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Meteorologie und ihre Aufgaben

Beobachtung der Atmosphäre

Die Meteorologie beobachtet hauptsächlich die Atmosphäre und zwar im physikalischen Sinne. Viele Vorgänge, die wir als Wetter letztendlich zur Kenntnis nehmen, haben ihren Ursprung in der Atmosphäre, die man auch vereinfacht als Wetterküche bezeichnen könnte und wo die verschiedenen Druckgebiete wie Hochdruckgebiet und Tiefdruckgebiet ihren Verlauf beginnen.

Meteorologie und ihre Aufgaben

Wetterlexikon MeteorologieDenn in der Atmosphäre finden physikalische Prozesse statt, die eine Wechselwirkung mit der Erdoberfläche haben. Diese physikalischen Prozesse werden in der Meteorologie genau beobachtet, analysiert und hinterfragt. Das Wissen, das daraus gewonnen werden kann, hilft, um Wetter und Klima besser abschätzen zu können. Immer feiner wird die Wissenschaft entwickelt und immer präziser die Berechnungen, weshalb man sich durch die jahrelange Beobachtung nun auch traut, international langfristige Prognosemodelle, beispielsweise für das Wetter des nächsten Sommers, anzustellen.

Vor kurzem war das noch nicht denkbar. Trotzdem besteht die Hauptaufgabe der Meteorologie im Verstehen der physikalischen Kräfte, die in der Erdatmosphäre wirken. Deshalb nennt man die Meteorologie auch gerne als Physik der Atmosphäre. Der Schwerpunkt der Beobachtungen beruht natürlich auf den unteren Schichten der Erdatmosphäre, denn dort entstehen viele Wetterentwicklungen wie zum Beispiel die Drucksysteme, Windphänomene wie Tornado oder die tropischen Wirbelstürme und viele weitere Wettererscheinungen.

Hilfreich dabei sind sehr leistungsfähige Computer, weil man durch Messgeräte und Satellitenaufnahmen unglaublich viele Daten sammelt, die man aber auch zu Wettermodellen zusammenführen muss. Damit das gelingt, braucht man sehr schnelle und speicherintensive Computer, womit es zu einer Verknüpfung von tatsächlichen Messwerten, Mathematik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und im Fernsehen oder Internet präsentierbaren Wettermodellen kommt.

Meteorologie und Klimaforschung

Neben der Untersuchung der Atmosphäre und der Auswirkungen auf das aktuelle Wetter oder auch das Wetter der nächsten Stunden und Tage ist auch die Klimaforschung ein zentrales Thema. Klimamodelle werden errechnet und langfristige Wetterdaten zusammengeführt und mit den aktuellen Werten vergleichen. Wenn darüber berichtet wird, dass der April zu kühl oder zu trocken war, dann deshalb, weil man das typische Wetter des Monats April durch langfristige Daten ermittelt hat. So lässt sich vergleichen, wie sich das Wetter verändert hat, wobei in den letzten Jahrzehnten klar erkennbar wird, dass es ständig wärmer wird und zum Teil sogar deutlich wärmer als in den Jahrzehnten davor.

Man kann damit noch nicht den Beweis antreten, dass es an diesem oder jenem liegt, aber die Fakten liegen auf dem Tisch, dass sich das Klima verändert. Auch die Erforschung der Gletscher und ihr deutlicher Rückgang auf den Bergen gehört zu diesen Arbeiten, um das Klima noch besser kennenlernen zu können. Bohrungen werden unternommen, um im Gletschereis in tieferen Regionen und Eisschichten Informationen zu erarbeiten, die das Klima betreffen und auch die frühere Geschichte erzählen.

Man kann auf diese Art und Weise erfahren, wie sich das Klima früher abgespielt hat und welche Unterschiede zum aktuellen Klima herzustellen sind.

Meteorologie und Wetterwarnung

Eine wichtige Aufgabe ist auch das Warnen der Menschen vor besonderen Ereignissen. Wenn erkennbar wird, dass heftige Gewitter im Anmarsch sind, gilt es, die Wetterwarnung auszusprechen, damit die Leute sich darauf einstellen können. Wanderungen und Bergtouren sind dann keine gute Idee. Auch Sturmwarnungen oder Warnungen wegen intensivem Regen, Schneefall oder auch großen Regenmengen werden veröffentlicht.

Manchmal ist es schwierig, die Wetterwarnung präzise auszuführen, aber manchmal sind die Wettermodelle so eindeutig, dass man recht konkret aussagen kann, was auf die Region X zukommen wird. Ein Beispiel war das Jahr 2013, als Ende Mai bereits Tage im voraus intensive Regenschauer von Bayern kommend für Westösterreich angekündigt wurden. Von bis zu 400 Liter auf den Quadratmeter war die Rede und so kam es dann auch.

Übersicht der Unterseiten

Agrarmeteorologie

Die Agrarmeteorologie ist ein Teilbereich der Wetterforschung, der sich mit Wetter und und den Auswirkungen auf die Landwirtschaft auseinandersetzt.

Hitzeschutzplan

Der Hitzeschutzplan ist eine Maßnahme für Tage mit großer Hitze, um Organisationen und Betreuungspersonal vorzuwarnen.

Meteopics Wetterfotos

Wetterfotografien: die Plattform Meteopics bietet die Möglichkeit, die eigenen Wetteraufnahmen professionell im Sinne der Meteorologie analysieren zu lassen.

Meteorologische Jahreszeiten

Jahreszeiten und Wetter: die meteorologischen Jahreszeiten unterscheiden sich im Datum von den astronomischen deutlich.

Theoretische Meteorologie

Wetterkunde: die theoretische Meteorologie ist ein Teilgebiet der Meteorologie und wandelt Wetter in mathematische Lösungen um.

Soziale Medien

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