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Ortsumfahrung

Entlastung für die Menschen

Der Straßenverkehr wird immer intensiver. Das fällt nicht nur in den Großstädten auf, in denen sich der tägliche Stau immer intensiver gestaltet, vor allem am Morgen und in den Abendstunden, wenn die Menschen zur Arbeit fahren oder von dieser den Heimweg antreten. Auch im ländlichen Bereich ist die Belastung durch den Straßenverkehr gestiegen.

Ortsumfahrung als Entlastung

Um diese Belastung zu reduzieren und zusätzlich für mehr Sicherheit zu sorgen, werden immer öfter Ortsumfahrungen errichtet. Eine Ortsumfahrung ist dabei eine Streckenführung, die vermeidet, dass der Straßenverkehr, beispielsweise in Form einer Bundesstraße, direkt durch den Ortskern einer Gemeinde, eines kleinen Ortes oder auch einer Kleinstadt führt.

Das hat gleich mehrere Vorteile: zum einen kann der Verkehr schneller abgewickelt werden, weil man nicht durch die Stadt fahren muss, wo eine geringere Geschwindigkeit vorgeschrieben ist und wo es durchaus auch verwinkelte Kurven geben kann. Zum anderen werden die Menschen entlastet und die Schulwege für die Kinder gestalten sich als sicherer, weil weniger Straßenverkehr gegeben ist.

Ortsumfahrung und Umwelt

Die Ortsumfahrung hat nur manchmal den Haken, dass die Stellen, an denen sie errichtet wird, einen Eingriff in die Natur bedeutet. Wiesen und Felder können dann möglicherweise nicht mehr für Spaziergänge genutzt werden, weil die Ortsumfahrung genau direkt durch diese Landschaftsteile führt, weshalb Ortsumfahrungen auch umstritten sind.

Einerseits reduzieren sie das Verkehrsaufkommen in der Stadt, andererseits verändern sie aber das Landschaftsbild in der unmittelbaren Umgebung. Hier gilt es einen optimalen Kompromiss zu finden, was nicht immer möglich ist. Vor allem aber durch die gestiegene Zahl der Fahrzeuge und die damit einher gehende Lärmbelastung ist der Wunsch nach Ortsumfahrungen sehr groß geworden.

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