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Zitate und Sprüche von Wilhelm Müller

Auswahl an Aussagen und Zitate des Dichters

Wilhelm Müller (1794 - 1827), eigentlich Johann Ludwig Wilhelm Müller, war ein deutscher Dichter, der wohl viele Werke verfasste, aber immer wieder kritisiert wurde, mittelmäßige Werke zu verfassen. Dennoch ist er ein Vorreiter von Heinrich Heine und es gibt viele Zitate aus seinen Werken. Nachstehend einige Beispiele solcher Zitate.

Gefundene Zitate (13)

Zitate von Wilhelm Müller

Der Schneeball und das böse Wort, sie wachsen, wie sie rollen, fort. Eine Handvoll wirf zum Tor hinaus, ein Berg wird´s vor des Nachbarn Haus.
Wilhelm Müller aus: Gedichte
böse Wort Wilhelm Müller

Wenn der Bauer wird ein Edelmann, so guckt er den Pflug mit Brillen an.
Wilhelm Müller aus: Epigramme
Wilhelm Müller Mann

Wenn die Armut durch die Türe kommt geschlichen in das Haus, stürzt auch schon die falsche Freundschaft aus dem Fenster sich heraus.
Wilhelm Müller aus: Gedichte
Freundschaft arm Wilhelm Müller

Setz´ einen Frosch auf einen weißen Stuhl, er hüpft doch wieder in den schwarzen Pfuhl.
Wilhelm Müller aus: Gedichte
Wilhelm Müller

Der Fürst, der einen Weisen nährt und ihn nicht fragt um Rat, ist gleich dem Krüppel, der kein Bein und doch ein Reitpferd hat.
Wilhelm Müller aus: Gedichte
Wilhelm Müller

Ich schnitt in seine Rinde so manches liebes Wort.
Wilhelm Müller
Wort Liebe Wilhelm Müller

Ich schnitt es gern in alle Rinden ein.
Wilhelm Müller aus: Ungeduld
Wilhelm Müller

Die Menschen, die nach Ruhe suchen, die finden Ruhe nimmermehr, weil sie die Ruhe, die sie suchen, in Eile jagen vor sich her.
Wilhelm Müller
Ruhe Wilhelm Müller Mensch

Der Schneeball und das böse Wort, sie wachsen, wie sie rollen fort. Eine Handvoll wirf zum Tor heraus, ein Berg wird´s vor des Nachbarn Haus.
Wilhelm Müller
böse Wort Wilhelm Müller

Vor dem forcierten Schwärmer sei nicht bange! Ein Eselstrab, der dauert selten lange.
Wilhelm Müller
arm Wilhelm Müller

Um zu tragen gute Tage, brauchst du festen Fuss und Rücken. Schlechte Tage kommen weiter auch auf Höckern und auf Krücken.
Wilhelm Müller aus: Gedichte
Wilhelm Müller Tag

Die nackte Wahrheit passt nicht mehr für unsere Welt, seit Vater Adam sich das erste Kleid bestellt.
Wilhelm Müller aus: Gedichte
Welt Leid Wilhelm Müller Vater

Die Lust der Welt ist Honigleim, um den wir wie die Fliegen schweben. Noch keine hat daraus genippt, ihr blieb ein Stückchen Flügel kleben.
Wilhelm Müller aus: Gedichte
Welt Leben Wilhelm Müller

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