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Zitate über Kind und Kinder

Kinder als Grundlage für Aussagen und Zitate

Das Heranwachsen der Kinder, die Ausbildung, die Versorgung aber auch die Generationskonflikte - Kinder bieten viel Raum für schriftstellerische Ausarbeitung und so wundert es auch nicht, dass die Weltliteratur viele Zitate, Lebensweisheiten und Sprüche hinterlassen hat.

Die Zitate über das Kind oder generell über die Kinder sind in großer Zahl in den Büchern zu Zitate und Lebensweisheiten zu finden und das ist auch keine Überraschung. Denn die Familie war stets ein großes Thema, wobei das Wechselspiel zwischen Kinder und Erwachsene durchaus gerne bemüht wird. Der Ausspruch blamier mich nicht, mein schönes Kind ist keine Redewendung, sondern ein gekürztes Zitat von Heinrich Heine und ein gutes Beispiel für solche Zitate.

Gefundene Zitate über das Kind

  1. Der Aberglaube ist ein Kind der Furcht, der Schwachheit und der Unwissenheit (Friedrich der Große)
  2. Für die Kinder ist das Beste grade gut genug. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Italienische Reise)
  3. Blamier mich nicht, mein schönes Kind und grüß mich nicht unter den Linden. Wenn wir nachher zu Hause sind, wird sich schon alles finden. (Heinrich Heine aus: Buch der Lieder)
  4. Ganz ehrlich meint ein jeder es am Ende doch nur mit sich selbst und höchstens noch mit seinem Kinde. (Arthur Schopenhauer)
  5. Wer sich an seine eigene Kindheit nicht deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher. (Marie von Ebner-Eschenbach)
  6. Man könnt´ erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Zahme Xenien)
  7. Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind. (Arthur Schopenhauer)
  8. Die Jugend ist etwas Wundervolles. Es ist eine wahre Schande, dass man sie an die Kinder vergeudet. (G. B. Shaw)
  9. Das ist sicher der beste Katechismus, den die Kinder ohne den Pfarrer verstehen. (Heinrich Pestalozzi)
  10. Kinder sind das liebste Pfand in der Ehe, die binden und erhalten das Band der Liebe. (Martin Luther)

Die Zitate über das Kind liefern viele verschiedene Ansichten von der Erziehung über das eigentliche Handeln bis zu den Fehlern der Eltern oder einfach dem gedankenlosen Glück. In Sachen Erziehung schrieb Carl Hilty etwa: Kinder brauchen viel Liebe und Beispiel und sehr wenig Religionslehren.

  1. Kinder rechnen nicht mit der Zeit, daher ihre langen und gründlichen Betrachtungen. (Jakob Bosshart)
  2. Kinder brauchen viel Liebe und Beispiel und sehr wenig Religionslehren. (Carl Hilty)
  3. Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Hermann und Dorothea)
  4. Wir bleiben immer Kinder und so klug wir auch werden mögen, wir behalten immer die Lust, mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen. (Wilhelm Raabe)
  5. Die Seele eines Kindes ist heilig und was vor sie gebracht wird, muss wenigstens den Wert der Reinigkeit haben. (Johann Gottfried Herder)
  6. Schlimm ist´s, wenn Kindeshand das Zepter führt. (William Shakespeare aus: König Heinrich VI.)
  7. Küssen ist keine Sünd! Mit einem schönen Kind. (Edmund Eysler aus: Bruder Straubinger)
  8. Lachen, Weinen, Lust und Schmerz sind Geschwisterkinder. (Johann Wolfgang von Goethe)
  9. Wir stehn für unser Land, wir stehn für unsre Weiber, unsre Kinder! (Friedrich Schiller aus: Wilhelm Tell)
  10. Im echten Manne ist ein Kind versteckt, das will spielen. Auf, ihr Frauen, so entdeckt mir doch das Kind im Manne. (Friedrich Nietzsche)

Die enge Verbindung von Eltern und Kindern ist ebenfalls in der Literatur ein oft gewähltes Thema. Das Zitat Muttertränen um verlorene Kinder sind die bittersten von Euripides ist ein Auszug, der schon Jahrtausende alt ist, aber immer noch stimmt.

  1. Nicht die Kinder bloß speist mit Märchen ab. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)
  2. Kinder sind nicht nur freundliche Lichtstrahlen und Gottesgrüße, sondern auch ernste Fragen aus der Ewigkeit und schwere Aufgabe für die Zukunft. (Friedrich Schleiermacher)
  3. Muttertränen um verlorene Kinder sind die bittersten. (Euripides)
  4. Prophete rechts, Prophete links, das Weltkind in der Mitten. (Johann Wolfgang von Goethe)
  5. Kinder sind Rätsel von Gott und schwerer als alle zu lösen, aber der Liebe gelingt es, wenn sie sich selber bezwingt. (Friedrich Hebbel aus: Epigramme)
  6. Jedes Kind, das zur Welt kommt, predigt sogleich das Evangelium der Liebe. (Karl Gutzkow)
  7. Weh´ einem Lande, das ein Kind regiert! (William Shakespeare aus: Richard III.)
  8. Die Tränen bald getrocknet sind, die eines reichen Mannes Kind weinet an des Vaters Grab. (Freidank aus: Bescheidenheit)
  9. Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott und nicht bei Menschenkindern. (Christian Fürchtegott Gellert)
  10. Niemals pflanzt die Rute Kindern ein das Gute. Wer zu Ehren kommen mag, dem gilt Wort soviel als Schlag. (Walther von der Vogelweide aus: Erziehungsregeln)

Viele Dichter haben sich mit der Familie auseinandergesetzt, wobei sie vom Glück bis zum Unglück alle Möglichkeiten umschrieben haben. Die Texte wurden in einer ganz anderen Zeit geschrieben, die schönen und traurigen Momente gibt es heute aber in nahezu gleicher Form.

  1. Kinder sind das lieblichste Pfand in der Ehe, sie binden und erhalten das Band der Liebe. (Martin Luther)
  2. Vater, Mutter und Kind - o glückselige Dreieinheit! (Friedrich Polack)
  3. Willst du mit den Kinderhänden in des Schicksals Speichen greifen? (Franz Grillparzer aus: Die Ahnfrau)
  4. Die Menschen fürchten den Tod wie Kinder sich fürchten, im Dunkeln zu gehen. (Francis Bacon)
  5. Töricht, auf Besserung der Toren zu harren! Kinder der Klugheit, o habet die Narren eben zum Narren auch, wie sichs gehört! (Johann Wolfgang von Goethe aus: Gedichte)
  6. Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen. (Carl Hilty)
  7. Das Leben ist wie eine Flamme, die sich selbst verzehrt. Aber sie fängt jedes Mal wieder Feuer, wenn ein Kind geboren wird. (George Bernhard Shaw)
  8. Kein Wunder, dass uneheliche Kinder gemeiniglich die besten Köpfe sind. Sie sind die Folge einer geistreichen Stunde, die ehelichen oft der Langeweile. (Theodor Gottlob von Hippel)
  9. Das Bejammern oder Fürchten, was unvermeidlich ist, wäre kindische Schwäche. (William Shakespeare aus: König Heinrich VI.)
  10. Vielleicht ist noch nie ein Vater gewesen, der nicht irgend einmal sein Kind für etwas Originelles gehalten hat. (Georg Christoph Lichtenberg)

Letztlich bieten sich die vielen Zitate rund um die Kinder auch für Sprüche in einem Form oder für schöne Sprüche zu einem Anlass an. Auswahl gibt es ja genug.

  1. Des Vaters Tüchtigkeit ist der beste Lehrmeister seiner Kinder. (Demokritos)
  2. Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie selbst ihnen anerzogen haben. (David Bohlen)
  3. Kinder lieben anfangs ihre Eltern. Wenn sie älter werden, beurteilen sie sie. Bisweilen verzeihen sie ihnen. (Oscar Wilde)
  4. Die Hälfte des Lebens verbringt der Mensch damit, die falschen Ansichten seiner Vorfahren loszuwerden und die andere Hälfte verbringt er damit, seinen Kindern falsche Ansichten beizubringen. (I. Goldberg)
  5. Nur Kinder, Narren und sehr alte Leute können es sich leisten, immer die Wahrheit zu sagen. (Winston Churchill)
  6. Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Faust)
  7. Lass deine Zunge gleich der Zunge sein der Waage. Kind, wo sie stillesteht, ist ihre beste Lage. (Friedrich Rückert aus: Weisheit des Brahmanen)
  8. Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt! (Albert Einstein)

Lesen Sie auch

Ein zentrales Element in den Zitatsammlungen ist das eigene Leben und das beginnt bei der Familie. Vater und Mutter werden immer wieder in Gedichten oder auch im Theater thematisiert, auch das Verhältnis zu den Kindern oder zu den Geschwistern wird mal mehr sarkastisch, mal analysierend in Zitate verpackt.

Neben der Familie ist das Menschsein auch oft im Fokus. Der Mensch als agierendes Lebewesen mit all seinen Stärken und Schwächen, aber auch die Eigenheiten von Frau und Mann, vom Charakter der Leute oder der Einsamkeit und umgekehrt der Freundschaften wird in Textauszügen behandelt.

Neben der Familie, den Freunden und den eigenen Motivationen sind in den verschiedenen Zitatsammlungen wie Bücher oder auch im Internet die Gegensätze gerne ausgearbeitet. Damit ist gemeint, dass man sowohl Zitate über das Alter wie auch über die Jugend oder über den Reichtum und die Armut vorfindet.

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Zitate Kind / Kinder SprücheArtikel-Thema: Zitate über Kind und Kinder

Beschreibung: Auswahl an 😀 Zitate über das Kind und Kinder mit Quellen aus Gedichte, ✅ Lebensansichten von Philosophen und auch aus Theaterstücken.

letzte Bearbeitung war am: 01. 02. 2022

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