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Straßenverkehr: 3-Blick-Training

Drei Blicktechniken in Kombination

Wenn man sich mit seinem Automobil auf den Straßen bewegt, dann ist die Situation nie die gleiche. Auch wenn man nur mit 30 km/h in einem Wohngebiet unterwegs ist, kann jederzeit ein neuer Fußgänger die Bühne getreten oder ein Fahrzeug ist eingebogen und fährt nun unmittelbar vor dem eigenen Auto. Daher muss stets überprüft werden, ob sich die Verkehrssituation verändert hat. Man spricht dabei von den Blicksituationen, wie man sie in der Fahrschule kennen lernt. Allerdings kann man diese auch kombinieren und sollte dies auch. Das entsprechende Ausbildungsziel ist das 3-Blick-Training.

Blicksituationen im Straßenverkehr

3-Blick-Training in der FahrschuleDie erste Situation ist der Richtungsblick, bei dem man beobachtet, was sich vor dem eigenen Fahrzeug abspielt. Es wird damit ganz automatisch überprüft, ob man weiterhin freie Fahrt hat. Eine Ampel mit Halt-Signal (rot) würde diese Situation sofort verändern. Auch ein Kind auf der Straße ist eine Veränderung, eine gefährliche noch dazu.

Die zweite Situation ist der Pendelblick. Auch diesen Blick lernt man fern ab vom Autofahren durch das "links und rechts Schauen", wie es Kindern beigebracht wird. Zuerst blickt man nach links und prüft, ob ein Fahrzeug näher kommt, dann blickt man schnell nach rechts, um die Überprüfung für die andere Straßenseite vorzunehmen. Dieser Pendelblick ist für das Autofahren oder auch für die Fahrt mit dem Motorrad oder Fahrrad genauso wichtig, sobald man in den Kreuzungsbereich kommt.

Die dritte Situation ist schließlich der Orientierungsblick, der notwendig ist, um überprüfen zu können, ob man eine Verkehrssituation vorfindet, die ein Überholen ermöglicht. Dazu muss abgeschätzt werden, wie der Verlauf der Straße beschaffen ist (Kurve, Gerade) und wie es um den Gegenverkehr bestimmt ist.

3-Blick-Training

Das sogenannte 3-Blick-Training ist die Kombination aus allen drei Blicktechniken, um sich sicher von A nach B bewegen zu können. Diese Verknüpfung unterschiedlicher Blicke als Fahrzeuglenkerin oder Fahrzeuglenker ist Grundvoraussetzung für eine gefahrlose und sichere Fahrt, nachdem man den Führerschein erworben hat. Dabei wird sowohl die Automatik des Blicks geübt als auch die Technik verfeinert. Gerade beim Orientierungsblick ist das Abschätzen der Situation für das Überholen sehr wichtig und birgt manche Gefahr, was das Unterschätzen einer Situation betrifft.

Dabei gibt es dann viele verschiedene Reaktionen. Unsichere Fahrzeuglenker trauen sich nicht, den Traktor zu überholen, weil sie die Straße und ihren Verlauf nicht kennen. Andere gehen dafür ein viel zu hohes Risiko ein. Das Abschätzen solcher Situationen geht einher mit der eigenen Erfahrung. Man kann wohl mit der Freilandfahrt im Rahmen der Fahrschule die eine oder andere Situation erleben und üben, aber erst im Laufe der Zeit wird man sicherer werden. Die Grundlagen bekommt man aber in der Fahrschule mit und sollte man sich auf jeden Fall verinnerlichen.

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3-A-Regel

Die 3-A-Regel im Straßenverkehr steht für das Alter, die Aufmerksamkeit und die Absicht anderer Verkehrsteilnehmer und hilft bei der Beurteilung der Situation.

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3-Blick-Training

Das 3-Blick-Training ist eine Kombination an Blicktechniken in der Fahrschule zur Steigerung der Verkehrssicherheit.

3S-Blick

Der 3S-Blick im Straßenverkehr, eine Abkürzung für Spiegel-Spiegel-Schulter-Blick vor dem Umspuren oder Abbiegen.

Bedrängungsblick

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Blickmarken

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Orientierungsblick

Der Orientierungsblick im Straßenverkehr wird durchgeführt, um die folgenden Verkehrspassagen zu prüfen oder die Möglichkeit des Überholens.

Pendelblick

Der Pendelblick im Straßenverkehr ist ein solcher, bei dem durch Blick zu beiden Seiten geprüft wird, ob Querverkehr vorliegt und das gilt auch für Fußgänger.

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Schulterblick

Der Schulterblick im Straßenverkehr soll helfen, die Verkehrssituation richtig einzustufen und den toten Winkel aufzuheben - ist aber nicht immer möglich und sinnvoll.

Sicherungsblick

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