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Vertrauensgrundsatz im Straßenverkehr

Vertrauen auf das Beachten der Regeln

Der Straßenverkehr umfasst sehr viele verschiedene Personen, die sich von A nach B bewegen. Fußgänger, Autofahrer, Motorradfahrer, Busse, Straßenbahn, die Bahn, die LKW´s - es ist viel los auf den Straßen. Damit nicht das völlige Chaos ausbricht, gibt es die Straßenverkehrsordnung (STVO) und entsprechende Verkehrsregeln, die vorschreiben, wie man sich im Straßenverkehr zu verhalten hat.

Vertrauensgrundsatz im Straßenverkehr

Ein wesentliches Element ist der Vertrauensgrundsatz im Straßenverkehr. Wer sich im Verkehr bewegt, muss darauf vertrauen können, dass der andere Verkehrsteilnehmer die Regeln genauso umsetzt, wie man es selbst tun sollte. Das bedeutet, dass man sich als Fußgänger darauf verlassen können muss, dass das Auto stehen bleibt, wenn man sich gerade auf dem Zebrastreifen (Schutzweg) befindet, um die Straße zu überqueren.

Der Autofahrer, der rechts abbiegen möchte, muss darauf vertrauen, dass die Fußgänger stehen bleiben, weil sie ein rotes Ampelsignal haben, damit das Abbiegen überhaupt möglich sein kann. Hilfreich ist in vielen Situationen der Augenkontakt zwischen den Verkehrsteilnehmern, vor allem zwischen Fußgänger und motorisierter Lenker, damit man abklären kann, wie sich wer verhalten soll. So winken die Autolenker/innen oftmals den Fußgängern, um zu symbolisieren, dass sie die Straße passieren können, weil man anhält und wartet.

Dieses Kommunizieren findet auch zwischen den Autolenkern statt. Wenn man an der Ampel steht und erkennt, dass man schnell die Spur wechseln möchte, deutet man dem Nachbarn seinen Wunsch an und dieser kann sich darauf einstellen und lässt eine Lücke entstehen, sodass der Spurwechsel gelingen kann.

Vertrauensgrundsatz und Beobachten

Der Vertrauensgrundsatz muss aber immer hinterfragt werden. Dazu ist es nötig, die anderen Verkehrsteilnehmer zu beobachten, um deren eventuelle Fehler abfedern zu können. Wenn sich jemand falsch verhält, ist es wenig hilfreich, wenn man auf stur schaltet, weil man dennoch zu Schaden kommen kann. Besser ist es, auf die Bremse zu steigen, sich seinen Teil zu denken und für mehr Sicherheit zu sorgen.

Besonders Vorsicht ist im Straßenverkehr bei Personen gefordert, die noch nicht das Gespür und die Erfahrung mit dem Straßenverkehr haben wie beispielsweise Kinder, die oft anders reagieren, als man es selbst erwarten würde. Defensives Verhalten ist auch im Umgang mit behinderten Menschen gefragt, man denke an blinde Menschen und sehr gebrechliche Personen, die länger für die Querung einer Straße brauchen, als die Ampelregelung vorsieht.

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Der Straßenzustand entscheidet über die Möglichkeiten im Straßenverkehr, denn je nach Art des Zustandes verändert sich der Anhalteweg. Ein weiterer wichtiger Begriff ist der Reaktionsweg und die Mithaltestrecke. Die Sicht ist auch zu beachten und führt zur Definition vom Sekundenabstand und der Vertrauensgrundsatz spielt im Alltag auch eine große Rolle.

Eine gute Lösung zur eigenen Sicherheit ist das Fahrsicherheitstraining für das Trainieren besonderer Situationen wie etwa Aquaplaning, in das man jederzeit geraten kann. Die Bodenwelle zählt zu den verschiedenen Arten an Vorkommnissen, die man im Straßenverkehr erleben könnte und auf die man vorbereitet sein sollte.

Das Thema der Rettungsgasse bei Unfällen und anderen Handlungen ist medial schon oft besprochen worden, aber so wirklich klappen will sie trotzdem nicht immer.

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    Vertrauensgrundsatz im StraßenverkehrArtikel-Thema: Vertrauensgrundsatz im Straßenverkehr

    Beschreibung: Der Vertrauensgrundsatz im Straßenverkehr und seine Bedeutung inklusive defensivem Fahrverhalten, um Gefahren und Unfälle zu vermeiden.

    letzte Bearbeitung war am: 09. 09. 2020