Sie sind hier: Startseite -> Wetter / Natur -> Wetterlexikon -> Wetterstation

Wetterstation für private Haushalte

Thermometer und weitere Wetterdaten

Die Menschen haben sich immer schon für das Wetter interessiert und waren vom Wetter und seinem Charakter abhängig und beeinflusst. Auch wenn heute die meisten Menschen in festen Gebäuden wohnen, sind sie trotzdem daran interessiert, zu erfahren, was sich außerhalb der eigenen vier Wände abspielt. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten abseits der Wetterdienste.

Der Anfang: das Wetter-Thermometer

Eine Möglichkeit, mehr über das Wetter zu erfahren ist natürlich Radio und Fernsehen bzw. auch das Internet, doch was nutzt eine Temperaturangabe, wenn sie nicht vor Ort genommen wird. Schon innerhalb einer Großstadt können erhebliche Temperaturschwankungen auftreten. Also haben sich die Menschen mit eigenen Thermometern versorgt, die die Innentemperatur in der Wohnung bzw. im Haus bemessen haben, die aber auch an der Außenseite der Fenster montiert wurden, um zu erfahren, wie warm oder kalt es draußen wirklich ist.

Die Weiterentwicklung: die Wetterstation

Diese simplen Thermometer wurden später durch Wetterstationen ersetzt. Eine Wetterstation besteht normalerweise aus drei Teilen: Dem Hygrometer, um die Luftfeuchtigkeit zu messen, dem Barometer, um die Veränderungen des Luftdrucks zu messen und natürlich dem Thermometer. Auch die Wetterstation kann man innen wie außen montieren.

Doch auch beim Wetter hat die Technik Einzug gehalten und so verwendet kaum mehr jemand die alten Wetterstationen, so nett sie auch aufgebaut wurden und so lange sie auch verwendet worden waren. Heute gibt es die Funk-Wetterstation, die per Batterie funktioniert und viel mehr Informationen anbietet als die alte Wetterstation.

Der Funk ist nötig, um einen Sender außerhalb der vier Wände zu erreichen, der per Funk an die Wetterstation meldet, was Sache ist. Dadurch kann auf der Wetterstation abgelesen werden, wie warm oder kalt es draußen ist, gleichzeitig wird die Innentemperatur angezeigt, es wird die Veränderung des Luftdrucks gezeigt, die Uhr ist eine weitere Anzeigemöglichkeit, der aktuelle Luftdruck wird ebenfalls gemessen und in vielen Wetterstationen sieht man auch eine Anzeige der Mondphasen.

Es stürmt! Oder auch nicht

Diese Wetterstation bietet einen umfassenden Status des aktuellen Wetters, doch nicht alles sollte todernst genommen werden. Ein Fehler der Wetterstationen besteht zum Beispiel darin, dass bei rascher Abnahme des Luftdrucks über vier Hektopascal hinaus eine Sturmwarnung angezeigt wird. Außerdem ist Regen vorhergesagt. Nun ist es zwar richtig, dass Regen bei einem Tiefdruckgebiet entsteht, aber wenn es beispielsweise ein großes Hochdruckgebiet gibt und der Luftdruck fällt um vier hPa, dann ist noch immer ein hoher Luftdruck gegeben und vom Regen fehlt jede Spur.

Ergo ist die Funk-Wetterstation ein nettes Werkzeug, um seinen Bedarf an Wetterinformationen zu decken, aber für Profi-Meteorologen ist die Wetterstation trotzdem ein Spielzeug...

Professionelle Wetterstationen der Wetterdienste

Zu unterscheiden von diesen privaten Wettereinrichtungen sind die echten und offiziellen Wetterstationen, wie sie von den Wetterdiensten verwendet werden. Diese haben bestimmte Bedingungen zu erfüllen, um akzeptiert werden zu können. Dazu gehört, dass die Messinstrumente in einer sogenannten Wetterhütte aufgebaut sind.

Eine Wetterhütte ist eine Einrichtung zwei Meter über einer Grasfläche und ummantelt von weiß angestrichenen, luftdurchlässigen Holzlamellen. Weiß ist wichtig, weil bei einer schwarzen Farbe würde sich die Konstruktion stärker erwärmen. Dann würden höhere Werte angezeigt werden, als tatsächlich gegeben ist. Luftdurchlässig ist auch wichtig, um gleichfalls nicht falsche und zu hohe Temperaturen zu messen. Und zwei Meter über dem Boden ist ebenfalls ein wichtiges Thema, damit wahre Werte ohne Beeinflussung durch den Boden erhoben werden können. Alternativ werden auch digitale Einrichtungen verwendet.

Diese Wetterstationen werden genutzt, um das offizielle Wetter zu messen. Sie sind es auch, die über Rekord oder Nicht-Rekord bei extremen Wetterbedingungen entscheiden. Wenn in einem Ort ein neuer Temperaturrekord gemessen wird, aber die Wetterstation das nicht bestätigen kann, gibt es auch keinen neuen Wetterrekord - zumindest in den offiziellen Angaben.

Lesen Sie auch

Die Prognose beim Wetter ist ein tägliches Thema, auch wenn viele Menschen meinen, dass sie ohnehin nicht stimmt. Doch die Wetterlage interessiert, die Großwetterlage ist häufig die Grundlage für das Verständnis über die Wetterentwicklung.

Wie kommt es überhaupt zum Wetterbericht? Der Haupttermin der Wetterdaten liefert die Zahlen, mit denen gerechnet werden kann. Mit einer Profilmessfahrt kann man mobil Werte hinzufügen und wichtige Quellen sind die Satellitenbilder wie die METEOSAT Satellitenbilder. Diese werden grafisch ausgearbeitet und dann im Fernsehen gezeigt, auch im Internet gibt es Animationen über die Entwicklung. Eine Lösung ist auch die Radiosonde für den Wetterbericht. Und dann gibt es das Wetterradar und die Mobile Messeinheit für mehr Informationen.

Die Wettervorhersage ist der eigentliche Wetterbericht im Fernsehen, aber auch auf Radiostationen und betrifft meist die nächsten 2 Tage mit einer hohen Trefferquote. Andere Zeiträume betreffen die nächsten 4 Tage wie etwa für ein verlängertes Wochenende oder auch für die nächsten 10 Tage oder gar 14 Tage, wobei mit der Länge des Zeitraums auch der Unsicherheitsfaktor steigt. Über diese Wetterberichte hinaus gibt es die Mittelfristvorhersage und die Langfristprognose. Eine Langfristprognose ist zum Beispiel für den nächsten Sommer und beinhaltet viele Unsicherheiten.

Selbst kann man mit einer Wetterstation die Werte ablesen, aber der professionelle Wetterbericht bietet mehr Informationen über die Entwicklung und etwa Planungssicherheit für eine Wandertour oder den Badeausflug. Für das Baden ist auch das Badewetter ein Thema, im Winter der Schneebericht für den Skiausflug.

Andere Begriffe betreffen den Normalwert beim Wetter oder typische Entwicklungen. Dazu gehört die Polarluft vom Nordpol als Indikator für kalte Tage speziell im Winter. Ungewöhnliche Fernsicht ist dann gegeben, wenn es eine klare Luft gibt und der Zenit bei der Wetterbeobachtung ist auch ein häufiger Begriff.

Themenseiten

Diesen Artikel teilen

Infos zum Artikel

Wetterstation für die WetterdatenArtikel-Thema: Wetterstation für private Haushalte

Beschreibung: Die 🌞 Wetterstation ist eine oft genutzte Möglichkeit im privaten Umfeld, um selbst die ✅ Wetterdaten ablesen zu können - mit kleinen Fehlern.

letzte Bearbeitung war am: 20. 10. 2021

Kategorien

Freizeit
Veranstaltungen
Unterhaltung
Freizeit/Urlaub
Hobbys

Leben und Alltag
Auto / Verkehr
Wetter / Natur
Lebensmittel
Bauernmarkt
Wohnlexikon
Modelexikon

Wirtschaft und Gesellschaft
Wirtschaft
Politik/Bildung