Sie sind hier: Startseite -> Wetter / Klima -> Wetterlexikon -> Vertikalsicht Flugverkehr

Vertikalsicht und Flugwetter

Bodensicht für die Piloten

Der Begriff Vertikalsicht definiert sich so, dass man erhebt, wie groß die Entfernung maximal ist, bis zu der man vom Boden aus dunkle Objekte vor dem Himmel erkennen kann. International spricht man von der "Vertical Visibility", die für den Flugverkehr relevant ist.

Funktion der Vertikalsicht

Der Laie mag sich fragen, was die Vertikalsicht bringt bzw. welche Funktion sie hat, für den Piloten ist die Angabe der Vertikalsicht hingegen sehr wichtig, denn durch diese Angabe kann er ermitteln, ab welcher Höhe der Boden zu sehen sein wird. Damit kehrt sich die Vertikalsicht um, die ja aus Sicht des Bodens ermittelt wird. Für den Piloten gilt aber umkehrt die Sicht von oben auf den Boden. Mit der Angabe der Vertikalsicht kann er sich auf die Sichtbedingungen beim Anflug einstellen.

Abhängig von den geografischen Bedingungen können unterschiedliche Objekte und Gegebenheiten als Kriterium für das Messen der Vertikalsicht genutzt werden. In den Metropolen sind es hohe Gebäude, Wolkenkratzer und Türme, in ländlicheren Regionen werden oft Berge als Kriterium herangezogen. Auch Sendemaste oder andere Objekte wie gerade gestartete Flugzeuge werden als Hilfsmittel verwendet, um die Vertikalsicht in ihrer Dimension ermitteln zu können.

Diese Sichtweise verändert sich natürlich mit den vorherrschenden Wetterbedingungen. Befindet sich ein Pilot mit seinem Flugzeug im Anflug, ist die Information über die Sichtverhältnisse sehr wichtig, um die aktuelle Situation besser einschätzen zu können. So weiß man schon vor Erreichen des Bereichs, wie gut oder eingeschränkt die Sicht beim Anflug sein wird und kann entsprechende Maßnahmen treffen.

Ebenfalls interessant:

METEOSAT

Unter dem Namen METEOSAT versteht man den Wettersatelliten der Europäischen Weltraumorganisation, dessen Aufnahmen für die Wetterberichte verwendet werden können.

Bauernregeln

Die Bauernregeln sind das Ergebnis langjähriger Beobachtungen des Wetters durch die Bauern (Landwirte) und die Zusammenhänge mit Wetter und Ernteertrag.

Sommertag Kenntag

Mit dem Sommertag wird ein Tag in der Wetterstatistik dann bezeichnet, wenn er eine Temperatur von zumindest 25 Grad Celsius im Schatten erreicht hat.

Klima und Klimaforschung

Das Klima ist in der Meteorologie (Wetterkunde) die langfristige Form des Wetters an einem bestimmten Punkt und dient zur langfristigen Analyse der Veränderungen.

Wintereinbruch

Unter einem Wintereinbruch versteht man ungewöhnlich kalte Temperaturen mit Schneefall zu ungewohnter Zeit.

Nebeltreiben

Wettererscheinungen: das Nebeltreiben, auch als Nebelschwaden bekannt und seine Hintergründe der wechselnden Sichtverhältnisse.

Warmfront Wetterlage

Die Warmfront ist ein Begriff der Wetterkunde für eine Grenze warmer Luftmassen, die die kalte Luft verdrängt und damit für eine Wetterveränderung sorgt.

Haupttermin für Wetterdaten

Wetterdienste haben Haupttermine, um ihre Daten bekanntzugeben, die dann veröffentlicht werden können, das sind meist bestimmte Uhrzeiten pro Tag als Grundlage für den Wetterbericht.

Soziale Medien

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Zurück zum Hauptthema

Übersicht Wetterlexikon

Startseite Wetter