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Zitate und Sprüche von Gotthold Ephraim Lessing

Zitate und Auszüge aus Lessings Werken

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781) zählte zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Aufklärung. Er beeinflusste sowohl das Theater als auch die gesellschaftliche Stellung der Literatur. Die Bedeutung seiner Werke zeigt sich auch in vielen Zitaten. Nachstehend eine Auswahl.

Gefundene Zitate (64) / zeige Seite 1 von 2

Still mit dem Aber! Die Aber kosten Überlegung. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

Der Aberglaub', in dem wir aufwachsen, verliert, auch wenn wir ihn erkennen, darum. Doch seine Macht nicht über uns. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)

Der Aberglaube schlimmster ist, den seinen für den erträglicheren zu halten. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)

Man wird des Guten und auch des Besten, wenn es alltäglich zu sein beginnt, sobald satt. (Gotthold Ephraim Lessing)

Es wäre wenig in der Welt unternommen, wenn man nur immer auf den Ausgang gesehen hätte. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Miß Sara Sampson)

Dem Himmel ist beten wollen auch beten. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

Borgen ist viel besser nicht als betteln. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)

Der denkende Künstler ist noch eins so viel wert. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

Der Endzweck der Wissenschaft ist Wahrheit. Der Endzweck der Künste hingegen ist Vergnügen. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Laokoon)

Dem Menschen ist ein Mensch noch immer lieber als ein Engel. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)

Die ersten Entschließungen sind nicht immer die klügsten, aber gewöhnlich die redlichsten. (Gotthold Ephraim Lessing)

Das kleinste Kapitel eigener Erfahrung ist mehr wert als Millionen fremder Erfahrung. (Gotthold Ephraim Lessing)

Es ist Unsinn, von neuen Eroberungen zu sprechen, wenn man nicht einmal Kräfte genug hat, sich im Besitze der schon gemachten zu erhalten. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Miß Sara Sampson)

Es gibt gewisse Dinge, wo ein Frauenzimmer nimmer schärfer sieht als hundert Augen der Mannsperson. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Der Freigeist)

Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)

Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)

Die Gabe, sich widersprechen zu lassen, ist wohl überhaupt eine Gabe, die unter den Gelehrten nur die Toten haben. (Gotthold Ephraim Lessing)

Es ist der Fehler des Jünglings, sich immer für glücklicher zu halten, als er ist. (Gotthold Ephraim Lessing)

Nichts verächtlicher als ein brausender Jünglingskopf mit grauen Haaren. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

Die Kunst geht nach Brot. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

Auch ist ein Mann von Geschmack noch lange kein Kunstrichter. (Gotthold Ephraim Lessing)

Die fürchtende Liebe sieht weit. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

Gestern liebte ich, heute leide ich: morgen sterbe ich. Dennoch denke ich heute und morgen gerne an gestern. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Gedichte)

Nicht jeder, der den Pinsel in die Hand nimmt und Farben verquistet, ist ein Maler. (Gotthold Ephraim Lessing)

Einem ehrlichen Manne, der es sich in der Welt hat sauer werden lassen, ist die Vorstellung des Grabes nicht so marternd, als die Vorstellung eines lachenden Erben. (Gotthold Ephraim Lessing)

Nicht die Kinder bloß speist mit Märchen ab. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)

Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen. Doch selten etwas Besseres. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)

Perlen bedeuten Tränen. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

Bester Beweis einer guten Erziehung ist die Pünktlichkeit. (Gotthold Ephraim Lessing)

Guter Rat kommt über Nacht. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

Nicht so redlich, wäre redlicher. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

Es ist doch sonderbar bestellt, sprach Hänschen Schlau zu Vetter Fritzen, dass nur die Reichen in der Welt das meiste Geld besitzen. (Gotthold Ephraim Lessing)

Der reichere Jude war mir nie der bessere Jude. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)

Reiz ist Schönheit in Bewegung. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Laokoon)

Was für Redner sind wir nicht, wenn der Rheinwein aus uns spricht! (Gotthold Ephraim Lessing)

Eine Rose gebrochen ehe der Sturm sie entblättert. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

... was nennen Sie ruhig sein? Die Hände in den Schoß legen? Leiden, was man nicht sollte? Dulden, was man nicht dürfte? (Gotthold Ephraim Lessing aus: Emilia Galotti)

Die Ruinen des einen braucht die allzeit wirksame Natur zu dem Leben des andern. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Fabeln)

... das Vermögen, Schaden zu können, erweckt, früchte ich, die Lust, schaden zu wollen und es ist besser, unrecht leiden, als unrecht tun. (Gotthold Ephraim Lessing)

Das Schämen kann überall an seiner rechten Stelle sein, nur bei dem Bekenntnis unserer Fehler nicht. (Gotthold Ephraim Lessing)

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Wenn man ein Buch mit Zitaten aufschlägt oder sich durch eine Sammlung von Zitate im Internet klickt, fällt auf, dass der größte Teil der Zitate durch Dichter geschaffen wurde. Gedichte, Beobachtungen, Mitschriften und natürlich Theaterstücke haben für zahlreiche Zitate gesorgt, die man für verschiedene Zwecke nutzen kann.

Die bekanntesten Dichter und sehr gute Quellen für Zitate sind natürlich Goethe, Schiller und Shakespeare, auch durch die weltberühmten Theaterstücke, die diese Herren verfasst haben. Aber auch Lessing steuerte viele Zitate bei.

Einige Zitatquellen sind schon seit der Antike gegeben, wie etwa Euripides oder Sophokles und auch Horaz ist ein Beispiel für antike Zitate, die heute noch genutzt werden. Freidank lebte zwar viel später - im 13. Jahrhundert - doch seine Texte führten auch zu vielen Zitaten, die heute noch Gültigkeit haben.

Einige Dichter aus Frankreich haben es in zahlreiche Zitatesammlungen geschafft. Jean de Lafontaine ist zum Beispiel einer, der immer wieder genannt wird, auch Voltaire oder Jean de la Bruyere werden gerne zitiert.

Aus Deutschland gibt es sehr viele Dichter, die es in Zitatsammlungen geschafft haben. Manche wurden durch ihre Arbeit sogar sehr bekannt und sind bis heute in Erinnerung geblieben. Manche davon waren Vielschreiber, andere wurden durch bestimmte Werke berühmt. Paul Ernst hatte etwa sehr viele Zitate beigesteuert, Heinrich Heine ebenso, Wilhelm Busch war durch Zitate, Sprüche und Grafiken aufgefallen.

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Zitate Gotthold Ephraim Lessing SprücheArtikel-Thema: Zitate und Sprüche von Gotthold Ephraim Lessing

Beschreibung: Zusammenstellung von Zitate und Auszüge aus den Werken von Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), einem bekannten Dichter der deutschen Aufklärung.

letzte Bearbeitung war am: 23. 09. 2020

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