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Zitate aus Maximen und Reflexionen

Auszüge aus Goethes Sprüchesammlung

"Maximen und Reflexionen" ist eine bekannte Sammlung von Sprüchen und Versen sowie Ansichten von Johann Wolfgang von Goethe, die nach seinem Tod veröffentlicht wurden und aus der eine ganze Reihe von Zitate entnommen wurden. Nachstehend gibt es einige Beispiele solcher Zitate.

Gefundene Zitate (29)

Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens; deswegen schadet´s dem Dichter nicht, abergläubisch zu sein. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe? (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Das Absurde, mit Geschmack dargestellt, erregt Widerwillen und Bewunderung. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Sei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten lässt. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild sieht. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Eigentlich lernen wir nur von den Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buchs, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Ein großer Fehler: dass man sich mehr dünkt, als man ist und sich weniger schätzt, als man wert ist. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Wer sich nicht zuviel dünkt, ist viel mehr, als er glaubt. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Man sagt: eitles Eigenlob stinkt. Das mag sein. Was aber fremder und ungerechter Tadel für einen Geruch haben, dafür hat das Publikum keine Nase. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Ein lustiger Gefährte ist ein Rollwagen auf der Wanderschaft. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Es gibt zwei friedliche Gewalten: das Recht und die Schicklichkeit. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Es ist so viel gleichzeitig Tüchtiges und Treffliches auf der Welt. Aber es berührt sich nicht. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Es gibt kein äußeres Zeichen der Höflichkeit, das nicht sittlichen Grund hätte. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Die Menschen halten sich mit ihrer Neigung ans Lebendige. Die Jugend bildet sich wieder an der Jugend. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Ein schäbiges Kamel trägt immer noch die Lasten vieler Esel. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Wir würden gar vieles kennen, wenn wir es nicht zu genau erkennen wollen. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Ich kann das Predigen nicht vertragen. Ich glaube, ich hab in meiner Jugend mich daran übergessen. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Vor der Revolution war alles Bestreben, nachher verwandelte sich alles in Forderung. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Der echte Schüler lernt aus dem Bekannten das Unbekannte entwickeln und nähert sich dem Meister. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Weiß denn der Sperling, wies dem Storch zumute sei? (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist. Weiß ich, womit du dich beschäftigst, so weiß ich, was aus dir werden kann. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Mit dem Wissen wächst der Zweifel. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Wenn man einige Monate die Zeitungen nicht gelesen hat und man liest sie alsdann zusammen, so zeigt sich erst, wieviel Zeit man mit diesen Papieren verdirbt. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Zutraulichkeit an der Stelle der Ehrfurcht ist immer lächerlich. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Lesen Sie auch

Bekannte Schriftsteller wie Schiller oder Goethe können ganze Bücher mit den ihren Aussagen füllen, wobei ein erheblicher Teil durch Theaterstücke und Gedichte erfolgt ist. Johann Wolfgang von Goethe lieferte etwa mit dem Faust eine häufig genutzte Zitatquelle, auch der Götz von Berlichingen oder Zahme Xenien liefert viele durchaus bekannte Textstellen für verschiedene Anlässe. Torquato Tasso und Iphigenie auf Tauris sind weitere Beispiele.

Lessing hat nicht diese breite Stückzahl, was die Zitate und Theaterstücke oder Gedichte betrifft, aber mit Nathan der Weise und mit Emilia Galotti sind zwei zu nennen, die häufiger in Zitatsammlungen angeführt werden und große Beliebtheit erfahren haben. Auch die Sammlung Bescheidenheit von Freidank ist zu nennen.

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Zitate Maximen und Reflexionen von Goethe SprücheArtikel-Thema: Zitate aus Maximen und Reflexionen

Beschreibung: Bekannte Zitate und Sprüche aus "Maximen und Reflexionen", einer großen Verssammlung und Spruchsammlung von Johann Wolfgang von Goethe.

letzte Bearbeitung war am: 23. 09. 2020

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