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Polarluft oder sehr kalte Luftmassen

Kalte Luft vom Norden

Besonders im Winter gibt es im Wetterbericht immer wieder den Hinweis auf die polare Luft. Die Polarluft ist für das Wetter in Mitteleuropa besonders im Winter von zentraler Bedeutung, denn diese Luft ist sehr kalt und bringt damit logischerweise zum Teil erhebliche Abkühlung mit sich.

In der Region des Nordpols kühlt die Luft stark ab und somit hat man in diesen Zonen der Erde sehr tiefe Temperaturen, die es beispielsweise in Mitteleuropa nie gibt und eigentlich auch aufgrund der Städte mit der Erwärmung durch Autos und Heizungen nie geben kann.

Was ist die Polarluft?

Kommt es zu einer Nordströmung, dann wird die Polarluft über die Britischen Inseln oder über Skandinavien nach Mitteleuropa weitertransportiert. Damit verändert sich die Temperatursituation nachhaltig, denn es wird spürbar kälter, außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit für Niederschlag stark an. Da die Luft sehr kalt ist, ist mit Schneeschauer oder auch ergiebigen Schneefall zu rechnen.

Die Polarluft gibt es natürlich auch im Sommer. Der Einzug von polarer Luft nach Mitteleuropa führt auch in der warmen Jahreshälfte zu einer spürbaren Abkühlung, ist aber weit seltener als im Winter. Das hat vor allem mit den veränderten Luftströmen zu tun, die sich abhängig von der Jahreszeit verschieden gestalten. Wenn es im Sommer zum Einfluss der Polarluft in Mitteleuropa kommt, dann bedeutet dies meistens auch eine starke Zunahme an Regenschauer.

Polarluft und ihr Einfluss auf das Winterwetter

Die Polarluft betrifft natürlich nicht nur Europa, auch in Nordamerika oder in Russland ist die kalte Luftströmung ein Begriff und die Winterstürme, die in den USA viel ausgeprägter sind als in Mitteleuropa, sind auch mit der Polarluft oft im Zusammenhang zu sehen. Es hängt auch von der Wettersituation ab, wie wahrscheinlich es ist, dass diese kalte Luft nach Süden dringen kann und manchmal ist dies sogar dauerhaft der Fall.

In den letzten Jahren ist es mehrfach vorgekommen, dass in Europa Schnee Mangelware war, weil eine milde Luftströmung vom Atlantik aus südwestlicher Richtung nach Mitteleuropa kam, während in Nordamerika ein Schneesturm vom nächsten abgelöst wurde und eiskalte Luft selbst bis nach Florida, das für seine milden Werte bekannt ist, gekommen war. Dabei war diese Wetterphase sogar über Wochen zu beobachten, sodass die kalte Luft alleine nur die Definition der Polarluft ist, ihre Konsequenz hängt von den Strömungen ab. Gibt es eine stabile Strömung von Nord nach Süd, kann die kalte Luft auch längerfristig südlichere Bereiche heimsuchen.

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Die Prognose beim Wetter ist ein tägliches Thema, auch wenn viele Menschen meinen, dass sie ohnehin nicht stimmt. Doch die Wetterlage interessiert, die Großwetterlage ist häufig die Grundlage für das Verständnis über die Wetterentwicklung.

Wie kommt es überhaupt zum Wetterbericht? Der Haupttermin der Wetterdaten liefert die Zahlen, mit denen gerechnet werden kann. Mit einer Profilmessfahrt kann man mobil Werte hinzufügen und wichtige Quellen sind die Satellitenbilder wie die METEOSAT Satellitenbilder. Diese werden grafisch ausgearbeitet und dann im Fernsehen gezeigt, auch im Internet gibt es Animationen über die Entwicklung. Eine Lösung ist auch die Radiosonde für den Wetterbericht. Und dann gibt es das Wetterradar und die Mobile Messeinheit für mehr Informationen.

Die Wettervorhersage ist der eigentliche Wetterbericht im Fernsehen, aber auch auf Radiostationen und betrifft meist die nächsten 2 Tage mit einer hohen Trefferquote. Andere Zeiträume betreffen die nächsten 4 Tage wie etwa für ein verlängertes Wochenende oder auch für die nächsten 10 Tage oder gar 14 Tage, wobei mit der Länge des Zeitraums auch der Unsicherheitsfaktor steigt. Über diese Wetterberichte hinaus gibt es die Mittelfristvorhersage und die Langfristprognose. Eine Langfristprognose ist zum Beispiel für den nächsten Sommer und beinhaltet viele Unsicherheiten.

Selbst kann man mit einer Wetterstation die Werte ablesen, aber der professionelle Wetterbericht bietet mehr Informationen über die Entwicklung und etwa Planungssicherheit für eine Wandertour oder den Badeausflug. Für das Baden ist auch das Badewetter ein Thema, im Winter der Schneebericht für den Skiausflug.

Andere Begriffe betreffen den Normalwert beim Wetter oder typische Entwicklungen. Dazu gehört die Polarluft vom Nordpol als Indikator für kalte Tage speziell im Winter. Ungewöhnliche Fernsicht ist dann gegeben, wenn es eine klare Luft gibt und der Zenit bei der Wetterbeobachtung ist auch ein häufiger Begriff.

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kalte Polarluft vom NordpolArtikel-Thema: Polarluft oder sehr kalte Luftmassen

Beschreibung: Die 🌞 Polarluft ist beim täglichen Wetterbericht eine Umschreibung für ✅ sehr kalte Luft, die vom Norden nach Europa kommt.

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