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Tagfahrlicht oder Licht am Tag

Bessere Sichtbarkeit der Autos

Das Tagfahrlicht ist eine alternative Lichtquelle am Fahrzeug, die nur vorne angebracht wird. Sie hat nichts mit dem Abblendlicht zu tun, obwohl die beiden Begriffe gerne vermischt werden. Tatsächlich ist das Tagfahrlicht eine Variante, die zwischen dem Standlicht und dem Abblendlicht einzuordnen ist.

Tagfahrlicht als zusätzliche Lichtquelle

Das Tagfahrlicht ist heller als das Standlicht und seine Funktion besteht darin, dass das Auto auch bei Tag besser gesehen werden kann. Im Vergleich zum Abblendlicht verbraucht es deutlich weniger Energie und ist daher auch ökologisch die bessere Variante.

Gerade beim Thema "Licht am Tag" hat es in vielen Ländern heftige Diskussionen gegeben, unter anderem auch in Österreich, wo diese Regelung von 2005 bis 2007 als Pflicht eingeführt worden war. Dabei haben aber die meisten Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker das Abblendlicht zum Einsatz gebracht. Das heißt, dass das normale Licht auch am Tag bei guter Sicht eingesetzt wurde, weil es der Verkehrssicherheit zuträglich ist oder eher, weil man es tun musste.

Tagfahrlicht als Pflichtprogramm

Die Kommission der Europäischen Union hat im September 2008 mit dem Vorstoß überrascht, dass alle neuen Fahrzeuge ab 2011 mit dem Tagfahrlicht ausgestattet werden sollen. Das Tagfahrlicht schaltet sich automatisch bei der Zündung des Autos ein und schaltet sich ebenso automatisch aus, wenn man das Abblendlicht einschaltet.

Der Vorstoß macht durchaus Sinn, denn die Autolenkerinnen und Autolenker haben in Europa das Problem, dass es in praktisch jedem Land eine andere Regelung gibt. Während man in Österreich die Pflicht von "Licht am Tag" abgeschafft hat, gibt es in Deutschland die Empfehlung, das Licht einzuschalten, in anderen Ländern gibt es die Pflicht. Mit dem Tagfahrlicht, das verpflichtend ab Februar 2011 in neuen Fahrzeugen enthalten ein muss, erübrigt sich die Diskussion.

Die Idee dahinter ist, dass man besser gesehen wird und die Verkehrssicherheit erhöht wird. In Österreich gab es heftige Diskussionen, die bis zum erhöhten Verbrauch der Leuchten reichten. Auch die Motorradfahrer beklagten, dass sie weniger gut wahrgenommen werden, denn sie fahren den ganzen Tag mit Licht, um besser gesehen zu werden. Doch letztlich hat die EU für eine generelle Lösung gesorgt, wobei das Tagfahrlicht nicht zusammen mit anderen Lichtquellen eingesetzt werden darf. Das ist durch das Abschalten beim Einschalten des Abblendlichts auch erreicht worden.

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