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Zitate und Sprüche von Johann Wolfgang von Goethe

Auswahl von Zitate aus Gedichte und anderen Werken

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) war nicht nur einer der wichtigsten Dichter der Weimarer Klassik, sondern gilt weiterhin als solcher für die Weltliteratur. Aus vielen seiner Werke wurden Zitate für diverse Sammlungen entnommen. Nachstehend finden Sie zahlreiche Beispiele.

Ein guter Abend kommt heran, wenn ich den ganzen Tag getan.
Wolfgang von Goethe aus: Epigramme

Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens; deswegen schadet´s dem Dichter nicht, abergläubisch zu sein.
Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen

Am farbigen Abglanz haben wir das Leben.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe?
Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen

So fühlt man die Absicht und man ist verstimmt.
Wolfgang von Goethe aus: Torquato Tasso

Das Absurde, mit Geschmack dargestellt, erregt Widerwillen und Bewunderung.
Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen

Abwechslung ohne Zerstreuung wäre für Lehre und Leben der schönste Wahlspruch.
Wolfgang von Goethe aus: Wahlverwandschaften

Wer will denn alles gleich ergründen, sobald der Schnee schmilzt, wird sich´s finden.
Wolfgang von Goethe

Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewusst!
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Alt wird man wohl, wer aber klug?
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Keine Kunst ist´s, alt zu werden; es ist eine Kunst, es zu ertragen.
Wolfgang von Goethe aus: Sprüche

Von Zeit zu Zeit seh´ich den Alten gern und hüte mich, mit ihm zu brechen.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Amerika, du hast es besser. Als unser alter Kontinent.
Wolfgang von Goethe aus: Zahme Xenien

Anmut bringen wir ins Leben. Leget Anmut in das Geben. Leget Anmut ins Empfangen, Lieblich ist´s, den Wunsch erlangen. Und in stiller Tage Schranken. Höchst anmutig sei das Danken.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Wo der Anteil sich verliert, verliert sich auch das Gedächtnis.
Wolfgang von Goethe aus: Sprüche

Jede Anziehung ist wechselseitig.
Wolfgang von Goethe aus: Wahlverwandschaften

Tages Arbeit! Abends Gäste! Saure Wochen! Frohe Feste!
Wolfgang von Goethe

Sei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten lässt.
Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen

Arm am Beutel, krank am Herzen.
Wolfgang von Goethe aus: Der Schatzgräber

Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Frei Atmen macht das Leben nicht allein.
Wolfgang von Goethe aus: Iphigenie auf Tauris

Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht.
Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen

Weil Du die Augen offen hast, glaubst Du, Du siehst.
Wolfgang von Goethe aus: Egmont

Was glänzt, ist für den Augenblick geboren.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Wo so ein Köpfchen keinen Ausgang sieht, stellt es sich gleich das Ende vor.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Worin besteht die Barbarei anders als darin, dass man das Vortreffliche nicht anerkannt?
Eckermann aus: Gespräche mit Goethe

Hoch ist der Doppelgewinn zu schätzen, barmherzig sein und sich zugleich ergetzen.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste.
Wolfgang von Goethe aus: Hermann und Dorothea

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
Wolfgang von Goethe aus: Sprüche

Jedem redlichen Bemühn sei Beharrlichkeit verliehn.
Wolfgang von Goethe aus: Zahme Xenien

Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Das Größte will man nicht erreichen, man beneidet nur seinesgleichen. Der schlimmste Neidhart ist in der Welt, der jeden für seinesgleichen hält.
Wolfgang von Goethe aus: Epigramme

Weiß ich, womit du dich beschäftigst, so weiß ich, was aus dir werden kann.
Wolfgang von Goethe

In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister. Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.
Wolfgang von Goethe aus: Epigramme

Das sieht schon besser aus! Man sieht doch wo und wie.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Für die Kinder ist das Beste grade gut genug.
Wolfgang von Goethe aus: Italienische Reise

Du bist recht appetitlich oben anzuschauen. Doch unten hin die Bestie macht mir Grauen.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild sieht.
Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen

Eine allzu reichliche Gabe lockt Bettler herbei, anstatt sie abzufertigen.
Wolfgang von Goethe

Allen Gewalten zum Trotz sich erhalten, nimmer sich beugen.
Wolfgang von Goethe aus: Gedichte

Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Wer nie sein Brot mit Tränen aß, wer nie die kummervollen Nächte. Auf seinem Bette weinend saß, der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte!
Wolfgang von Goethe aus: Wilhelm Meisters Lehrjahre

Das Beste, was du wissen kannst, darfst du den Buben doch nicht sagen!
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Eigentlich lernen wir nur von den Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buchs, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.
Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
Wolfgang von Goethe

Mich dünkt, ich hör ein ganzes Chor von hunderttausend Narren sprechen.
Wolfgang von Goethe aus: Faust

Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken.
Wolfgang von Goethe

Wer sich nicht nach der Decke streckt, dem bleiben die Füße unbedeckt.
Wolfgang von Goethe aus: Sprüche in Reimen

Demütigung beschleicht die Stolzen oft.
Wolfgang von Goethe aus: Die natürliche Tochter

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