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Spullersee, ein Stausee in Vorarlberg

Ausgangspunkt für Wanderungen

Der Spullersee befindet sich mitten in den Lechtaler Alpen, südwestlich von Lech am Arlberg, weshalb der Spullersee ein beliebtes Ausflugsziel der Lecher Bevölkerung ist. Der See ist kein natürlicher See, sondern er ist ein künstlich angelegter Stausee, der von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) genutzt wird.

Spullersee in den Lechtaler Alpen

Er ist aber auch gleichzeitig ein Beispiel dafür, dass künstlich geschaffene Gewässer nicht immer ein Nachteil für die Natur sein müssen, denn der Spullersee kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen. Westlich vom Spullersee, nicht weit entfernt, befindet sich der Formarinssee.

Nördlich und südlich vom See sieht man die hohen Gipfel der Lechtaler Alpen, die Höhen über 2.500 Meter erreichen und manche dieser Berge werden vom Spullersee aus durch Bergtouren erreicht. Der Spullersee gehört aufgrund seiner Lage auch zu den Bergseen, denn er befindet sich auf 1.810 Meter Seehöhe. Er ist etwa 850 Meter lang, 600 Meter breit, an seiner tiefsten Stelle 56 Meter tief und er ist für die sehr großen Forellen bekannt. Es wurden schon oft Fische mit einer Körperlänge um die 38 Zentimeter gefangen, weshalb der Spullersee, ebenso wie der Formarinsee, als Anglerparadis zählt.

Erreicht werden kann der See durch einen eigenen Busdienst, dem sogenannten "Wanderbus", der die Menschen von Lech zum Spullersee bringt. Dieses Service gibt es aber nur in der Hauptsaison. In der Nebensaison kann man den See über die Mautstraße mit dem eigenen PKW erreichen.

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