergliedert, sodass man sein gewünschtes Thema leichter finden kann.
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Artikel-Thema:
Der Wetterbericht und seine Formen
Beschreibung: Überblick über den 🌞 Wetterbericht und verschiedene Formen der ✅ Wettervorhersage bis hin zur Langfristprognose und ähnlichen Berechnungen des Wetters.