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Silvretta-Stausee

Stausee zur Stromerzeugung

Der Silvretta-Stausee beinhaltet in seinem Namen bereits die beiden Faktoren, die das Gewässer umschreiben: Silvretta als geografischer Begriff, ein Gebirgszug, der die Grenze zwischen Österreich oder auch das Bundesland Vorarlberg und der Schweiz darstellt. Und Stausee informiert darüber, dass der See aus einem einzigen Grund existiert: weil die Menschen Strom brauchen und sie dafür Stauseen zur Erzeugung nützen.

Stausee im Silvretta-Bergmassiv

Der höchste Punkt des Gebirges ist der Piz Buin mit einer Höhe von 3.312 Meter. Auf ihn kann man direkt blicken, wenn man sich beim Silvretta-Stausee eingefunden hat. Der See liegt auf einer Höhe von 2.030 Meter und ist zwei Kilometer lang und maximal 550 Meter breit.

Erreicht kann der Silvretta-Stausee durch die Silvretta-Hochalpenstraße, die nach der Großglockner-Hochalpenstraße die zweithöchste in Österreich ist. Allerdings gelangt man durch diesen Straßenzug nicht in die Schweiz, weil durch das Silvretta-Gebirge keine Straßenverbindung führt. Man kann nach dem Stausee, nachdem man von Bludenz aus das Montafon durchfahren hatte, östlich nach Tirol und in das Paznauntal fahren. Der Silvretta-Stausee befindet sich nämlich in unmittelbarer Nähe der Landesgrenze von Vorarlberg und Tirol.

Auf dem Stausee kann man sich durch Motorboot-Rundfahrten bewegen und so das schöne Bergpanorama besonders genießen, aber auch eine Wanderung rund um den See ist möglich. Der Stausee ist zwar künstlich geschaffen worden, bildet aber mit der natürlichen Umgebung eine schöne Einheit.

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