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Zitate über die Not und das Leid

Lebensweisheiten zur Not

Not und Elend finden sich sehr häufig in der Literatur, vor allem in den früheren Jahrhunderten wurde die Not oft genannt. Sie beeinflusste natürlich die Menschen und der Umgang mit der Not, aber auch die Suche nach den Schuldigen - so es welche gab - finden sich in vielen Sprüchen und Zitaten. Heute kann man so manche Not wie Krankheit bekämpfen, aber in früheren Jahrhunderten war die Not auf Basis der Gesundheit oftmals wirklich eine große Not.

Die Zitate über die Not und das Elend gibt es daher in recht großer Zahl mit vielen verschiedenen Zugängen vom einzelnen Leid bis zur Notlage in der Gesellschaft. Manchmal gibt es auch ganz kurze Umschreibungen wie etwa beim Zitat Not bricht Eisen von Emanuel Geibel.

Gefundene Zitate über die Not

  1. Freund und Anker kennet man, wenn sie Hilf in Not getan. (Abraham a Santa Clara)
  2. Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern. In keiner Not uns trennen und Gefahr. (Friedrich Schiller aus: Wilhelm Tell)
  3. Es ist in allen Dingen auf Erden Bescheidenheit nötig und Entsagung. (Gustav Freytag)
  4. Es weiß kein Mensch, wieviel er ertragen kann, bis er von der Notwendigkeit es lernt. (Ernst Raupach)
  5. Mit erfrorenen Fingern macht man keinen Knoten auf. Mit erkältetem Gemüt wird leichtes schwer vollbracht. (Jeremias Gotthelf)
  6. Liebe ist genauso notwendig wie Brot. (Honoré de Balzac)
  7. Ruhiges, konzentriertes Nachdenken entwirrt jeden Knoten. (Harold Macmillan)
  8. Ach, neige, du Schmerzensreiche, dein Antlitz gnädig meiner Not! (Johann Wolfgang von Goethe aus: Faust)
  9. Not bricht Eisen. (Emanuel Geibel)
  10. Es gibt Gezeiten für den Menschen Treiben. Nimmt man die Flut wahr, führt sie uns zum Glück. Versäumt man sie, so muss man sich die ganze Reise des Lebens durch Not und Klippen winden. (William Shakespeare aus: Julius Cäsar)

Die Zitate über die Not umschreiben auch oft, was es braucht, um die Not zu überstehen oder wie sich ein Charakter zeigt. Denn erst in der Not wird offenbar, ob man sie bezwingen kann oder Hilfe von außen braucht. Matthias Claudius etwa formulierte es so: wenn du Not hast, klage sie dir und keinem anderen.

  1. In großer Not zeigt sich der große Mut. (Jean-Francois Régnard)
  2. Wenn du Not hast, klage sie dir und keinem anderen. (Matthias Claudius)
  3. Wer der Vernunft dient, kommt der Notwendigkeit zuvor! (Johann Gottfried Herder)
  4. In steter Notwehr gegen arge List bleibt auch das redliche Gemüt nicht wahr. (Friedrich Schiller aus: Die Piccolomini)
  5. Religion ist das als eine Lebensnotwendigkeit tief empfundene Gefühl der Abhängigkeit. (Karl Gutzkow)
  6. Was wäre aus mir geworden, wenn ich nicht immer genötigt gewesen wäre, Respekt vor andern zu haben. (Johann Wolfgang von Goethe)
  7. Nenne nicht das Schicksal grausam, nenne seinen Schluss nicht Neid. Sein Gesetz ist ewige Wahrheit, seine Güte Götterklarheit, seine Macht Notwendigkeit. (Johann Gottfried Herder)
  8. Ein Schriftsteller, der zu seiner Verewigung eine Bildsäule nötig hat, ist auch dieser nicht wert. (Georg Christoph Lichtenberg)
  9. Wer Schulden hat, muss auch notwendig lügen. (Herodot)
  10. Wer würfeln muss zwischen Not und Sünde, ist glücklich zu nennen, wenn ihm nur die Not zufällt. (Ludwig Börne)

Verbindungen von Not und Arbeit oder Not und Tapferkeit trifft man in der Literatur oft an. Manche dieser Aussagen oder auch Auszüge sind schon richtig alt, haben aber nichts an ihrer Bedeutung verloren und werden weiterhin gerne gesammelt und für Glückwünsche eingesetzt.

  1. Wenn Tapferkeit Furchtlosigkeit bedeutet, dann ist mir noch kein tapferer Mann begegnet. Jeder Mensch fürchtet sich. Je intelligenter er ist, um so mehr. Tapfer ist, wer von seiner Furcht keine Notiz (General George S. Patton)
  2. In der Welt lernt der Mensch nur Not oder Überzeugung. (Johann Heinrich Pestalozzi)
  3. Das Vergnügen ist so nötig als die Arbeit. (Gotthold Ephraim Lessing)
  4. Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt. (Macchiavelli)
  5. Ach, Witwen bekümmert oft größere Not, als glückliche Menschen ermessen. (Gottfried August Bürger)
  6. Auch das Zufälligste ist nur ein auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges. (Arthur Schopenhauer)
  7. Wenn wir wollen, dass alles so bleibt wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert. (Guiseppe Tomasi di Lampedusa)
  8. Marxismus ist das Bedürfnis Menschen zu retten, notfalls auch gegen ihren Willen. (Rider Haggard)

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Infos zum Artikel

Zitate Not SprücheArtikel-Thema: Zitate über die Not und das Leid

Beschreibung: Ausgewählte 😀 Zitate über die Not und das Leid in der Gesellschaft aus der Literatur wie Gedichte sowie Theaterstücke und ✅ anderen Werken.

letzte Bearbeitung war am: 12. 02. 2022

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