Sie sind hier: Startseite -> Hobbys -> Redewendungen -> Um Nasenlänge voraus

Um Nasenlänge voraus

Umschreibung für siegreich sein

"Um Nasenlänge voraus" ist eine Redensart, die man dem Sport zuschreiben würde und das ist in zweifacher Hinsicht richtig. Denn einerseits ist die Redewendung durch Pferderennen entstanden und andererseits ist meist ein Wettkampf damit umschrieben. Aber es muss nicht der Sport alleine sein, der diese Redewendung provoziert. Entstanden ist der Spruch durch die Pferderennen. Denn wenn ein Pferd um einen Tick schneller im Ziel war als das andere, dann war es um eine Nasenlänge voraus.

Beispiele für die Redewendung "um Nasenlänge voraus"

Redewendung um Nasenlängen voraus"Um Nasenlänge voraus" ist zum Beispiel ein Unternehmer, der einen Geschäftsauftrag an Land ziehen konnte, weil er um einen Tick schneller war als der Konkurrent. Hierbei handelt es sich um keine Sportart, aber eine Situation des Wettbewerbes ist auf alle Fälle gegeben und in solchen Situationen ist die Redensart oft im Einsatz. Man könnte auch formulieren, dass der Unternehmer A schneller war, aber mit der Redewendung klingt das lustiger und irgendwie auch origineller.

Die Redewendung kann aber auch verwendet werden, wenn eine beliebte Person zu einer Veranstaltung eingeladen werden soll und zwei eine solche Veranstaltung planen, wobei A schneller war und die Person für sich gewinnen konnte, während B das Nachsehen hat. Auch hier ist der Wettbewerb die Grundvoraussetzung, dass die Phrase passt und bemüht wird.

In der Schule verwendet man die Redewendung auch gerne, wenn man eine Idee hatte, diese vortragen möchte, aber ein Mitschüler schneller war und mit einer ähnlichen, vielleicht sogar gleichen Idee einen Erfolg einfahren kann. Ob er dabei von der Idee erfahren hat und sie für sich nutzt oder nicht ist nicht Thema der Redewendung.

Und natürlich gibt es in der Welt des Sports sehr viele Situationen, in denen man um eine Nasenlänge voraus sein kann. Bei Laufbewerben passt die Redensart sowieso, aber auch bei Transferverhandlungen ist man um eine Nasenlänge voraus, wenn man einen Spieler schneller verpflichten konnte als die Konkurrenz.

Damit gibt es sehr viele Situationen, in denen ein Wettstreit entschieden wird und A besser war als B, meist schneller. Die lustige Redensart wird häufig gesprochen, wobei es sich wieder um eine Situation handelt, in der die Nase thematisiert wird. Aber die Nase ist in dem Fall von der Ausgangslage her - dem Pferderennen - ein optisches Detail und nicht ein Symbol wie etwa die Strafe bei "an der Nase nehmen".

Tipp: Bücher über Redewendungen bei Amazon finden

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

    Ebenfalls interessant:

    Weitere Redewendungen aus der Tierwelt

    • Aalglatt
      Bedeutung der Redewendung "aalglatt (sein)", die für Menschen verwendet wird, die raffiniert sind und sich immer herauswinden können.
    • Adlerauge
      Redensart "Adlerauge" als Spruch aus der Tierwelt und ihre ursprüngliche Bedeutung sowie Beispiele, wann er eingesetzt wird.
    • Affengeil
      Redewendung "affengeil (sein)" mit dem Kontext zur Tierwelt, aber eigentlich ist die Bedeutung eher auf andere Weise entstanden.
    • Affentheater
      Die Phrase "Affentheater" samt Ursprung, mit der überzeichnet wird, wenn jemand übermütig und sehr gut drauf ist - inklusive Beispiele, wann die Redewendung gesprochen wi
    • Auf dem Sprung(e) sein
      "Auf dem Sprung sein" oder auch "auf dem Sprunge sein" ist eine Redensart aus dem Volksmund, die sich aus der Tierwelt ableitet und eine baldige Aktion ankündigt.
    • Auf den Hund gekommen
      Die Redensart "Auf den Hund gekommen" kennen viele Leute, aber eigentlich hat es mit dem Hund gar nichts zu tun, wenn man den Ursprung kennt.
    • Da liegt der Hund begraben
      Beispiele zur Redewendung "da liegt der Hund begraben" und der Bedeutung der Redensart aus der Umgangssprache.
    • Den Braten riechen
      "Den Braten riechen" ist eine beliebte Redewendung, die sowohl positiv wie auch negativ ausgelegt werden kann und deren Ursprung eine Fabel ist.
    • Der Schwanz wedelt mit dem Hund
      Bedeutung der Redewendung "Der Schwanz wedelt mit dem Hund" mit der Herkunft und Beispiele für die Verwendung.
    • Die Flöhe husten hören
      Redewendung "die Flöhe husten hören" und ihr Hintergrund sowie Beispiele, wann sie genutzt werden kann.
    • Die Fliege machen
      Redewendung "die Fliege machen" mit ihrer Herkunft und vor allem Beispielen, wann man sie zum Ausdruck bringt.
    • Ein Chamäleon sein
      Mit der Redewendung ein Chamäleon sein umschreibt man eine Person, auf die man sich nicht wirklich verlassen kann.
    • Ein Rabenvater sein
      "Ein Rabenvater sein" (oder auch eine Rabenmutter) ist eine ab und an verwendete Redewendung, deren Ursprung auch wirklich mit den Raben in Verbindung steht.
    • Eine dicke Haut haben
      Redewendung "eine dicke Haut haben" mit ihrer Herkunft und Bedeutung sowie Beispielen, wann man sie antrifft.
    • Eine Eselsbrücke bauen
      Redewendung "eine Eselsbrücke bauen" mit ihrem Hintergrund und Beispielen, wann die Redensart genutzt wird.
    • Eine Gänsehaut bekommen
      Redewendung "Eine Gänsehaut bekommen", womit die Veränderung der menschlichen Haut bei Angst oder Kälteempfinden gemeint ist.
    • Einem das Maul stopfen
      "Einem das Maul stopfen" ist eine nicht so ganz freundliche Redewendung mit mehreren Bedeutungen und dem Ursprung einer Geschichte mit einem Hund.
    • Einen Bock schießen
      Redewendung "einen Bock schießen" und der Ursprung der Phrase aus dem Bereich der Schützen sowie Beispiele für den Einsatz.
    • Einen Vogel haben
      Die Redewendung "einen Vogel haben" im Bezug auf Mitmenschen - mit Hintergründe und Beispiele sowohl als Redensart wie auch als gezeigtes Symbol.
    • Elefant im Porzellanladen
      Die Redewendung "Elefant im Porzellanladen" überzeichnet eine ungeschickte Person, wobei einmal mehr die Tierwelt als Grundlage gedient hat.
    • Federn lassen
      Die Redewendung "Federn lassen" und ihr Hintergrund aus der Tierwelt und wann die Redensart heute eingesetzt werden kann.
    • fuchsteufelswild sein
      Die Redewendung "fuchsteufelswild sein" ist eine weitere Redensart, die aus der Tierwelt übertragen worden ist und eine Wut umschreibt.
    • Gassi gehen
      Die Redewendung "Gassi gehen", mit der das Mitführen des Hundes auf die Straße umschrieben wird.
    • Grünschnabel sein
      Die Redewendung "Grünschnabel sein", mit der ein junges Alter ebenso umschrieben wird wie auch Unerfahrenheit.
    • Gut beschlagen sein
      Die Redewendung "gut beschlagen sein", die ausdrückt, dass man sich in einer Sache sehr sicher fühlt und über das nötige Wissen verfügt.
    • Hund in Redewendungen
      Der Hund ist ein beliebter Begleiter, aber in den Redewendungen wird er oft als negatives Argument eingebaut und es gibt viele Sprüche zum Thema.
    • Jemanden aus dem Sattel heben
      Die Redewendung "jemanden aus dem Sattel heben" umschreibt das Verdrängen einer Person aus seiner Position, vor allem im Berufsleben.
    • Jemanden einen Bären aufbinden
      Die Redewendung "Jemanden einen Bären aufbinden" umschreibt, dass man die Unwahrheit erzählt hat.
    • Jemanden im Stich lassen
      "Jemanden im Stich lassen" ist eine bekannt Redewendung, deren Ursprung einmal mehr in der Tierwelt zu finden ist und von dort abgeleitet wurde.
    • Krokodilstränen heucheln
      "Krokodilstränen heucheln" ist eine bekannte Redewendung rund um ein nicht ganz ehrlich gemeintes Verhalten der Menschen.
    • Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
      Die Redewendung "mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" drückt aus, dass es nur in kleinen Schritten vorwärts geht.
    • Mir schwant nichts Gutes
      Die Redewendung "mir schwant nichts Gutes" ist eine Redensart, womit man eine negative Vorahnung umschreibt.
    • Nicht aus den Federn kommen
      Die Redewendung "nicht aus den Federn kommen" meint, dass man nicht aufstehen will oder kann oder dass man noch müde ist.
    • Nicht viel Federlesens machen
      Die Redewendung "nicht viel Federlesens machen" meint, dass man gleich zur Sache kommt und auch keine Rücksicht nimmt.
    • Seine Schäfchen ins Trockene bringen
      "Seine Schäfchen ins Trockene bringen" ist eine häufig gesprochene Redewendung, deren Ursprung aber auf den ersten Blick ein Widerspruch in sich ist.
    • Sich aalen
      Die Redewendung "sich aalen" ist eine weitere Redensart aus der Tierwelt, womit das genußvolle Strecken und Dehnen und Wohlfühlen gemeint ist.
    • Sich mit fremden Federn schmücken
      Die Redewendung "sich mit fremden Federn schmücken" ist eine Redensart über einen Menschen, der den Erfolg anderer für sich zunutze macht.
    • Stehlen wie die Raben
      "Stehlen wie die Raben" ist eine Redewendung, die sich auch wirklich auf die Raben und ihr Verhalten bezieht und zwar aufgrund einer besonderen Eigenschaft.
    • Stumm wie ein Fisch sein
      Die Redewendung "stumm wie ein Fisch sein" ist eine Redensart über Menschen, die wenig sprechen und sich nicht zu jedem und allem äußern.
    • Wie ein Elefant im Porzellanladen
      Die Redewendung "wie ein Elefant im Porzellanladen" umschreibt rücksichtslose oder ungeschickte Menschen und deren Verhalten.
    • Zur Feder greifen
      Die Redewendung "zur Feder greifen", womit das Niederschreiben gemeint ist, entstanden durch die früher verwendete Vogelfeder.

    Zurück zum Hauptthema

    Übersicht Redewendungen

    Startseite Hobbys