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Zitate von Johann Wolfgang von Goethe Teil 3

Auswahl von Zitate aus Gedichte und anderen Werken

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) war nicht nur einer der wichtigsten Dichter der Weimarer Klassik, sondern gilt weiterhin als solcher für die Weltliteratur. Aus vielen seiner Werke wurden Zitate für diverse Sammlungen entnommen.

Die Zitate von Goethe sind deshalb so zahlreich, weil er nicht nur viel geschrieben hat, sondern viele seiner Texte auch oft gespielte Theaterstücke wurden und Gedichte im Deutschunterricht zum Thema wurden.

Auf dieser Seite gibt es den 3. Teil der Zitate.

Gefundene Zitate von Johann Wolfgang von Goethe

  1. Es ist dem geselligen Menschen ganz gleichgültig, ob er nutzt oder schadet, wenn er nur unterhalten wird.
  2. Liegt dir gestern klar und offen, wirkst du heute kräftig frei, kannst auch auf ein Morgen hoffen, das nicht minder glücklich sein.
  3. Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet. (aus: Die Geheimnisse)
  4. Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt! Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt. (aus: Erlkönig)
  5. Es gibt zwei friedliche Gewalten: das Recht und die Schicklichkeit. (aus: Maximen und Reflexionen)
  6. Wo viel verloren wird, ist manches zu gewinnen.
  7. Man denkt an das, was man verließ. Was man gewohnt war, bleibt ein Paradies. (aus: Faust)
  8. Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende alles Wissens.
  9. Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. (aus: Faust)
  10. Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis. (aus: Faust)

Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt hat schon so mancher in der Werkstatt gesprochen, wenn etwas nicht funktioniert und auch in der Küche oder bei der Hausübung hörte man den Spruch. Das ist aber keine Redewendung aus dem Volksmund, sondern ein Zitat aus dem berühmten Gedicht Der Erlkönig.

  1. Es ist so viel gleichzeitig Tüchtiges und Treffliches auf der Welt. Aber es berührt sich nicht. (aus: Maximen und Reflexionen)
  2. Das Glück fängt mir an wetterwendisch zu werden. (aus: Götz von Berlichingen)
  3. Und hat er Glück, so hat er auch Vasallen. (aus: Faust)
  4. Wen Gott niederschlägt, der richtet sich selbst nicht auf. (aus: Götz von Berlichingen)
  5. Wie einer ist, so ist sein Gott. Darum ward Gott so oft zum Spott. (aus: Zahme Xenien)
  6. In unser Vaters (Gottes) Apotheke sind viele Rezepte.
  7. Wo ich ihn nicht hab´, ist mir das Grab; die ganze Welt ist mir vergällt. (aus: Faust)
  8. Heinrich! Mir graut´s vor Dir! (aus: Faust)
  9. Greifet nur hinein ins volle Menschenleben! Ein jeder lebt´s, nicht vielen ist´s bekannt und wo ihr´s packt, da ist´s interessant. (aus: Faust)
  10. Ein Tag der Gunst ist wie ein Tag der Ernte. Man muss geschäftig sein, sobald sie reift. (aus: Torquato Tasso)

Ebenfalls eine beliebte Quelle aus dem Fundus von Goethes Werken ist Zahme Xenien, das zahlreiche Zitate liefern konnte. Ein Beispiel ist das Zitat ein Kerl, den alle Menschen hassen, der muss was sein.

  1. Versöhnt man sich, so bleibt doch etwas hängen. (aus: Faust)
  2. Ein Kerl, den alle Menschen hassen, der muss was sein. (aus: Zahme Xenien)
  3. Das wollen alle Herren sein und keiner ist der Herr von sich. (aus: Zahme Xenien)
  4. Denn wenn es keine Hexen gäbe, wer, Teufel! möchte Teufel sein! (aus: Faust)
  5. Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein! (aus: Faust)
  6. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. (aus: Egmont)
  7. Denn Hinz und Kunz, an ihren Stellen, glaubten doch auch was vorzustellen. (aus: Gedichte)
  8. Es gibt kein äußeres Zeichen der Höflichkeit, das nicht sittlichen Grund hätte. (aus: Maximen und Reflexionen)
  9. Willst du dir ein hübsch Leben zimmern, musst dich ums Vergangene nicht bekümmern. (aus: Gedichte)
  10. Und wo ihr´s packt, da ist´s interessant. (aus: Faust)

Abgesehen von den berühmten Gedichten, den Gedichtsammlungen und den Theaterstücken, die heute noch aufgeführt werden, gibt es auch zahlreiche Aussagen von Goethe, die nicht immer einem Text zugeordnet werden können. Ein Beispiel ist das Zitat sobald man spricht, beginnt man schon zu irren.

  1. Die Jugend ist vergessen aus geteilten Interessen. Das Alter ist vergessen aus Mangel an Interessen. (aus: Zahme Xenien)
  2. Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren.
  3. Durch die Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt. (aus: Torquato Tasso)
  4. Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben!
  5. Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig. (aus: Maximen und Reflexionen)
  6. Vor einem Wort lässt sich kein Jota rauben. (aus: Faust)
  7. Die Menschen halten sich mit ihrer Neigung ans Lebendige. Die Jugend bildet sich wieder an der Jugend. (aus: Maximen und Reflexionen)
  8. Ein schäbiges Kamel trägt immer noch die Lasten vieler Esel. (aus: Maximen und Reflexionen)
  9. Der Kasus macht mich lachen. (aus: Faust)
  10. Die Katze, die der Jäger schoss, macht nie der Koch zum Hasen. (aus: Gedichte)

Ein weiteres Stück, das für Zitate immer wieder genutzt wird, ist Iphigenie auf Tauris. Aus dem Stück ist etwa das Zitat ein unnütz Leben ist ein früher Tod entnommen worden.

  1. Es muss auch solche Käuze geben. (aus: Faust)
  2. Wir würden gar vieles kennen, wenn wir es nicht zu genau erkennen wollen. (aus: Maximen und Reflexionen)
  3. Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen. (aus: Hermann und Dorothea)
  4. Ein Kranz ist gar viel leichter binden, als ihm ein würdig Haupt zu finden. (aus: Sprüche in Reimen)
  5. Das Leben gleicht jener beschwerlichen Art zu wallfahrten, wo man drei Schritte vor und zwei zurücktun muss.
  6. In der Kunst ist das Beste gut genug.
  7. Lachen, Weinen, Lust und Schmerz sind Geschwisterkinder.
  8. Das Land der Griechen mit der Seele suchend. (aus: Iphigenie auf Tauris)
  9. Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht. Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer ein Knecht.
  10. Ein unnütz Leben ist ein früher Tod. (aus: Iphigenie auf Tauris)

Manchmal weiß man aber wirklich nicht, ob man es mit einem Sprichwort, eine Redensart oder doch einem Zitat aus einem Gedicht oder Stück zu tun hat. Wie oft schon hat man den Ausspruch wo viel Licht ist, ist starker Schatten vernommen - oft statt starker Schatten viel Schatten. Die Quelle ist einmal mehr Johann Wolfgang von Goethe mit seinem Text Götz von Berlichingen.

  1. Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt. (aus: Egmont)
  2. Lehrjahre und Wanderjahre. (aus: Wilhelm Meisters Lehrjahre)
  3. Wir Menschen werden wunderbar geprüft. Wir könnten´s nicht ertragen, hätt uns nicht den holden Leichtsinn die Natur verliehn. (aus: Torquato Tasso)
  4. Wo viel Licht ist, ist starker Schatten. (aus: Götz von Berlichingen)
  5. Der Hass ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr.
  6. Heut ist mir alles herrlich. Wenn´s nur bliebe! Ich sehe heute durchs Augenglas der Liebe.
  7. Die Literatur verdirbt sich nur in dem Maße, als die Menschen verdorbener werden.
  8. Freund, wer ein Lump ist, bleibt ein Lump, zu Wagen, Pferd und Fuße. Drum glaub an keinen Lumpen je, an keines Lumpen Buße. (aus: Zahme Xenien)
  9. Nur die Lumpe sind bescheiden, Brave freuen sich der Tat.
  10. Sobald der Mangel eintritt, sogleich ist die Selbstbeschränkung wiedergegeben. (aus: Wahlverwandschaften)

Link zu Teil 1: Zitate von Goethe Teil 1
Link zu Teil 2: Zitate von Goethe Teil 2
Link zu Teil 3: Zitate von Goethe Teil 3
Link zu Teil 4: Zitate von Goethe Teil 4
Link zu Teil 5: Zitate von Goethe Teil 5
Link zu Teil 6: Zitate von Goethe Teil 6
Link zu Teil 7: Zitate von Goethe Teil 7   

Lesen Sie auch

Wenn man ein Buch mit Zitaten aufschlägt oder sich durch eine Sammlung von Zitate im Internet klickt, fällt auf, dass der größte Teil der Zitate durch Dichter geschaffen wurde. Gedichte, Beobachtungen, Mitschriften und natürlich Theaterstücke haben für zahlreiche Zitate gesorgt, die man für verschiedene Zwecke nutzen kann.

Die bekanntesten Dichter und sehr gute Quellen für Zitate sind natürlich Goethe, Schiller und Shakespeare, auch durch die weltberühmten Theaterstücke, die diese Herren verfasst haben. Aber auch Lessing steuerte viele Zitate bei.

Einige Zitatquellen sind schon seit der Antike gegeben, wie etwa Euripides oder Sophokles und auch Horaz ist ein Beispiel für antike Zitate, die heute noch genutzt werden. Freidank lebte zwar viel später - im 13. Jahrhundert - doch seine Texte führten auch zu vielen Zitaten, die heute noch Gültigkeit haben.

Einige Dichter aus Frankreich haben es in zahlreiche Zitatesammlungen geschafft. Jean de Lafontaine ist zum Beispiel einer, der immer wieder genannt wird, auch Voltaire oder Jean de la Bruyere werden gerne zitiert.

Aus Österreich stammen auch einige Dichter oder Dichterinnen wie im Falle der Marie von Ebner-Eschenbach, deren Ansichten und Textzeilen auch häufig ausgewählt werden.

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Teil 3 der Zitate von GoetheArtikel-Thema: Zitate von Johann Wolfgang von Goethe Teil 3

Beschreibung: Teil 3 der 😀 Zitate von Johann Wolfgang von Goethe aus seinen zahlreichen Theaterstücken, ✅ Gedichten und anderen Quellen.

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