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Zitate aus Maximen und Reflexionen

Auszüge aus Goethes Sprüchesammlung

Maximen und Reflexionen ist eine bekannte Sammlung von Sprüchen und Versen sowie Ansichten von Johann Wolfgang von Goethe, die nach seinem Tod veröffentlicht wurde und aus der eine ganze Reihe von Zitate entnommen wurden.

Die Zitate aus Maximen und Reflexionen haben große Bedeutung, denn sie sind in vielen Sammlungen aufgenommen worden und für sie gilt ähnliches wie für zahlreiche andere Zitate: sie sind schon alt, aber noch immer gültig.

Gefundene Zitate aus Maximen und Reflexionen

  1. Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens; deswegen schadet´s dem Dichter nicht, abergläubisch zu sein.
  2. Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe?
  3. Das Absurde, mit Geschmack dargestellt, erregt Widerwillen und Bewunderung.
  4. Sei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten lässt.
  5. Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht.
  6. Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild sieht.
  7. Eigentlich lernen wir nur von den Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buchs, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.
  8. Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.
  9. Ein großer Fehler: dass man sich mehr dünkt, als man ist und sich weniger schätzt, als man wert ist.
  10. Wer sich nicht zuviel dünkt, ist viel mehr, als er glaubt.

Die Zitate aus Maximen und Reflexionen sind eine andere Quelle für Auszüge, weil man bei Goethe vor allem die vielen Theaterstücke als Fundgrube nutzen kann. In dieser Sammlung findet man darüber hinaus Lebensweisheiten, die nicht mit Szenen in einem Stück zusammenhängen.

  1. Man sagt: eitles Eigenlob stinkt. Das mag sein. Was aber fremder und ungerechter Tadel für einen Geruch haben, dafür hat das Publikum keine Nase.
  2. Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt.
  3. Ein lustiger Gefährte ist ein Rollwagen auf der Wanderschaft.
  4. Es gibt zwei friedliche Gewalten: das Recht und die Schicklichkeit.
  5. Es ist so viel gleichzeitig Tüchtiges und Treffliches auf der Welt. Aber es berührt sich nicht.
  6. Es gibt kein äußeres Zeichen der Höflichkeit, das nicht sittlichen Grund hätte.
  7. Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig.
  8. Die Menschen halten sich mit ihrer Neigung ans Lebendige. Die Jugend bildet sich wieder an der Jugend.
  9. Ein schäbiges Kamel trägt immer noch die Lasten vieler Esel.
  10. Wir würden gar vieles kennen, wenn wir es nicht zu genau erkennen wollen.

Manche der Zitate kennt man kaum, andere sind hingegen sehr geläufig, auch wenn solche Aussagen oftmals verändert werden. Das Zitat mit dem Wissen wächst der Zweifel gehört zu den bekannteren aus dieser Verssammlung.

  1. Ich kann das Predigen nicht vertragen. Ich glaube, ich hab in meiner Jugend mich daran übergessen.
  2. Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren.
  3. Vor der Revolution war alles Bestreben, nachher verwandelte sich alles in Forderung.
  4. Der echte Schüler lernt aus dem Bekannten das Unbekannte entwickeln und nähert sich dem Meister.
  5. Weiß denn der Sperling, wies dem Storch zumute sei?
  6. Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist. Weiß ich, womit du dich beschäftigst, so weiß ich, was aus dir werden kann.
  7. Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
  8. Wenn man einige Monate die Zeitungen nicht gelesen hat und man liest sie alsdann zusammen, so zeigt sich erst, wie viel Zeit man mit diesen Papieren verdirbt.
  9. Zutraulichkeit an der Stelle der Ehrfurcht ist immer lächerlich.

Lesen Sie auch

Bekannte Schriftsteller wie Schiller oder Goethe können ganze Bücher mit den ihren Aussagen füllen, wobei ein erheblicher Teil durch Theaterstücke und Gedichte erfolgt ist. Johann Wolfgang von Goethe lieferte etwa mit dem Faust eine häufig genutzte Zitatquelle, auch der Götz von Berlichingen oder Zahme Xenien liefert viele durchaus bekannte Textstellen für verschiedene Anlässe. Torquato Tasso und Iphigenie auf Tauris sind weitere Beispiele.

William Shakespeare ist auch so ein klassischer Schriftsteller, der heute noch nachwirkt und da vor allem durch seine Dramen. Hamlet fällt als erstes ein, Romeo und Julia ist auch den meisten geläufig. Auch Othello und König Heinrich sind sehr oft gespielte Stücke, die zahlreiche Zitate enthalten.

Lessing hat nicht diese breite Stückzahl, was die Zitate und Theaterstücke oder Gedichte betrifft, aber mit Nathan der Weise und mit Emilia Galotti sind zwei zu nennen, die häufiger in Zitatsammlungen angeführt werden und große Beliebtheit erfahren haben. Auch die Sammlung Bescheidenheit von Freidank ist zu nennen.

Der Dauerbrenner bei den Zitaten ist neben Goethe vor allem natürlich Friedrich Schiller oder Friedrich von Schiller. Wilhelm Tell sowie Maria Stuart und Don Carlos sind drei Beispiele für Werke, die oft gespielt und auch oft als Quellen für Zitate herangezogen werden. Das gilt für viele weitere Stücke ebenso wie die Jungfrau von Orleans und Die Piccolomini sowie natürlich auch Die Räuber. Das Thema Wallenstein ist auch zu nennen mit Wallensteins Lager sowie Wallensteins Tod. Häufiger in Zitatbücher eingesetzt wird auch das Stück Die Braut von Messina.

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Zitate Maximen und Reflexionen von Goethe SprücheArtikel-Thema: Zitate aus Maximen und Reflexionen

Beschreibung: Auswahl von 😀 Zitate aus "Maximen und Reflexionen", einer großen Verssammlung und Spruchsammlung von ✅ Johann Wolfgang von Goethe.

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