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Die 5 attraktivsten Radfernwege in der Alpenrepublik

Vom Glockner bis zur Donau

Fahrradbegeisterte kommen in Österreich voll auf ihre Kosten. In der Alpenrepublik gibt es so viele schöne Radfernwege, dass die Auswahl schwerfällt. Ob im Bregenzerwald, in der Steiermark oder im Salzburgerland – viele österreichische Regionen haben ein hochwertiges Radwegenetz zu bieten. In diesem Artikel stellen wir fünf der schönsten Radfernwege in Österreich vor.

Österreich – das Land der Radfahrer

Wer in Österreich seinen Urlaub verbringt, wird schnell feststellen, dass sich hier besonders viele Menschen mit dem Fahrrad fortbewegen. Und das nicht grundlos, denn im gesamten Land finden sich bestens ausgebaute Radfahrwege für jeden Anspruch. Es gibt sowohl leichte Strecken für gemütliche Touren mit der ganzen Familie als auch anspruchsvollere Radwege für erfahrene Mountainbiker.

Während sportliche Radfahrer ihr Können auf imposanten Passstraßen wie zum Beispiel der Großglockner-Hochalpenstraße, dem monumentalsten Wahrzeichen Österreichs, testen, rollen Familien und Genussfahrer in aller Ruhe an Flüssen entlang oder durch Täler.

Fünf beliebte Radfernwege in Österreich

Auf den zahlreichen ausgeschilderten Radfernwegen in Österreich liegen oft alte Burgen und Schlösser sowie idyllische Ortschaften, die zu Zwischenstopps einladen. Unterwegs kann man auch in einem freundlichen Gasthaus das eine oder andere regionale Schmankerl genießen. Ideal für Radurlaube und mehrtägige Ausflüge mit dem Rad.

beliebte Radwege in ÖsterreichBildquelle: Pixabay.com / WFranz

1. Großglockner-Hochalpenstraße

Die bereits erwähnte Großglocknerstraße in der Region Salzburg/ Kärnten hat es in sich. Nicht grundlos zählt sie zu den beliebtesten Radwegen bei bergaffinen Radlern. Wer diesen 252 Kilometer langen Radweg bezwingen will, muss zum einen über eine gute Kondition und zum anderen über ein sehr gutes Fahrrad verfügen. Für derart anspruchsvolle Radfernwege bieten sich zum Beispiel die Bikes der Marke CUBE an. Hierbei handelt es sich um eine bayerische Top-Marke, die bei ihren Rädern großen Wert auf Sicherheit, Qualität und Widerstandsfähigkeit legt.

Auf der Großglockner-Hochalpenstraße gilt es, 1.900 Höhenmeter zu bezwingen. Lange und steile Anstiege wechseln sich mit leichten Radwegen ab. Erklärtes Ziel vieler Großglockner-Bezwinger ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369 Meter Seehöhe). Auf dem Weg dorthin bieten sich den Radfahrern neben wunderschönen Almen und Naturschauspielen zahlreiche Ausstellungen, Lehrwege und Gasthöfe.

2. Ennsradweg

Wer das Land von seiner wilden Seite kennenlernen möchte, ist auf dem Ennsradweg genau richtig. Dieser führt auf einer Länge von 264 Kilometern immer an der tosenden Enns entlang, vorbei am imposanten Dachsteingebirge und der verkarsteten Gebirgsgruppe Totes Gebirge sowie malerischen Wäldern und Wiesen. Dabei verändert der Fluss immer wieder sein Aussehen.

Die Route ist insgesamt recht wellig und beinhaltet neben asphaltierten Radwegen auch einige Nebenstraßen. Unterwegs bieten sich Pausen an, um kulturelle Highlights wie das Stift Admont mit der weltgrößten Klosterbibliothek zu bestaunen. Weitere Attraktionen auf der Strecke sind zum Beispiel der im Jahr 1997 gegründete Nationalpark Kalkalpen oder das Schloss Trautenfels, gelegen in der Gemeinde Stainach-Pürgg im Bezirk Liezen in der Steiermark.

3. Drauradweg

Im Süden Österreichs befindet sich das Drautal. Für viele Menschen zählt es zu den schönsten Radregionen des Landes. Auf dem 283 Kilometer langen, gut ausgeschilderten Drauradweg folgen die Radler dem Fluss von Osttirol über Südtirol bis nach Kärnten. Unterwegs zeigt die Region ihre malerische Landschaft mit zahlreichen sympathischen Städten wie Spittal an der Drau, Lienz oder Klagenfurt sowie unzähligen Schlössern und Burgen.

In Kärnten lösen nach und nach sanfte Hügel die Berge ab. Hier warten auf die Radfahrenden neben kühlen Badeseen jede Menge kulinarische Genüsse. Zu den Highlights, die sich entlang des Drauradweges zeigen, zählen unter anderem die Lienzer Dolomiten, das südtiroler Hochpustertal, der Wörthersee und der Millstätter See. Der Drauradweg ist ein sehr kinder- und familienfreundlicher Radweg.

Stadt Wien und der DonauradwegBildquelle: Pixabay.com / cocoparisienne

4. Donauradweg

Der Donauradweg ist der wohl bekannteste und am besten ausgebaute Radfernweg Europas. Wie der Name es vermuten lässt, verläuft er entlang der Donau, dem zweitgrößten Strom Europas. Der Donauradweg bietet alles, was das Radler-Herz begehrt: landschaftliche Vielfalt, hervorragend ausgebaute Radwege und abwechslungsreiche Teilstrecken in mehreren Ländern.

Der Radweg beginnt in Deutschland an der Donauquelle nahe Donaueschingen (Bayern). Hier fließen die Quellflüsse Brigach und Breg zusammen und vereinen sich zum Fluss Donau. Folgende Länder und Städte passiert der Donauradweg unter anderem:

Vom offiziellen Startpunkt in Donaueschingen bis zum Schwarzen Meer ist der Donauradweg rund 2.850 Kilometer lang. In Österreich ist er, von Passau nach Wien, etwa 330 Kilometer lang. Teilweise ist er sogar entlang beider Ufer der Donau ausgebaut. Unterwegs erwartet die Radfahrer ein bunter Mix aus Natur und Kultur. Mit seinen nur leichten Steigungen eignet er sich wunderbar für Genussfahrer und Familien.

5. Alpe-Adria-Fernradweg

Für all jene, die sich für ihre Radtour besonders viel Abwechslung wünschen, ist der Alpe-Adria-Fernradweg empfehlenswert. Hier treten die Radfahrer auf über 400 Kilometern von Salzburg bis an die weißen Sandstrände Italiens in die Pedalen.

Die Reise beginnt in Salzburg in Richtung Kärnten. Auf dem Weg dorthin zeigen sich spektakuläre Gipfelpanoramen des Nationalparks Hohe Tauern. In Kärnten warten die zahlreichen Burgen im Mölltal sowie die bekannten Badeseen Wörthersee und Ossiacher See auf die Radler. Für Abwechslung sorgen dann in Italien viele kleine hübsche Dörfer, Brücken und Tunnel. Ab Treviso, der „Stadt der Gewässer“, wird der Radweg flacher. Insgesamt besteht die Strecke überwiegend aus asphaltierten Radwegen.

Besonders sehenswert sind auf dem Alpe-Adria-Fernradweg neben Salzburg und dem Nationalpark Hohe Trauern auch das Salzachtal, Bad Gastein und die Bahntrassen-Radwege auf italienischer Seite.

Fazit: Österreich ist ein Paradies für Radfahrer

Neben den fünf erwähnten Radfernwegen hat Österreich viele weitere schöne Radwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu bieten. Wer das Land mit dem Fahrrad erkunden möchte, sollte also viel Zeit mitbringen. In allen Regionen finden sich hochwertige Radwegenetze mit hervorragend ausgeschilderten Strecken. Neben anspruchsvolleren Touren sind auch zahlreiche kinder- und familienfreundliche Radwege dabei, sodass jeder während seines Radurlaubs in Österreich auf seine Kosten kommt.

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Es gibt kurze Radwege und auch lange, die man in Etappen aufgliedern kann sowie sehr lange quer durch Österreich. Zu den sehr langen zählt der Donauradweg, der von der Stadtgrenze zu Deutschland bis zur Staatsgrenze zur Slowakei reicht. Aber auch entlang von Inn oder Enns kann man lange radeln und im Salzkammergut wurde auch solch ein beeindruckender Weg aufgebaut.

Welchen Radweg man wählen will, ist eine individuelle Entscheidung und hängt auch vom Können ab. Über den Glockner kommt man nur mit Kraft oder E-Bike, die Donau ist auch für Kinder in Teilstücken machbar. Es gibt aber besonders attraktive Radwege in Österreich, die viele auswählen, zu denen diese langen Radwege natürlich auch zählen.

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Attraktive Radwege in ÖsterreichArtikel-Thema: Die 5 attraktivsten Radfernwege in der Alpenrepublik

Beschreibung: Die 🚲 5 attraktivsten Radwege in Österreich bieten Gebirge wie den Großglockner ebenso an wie auch ✅ flache Strecken entlang der Flüsse.

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