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Zebrastreifen im Straßenverkehr

Schutzzone für die Fußgänger

Der Zebrastreifen hat seinen Namen vom Zebra erhalten, weil er so wie das Tier durch die weißen Streifen die gleiche Musterung aufweist. Eigentlich handelt es sich um einen Fußgängerübergang oder auch Fußgängerüberweg, doch der Zebrastreifen ist als Begriff einfacher und hat sich durchgesetzt.

Zebrastreifen oder Fußgängerüberweg

Konkret ist damit eine Stelle auf der Fahrbahn gemeint, die mit dem Zebrastreifen ausgestattet ist. Oft wird auch davor mit einem Verkehrsschild auf den Übergang für Fußgänger hingewiesen. Dieser Bereich ist eine Schutzzone, in der die Fußgänger Vorrang vor den anderen Verkehrsteilnehmern haben. Das gilt nicht nur für Autos, sondern auch für Motorräder, Mopeds oder Radfahrer.

In der Fahrschule lernt man, dass man vor einem Zebrastreifen "bremsbereit" sein muss. Das bedeutet, dass man im Falle, dass jemand via Zebrastreifen die Straßenseite wechseln möchte, rechtzeitig bremsen können muss, um das Fahrzeug anhalten zu können. Bremsbereit meint damit auch, dass man nicht automatisch bremsen muss, wenn man sich einem Zebrastreifen nähert, vor allem dann nicht, wenn er nicht benutzt wird und von weitem einsehbar ist.

Das ist aber manchmal auch ein Problem, weil man sich in einer Kurve befindet oder weil man in einer Allee fährt und durch die Äste der Bäume der Zebrastreifen kaum zu sehen ist. Gerade dann wird mit einem Verkehrszeichen aber darauf hingewiesen, dass nun ein Schutzweg kommt und so kann man sich auch auf die Situation einstellen und wird nicht überrascht.

Zebrastreifen und Anhaltepflicht

Nähert sich eine Person, die offensichtlich das Ziel hat, den Zebrastreifen zu benützen, so ist man als Fahrzeuglenker verpflichtet, anzuhalten. Und genau da gibt es immer öfter Probleme, weil Autofahrerinnen und Autofahrer nicht anhalten, selbst dann nicht, wenn sich die Fußgänger bereits am Zebrastreifen befinden.

Besonders bedroht sind Kinder und es steigt die Zahl jener Verkehrsopfer, die sich auf einem Zebrastreifen und damit in einer an sich geschützten Zone befunden haben. Vor Schulen werden deshalb oft Schülerlotsen eingesetzt, die den Zebrastreifen zusätzlich absichern, wenn Kinder die Straße wechseln wollen. Das ist eine große Hilfestellung, löst das grundsätzliche Problem aber nicht, dass die Leute oft nicht anhalten, obwohl sie es sollten.

Das Problem hat auch einen technischen Grund, weil die Leute trotz Verbots mit dem Mobiltelefon (Handy) ein Gespräch führen, während sie mit dem Auto unterwegs sind. Dann übersieht man schnell ein Kind oder auch erwachsene Menschen, weil die Konzentration fehlt. Der Schutzweg verliert damit seine Funktion, obwohl er eigens dafür eingerichtet wurde, die schwächsten Verkehrsteilnehmer - die Fußgänger - zu schützen.

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Die Leitlinie ist das täglich Brot im Straßenverkehr, zumindest für Auto, Motorrad und Co. Aber sie kann durch die Sperrlinie ersetzt werden, womit die Bedeutung eine ganz andere wird und beide können als Sperrlinie-Leitlinie auch in Kombination auftreten. Gesteigert werden diese einfachen, aber wirkungsvollen Symbole auf der Straße durch die doppelte Sperrlinie.

Ein häufiger Gast auf der Straße vor allem im Ortsgebiet ist der Zebrastreifen für ein sichereres Überqueren der Straße durch Fußgänger. Schutzweg oder Zebrastreifen ist aber ein Thema für sich, weil immer wieder auf dessen Bedeutung nicht so Rücksicht genommen wird wie gewünscht.

Andere Bodenmarkierungen sind die Haltelinie etwa bei Kreuzungen sowie die Richtungspfeile und auch die Sperrfläche.

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      Infos zum Artikel

      Bodenmarkierung Zebrastreifen oder SchutzwegArtikel-Thema: Zebrastreifen im Straßenverkehr

      Beschreibung: Der Zebrastreifen oder Schutzweg ist eine Bodenmarkierung im Straßenverkehr, die die Fußgänger besonders schützen soll und entsprechendes Verhalten einfordert.

      letzte Bearbeitung war am: 28. 08. 2020