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Zitate von Marie Ebner-Eschenbach

Auswahl von Zitate aus ihren Werken

Marie Ebner-Eschenbach (1830 - 1916) war eine österreichische Autorin und zählte zu den wichtigsten Erzählerinnen des 19. Jahrhunderts. Die Bedeutung ihrer Arbeit zeigt sich in einer Vielzahl an Zitaten, die ihren Werken entnommen wurden.

Die Zitate von Marie Ebner-Eschenbach sind in vielen Büchern mit Sprüche und Lebensweisheiten zu finden und umschreiben das Leben, die Gesellschaft und die Menschen im Alltag. Dabei gibt es umfangreichere Umschreibungen genauso wie auch kurze Zitate wie das Alter verklärt oder versteinert.

Gefundene Zitate von Marie Ebner-Eschenbach

  1. Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei.
  2. Das Alter verklärt oder versteinert. (aus: Aphorismen)
  3. Arme Leute schenken gern.
  4. Ausdauer ist eine Tochter der Kraft, Hartnäckigkeit eine Tochter der Schwäche, nämlich - der Verstandesschwäche.
  5. Eine ungeschickte Schmeichelei kann uns tiefer demütigen, als ein unbegründeter Tadel.
  6. Jedes brave eheliche Verhältnis endet mit Freundschaft.
  7. Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso gewiss wie übermäßigem Genuss.
  8. Soweit die Erde Himmel sein kann, soweit ist sie es in einer glücklichen Ehe. (aus: Aphorismen)
  9. Wer sich an seine eigene Kindheit nicht deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher.
  10. Während ein Feuerwerk abgebrannt wird, sieht niemand nach dem gestirnten Himmel.

Die Zitate von Marie Ebner-Eschenbach sind auch Texten entnommen, bei denen es um das Verhältnis von Frau und Mann geht. Das sarkastisches Beispiel ist etwa das Zitat eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.

  1. Die Frau verliert in der Liebe zu einem ausgezeichneten Manne das Bewusstsein ihres eigenen Wertes. Der Mann kommt erst recht zum Bewusstsein des seinen durch die Liebe einer edlen Frau. (aus: Aphorismen)
  2. Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer. (aus: Aphorismen)
  3. Dass andere Leute kein Glück haben, finden wir sehr natürlich, dass wir selber keins haben, erscheint uns immer unfassbar.
  4. Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst. (aus: Aphorismen)
  5. Man sagt "in jungen Jahren" und "in alten Tagen". Weil die Jugendjahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.
  6. Die meiste Nachsicht übt der, der die wenigste braucht.
  7. Wer in die Öffentlichkeit tritt, hat keine Nachsicht zu erwarten und keine zu fordern.
  8. Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht. (aus: Aphorismen)
  9. Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt.
  10. Die Reue treibt den Schwachen zur Verzweiflung und macht den Starken zum Heiligen.

Es sind viele Zitate in den Sammlungen zu finden und wie bei den meisten anderen Zitaten aus früherer Zeit sind sie auch heute noch gültig, zum Teil sogar erschreckend aktuell. Die Technik hat sich wohl massiv verändert, der Mensch und sein Verhalten aber nicht so sehr, wie man anhand der Auszüge erkennen kann.

  1. Man hat einen zu guten oder einen zu schlechten Ruf. Nur den Ruf hat man nicht, den man verdient.
  2. Wenn wir auch der Schmeichelei keinen Glauben schenken, der Schmeichler gewinnt uns doch.
  3. Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.
  4. Die glücklichen Sklaven sind die erbittersten Feinde der Freiheit.
  5. Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes.
  6. Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammennehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.
  7. Wer sich keine Annehmlichkeiten versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.
  8. Wo wäre die Macht der Frauen, wenn die Eitelkeit der Männer nicht wäre?
  9. Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
  10. Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.
  11. Vieles erfahren haben, heißt noch nicht, Erfahrung besitzen.

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Wenn man ein Buch mit Zitaten aufschlägt oder sich durch eine Sammlung von Zitate im Internet klickt, fällt auf, dass der größte Teil der Zitate durch Dichter geschaffen wurde. Gedichte, Beobachtungen, Mitschriften und natürlich Theaterstücke haben für zahlreiche Zitate gesorgt, die man für verschiedene Zwecke nutzen kann.

Die bekanntesten Dichter und sehr gute Quellen für Zitate sind natürlich Goethe, Schiller und Shakespeare, auch durch die weltberühmten Theaterstücke, die diese Herren verfasst haben. Aber auch Lessing steuerte viele Zitate bei.

Einige Zitatquellen sind schon seit der Antike gegeben, wie etwa Euripides oder Sophokles und auch Horaz ist ein Beispiel für antike Zitate, die heute noch genutzt werden. Freidank lebte zwar viel später - im 13. Jahrhundert - doch seine Texte führten auch zu vielen Zitaten, die heute noch Gültigkeit haben.

Einige Dichter aus Frankreich haben es in zahlreiche Zitatesammlungen geschafft. Jean de Lafontaine ist zum Beispiel einer, der immer wieder genannt wird, auch Voltaire oder Jean de la Bruyere werden gerne zitiert.

Aus Österreich stammen auch einige Dichter oder Dichterinnen wie im Falle der Marie von Ebner-Eschenbach, deren Ansichten und Textzeilen auch häufig ausgewählt werden.

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Zitate Marie Ebner-Eschenbach SprücheArtikel-Thema: Zitate von Marie Ebner-Eschenbach

Beschreibung: Ausgewählte 😀 Zitate von Marie Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), der bekannten österreichischen ✅ Schriftstellerin und Auszügen aus ihren Werken.

letzte Bearbeitung war am: 13. 02. 2022

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